Re: Fotografieren auf Hochzeit
Hallo Sandy,
lass dich hier nicht kirre machen. Haben die Brautleute schon Aufnahmen von dir gesehen, mögen sie deinen Stil, fotografierst du viel?
Dann geh so an die Sache ran, wie du es auch sonst tust und gut ist. Du wirst sicher auch eine Menge Ausschuss produzieren, aber darauf kommt es nicht an. Wichtig sind die wenigen richtig spontanen, ehrlichen Bilder, die du vielleicht eher machen wirst als ein Profi, zumindest wenn du die Ausrüstung kennst und ganz allgemeine Erfahrung mitbringst. Es gibt Brautleute die wollen diese austauschbaren 1A-Aufnahmen vom Profi, und es gibt Brautleute, die wollen lebendige, "echte" Fotos, und auch die Kombination hat ihren Reiz.
Von meiner Hochzeit gibt es jedenfalls abgesehen von den Profiaufnahmen der Presse nur handgemachte Bilder und ich bereue dies überhaupt nicht. Vier Leute haben mit ihrer ganz eigenen Sichtweise fotografiert und so haben wir eine ganz tolle Auswahl ganz individueller Bilder bekommen. Auf der Hochzeit eines Freundes in den USA habe ich (mehr oder weniger Semiprofi) auf Wunsch der Brautleute auch noch neben dem richtigen Profi fotografiert, und - tolle Idee - die Brautleute haben jede Menge Einwegkameras an die Gäste verteilt und später wieder eingesammelt. Also nichts gegen das "offizielle" Foto, aber die anderen Aufnahmen haben eine ganz andere Atmosphäre, und mein Freund und seine Frau waren über einige meiner Aufnahmen überglücklich, weil bestimmte von mir eingefangene Situationen ihnen sehr viel mehr bedeutet haben, als der gestellte Kuchenanschnitt mit gegenseitigem Füttern, etc.
Also nur Mut, und überprüfe rechtzeitig die Ausrüstung, und denke an genug Akkus!
Gruß vom Wiz
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