Antwort von
nach 3 Tagen
hilfreich
Nich so schnell...
Hallo Daniel,
spontan wuerde ich auch erstmal Delphi nennen, wenn Du Pascal schon beherrscht.
Andererseits finde ich so einen Umstieg schon eine guten Gelegenheit, mal ueber andere Sprachen nachzudenken.
Am einfachsten ist der Einstieg in die komplizierte Windows-Programmierung wirklich mit Visual Basic. Und wenn Du in der Hauptsache oberflaechenintensive Programme schreiben willst, bei denen es eher auf das schnelle Fertigwerden als auf die Geschwindigkeit der fertigen Programms ankommt, ist das eigentlich fuer fast alles eine gute Wahl, und sehr schnell zu lernen.
C/C++ ist allgemein nett, wenn mans kann - vor allem, weil es das im Gegensatz zu den anderen erwaehnten Sprachen auch auf so gut wie allen anderen Betriebssystemen gibt. Wenn Du glaubst, Dich irgendwann fuer Linux begeistern zu koennen, oder Programme fuer Nicht-PCs schreiben willst, wirst Du weder mit Pascal/Delphi noch Visual Basic irgendetwas anfangen koennen. Die Einstiegshuerde ist hier allerdings schon verdammt hoch.
Delphi ist ein gutes Entwicklungssystem, aber Du machst Dich damit natuerlich von der weiteren Existenz und Unterstuetzung durch Borland/Inprise abhaengig. Falls die irgendwann glauben, es wuerde sich nicht mehr lohnen, diese Sprache weiterzuentwickeln und an das dann neueste Windows anzupassen (sie machen immerhin auch Compiler fuer C++ und Java), dann stehst Du ziemlich im Regen, vor allem, wenn fuer Dich wirtschaftlich irgendetwas davon abhaengt.
Das heiss nicht, dass ich damit irgendwelche Geruechte in die Welt setzen will, aber ich weiss nicht, ob ich mich in dieser Weise von einer einzelnen Compilerfirma abhaengig machen wollte. Aehnliches gilt uebrigens fuer VB - mit einem etwas anderen Twist, weil Du dich damit von Microsoft abhaengig machst.
Nur ein paar Kommentare zur weiteren Verwirrung...
Gruss,
Marcus