... aber so kann man das auch nicht verallgemeinern:
nebenbei: im latex gibt es den ansatz WYGIWYM (what you get
ist what you mean). das problem bei WYSIWYG ist ja, dass jeder
halblustige animiert wird, sich bei seinen dokumenten grafisch
auszutoben, wo er sich doch eigentlich auf den inhalt
konzentrieren sollte. effekt sind nichtsagende seiten mit mehr
als 10 verschiedenen fonts pro seite. mit WYGIWYM konzentriert
man sich voll auf den inhalt und lässt den compiler dann die
formatierung über - was in konsistener, professioneller
formatierung mündet.
Form und Inhalt sind zwei Seiten des selben Medallie. Ein WYSIWYG-Programm erfordert vom Anwender im allgemeinen mehr Sachverstand (schon klar - den haben die meisten nicht, aber das ist ja kein Problem der Software), dafür kann die Form aber auch individuell genau dem Inhalt angepasst werden, und das sehr flexibel.
Ein WYGIWYM-Programm ist dann und nur dann im Vorteil, wenn man "standardisiere" Inhalte hat (nur Bücher oder nur Briefe usw.). Ein Flyer oder eine Einladungskarte oder dergleichen zu erstellen, ergordert hier noch viel mehr Sachverstand und Können als ein WYSIWYG-Programm (und auch mehr Zeit!).
Nix für ungut & LG,
Jochen