ich brauch ‚n Tip: ich hab in normalen Balkonkasten mehrere Rosen, Lavendel, Efeu und Chrysanthemen (oder so ähnlich). Die haben, dank 14° Mitte Januar, auch schon angefangen, auszutreiben. Und nun haben wir Nachtfrost bis -8°, und im Moment sind auch noch -3° - heute Nacht hab‘ ich sie erstmal in die Wohnung geschleift, aber 20° nachts und 2°-5° Grad tagsüber ist, glaub ich, nicht so richtig gut. Also - wat nu? Den Kleenen Schals stricken?
*lol* sibylle… nicht betteln ;o) … und stricken brauchst du auch nicht, jedenfalls nicht unbedingt.
tu den pflanzen einen gefallen und lass sie draussen, du hast völlig recht: 20 grad nachts und 5 grad tags ist nicht das wahre. wenn du keinen hellen, kühlen, aber frostfreien raum hast für den kasten (und wer hat den schon?), dann solltest du sie meiner meinung nach draussen lassen. du kannst sie vor allzugrosser aktivität dadurch schützen, dass du sie mit tannenreisig schattierst. das schützt sie auch ein wenig vor dem frost und vor allem vor grosser sonneneinstrahlung, die sie zum austreiben bringen könnte. mehr kannst du glaub ich im moment nicht tun.
wenn du kein tannenreisig auftreiben kannst, wäre natürlich ein GROB UND LOCKER gestrickter schal auch eine alternative ;o)), das prinzip ist es einfach, halbschattig bis schattig zu machen, luft muss aber immer noch gut hinkommen.
wenn deine pflanzen doch schlapp machen sollten, dann liegt das unter umständen aber eher daran, dass mir das für einen kasten alles etwas arg viel erscheint. rosen haben als eher tief wurzelnde pflanzen nichts in einem balkonkasten zu suchen, jedenfalls nicht, wenns keine solchen kleinen blumentopfröschen aus dem supermarkt sind.
toi toi toi, die schaffen das schon!!! muschel *aufmunternd*
tu den pflanzen einen gefallen und lass sie draussen, du hast
völlig recht: 20 grad nachts und 5 grad tags ist nicht das
wahre.
Draußen lassen ist, glaub ich, nicht so angesagt - die Chrisanthemen könnte ich noch ausbremsen, aber die Rosen (jaja, Supermarkt-Topf-Röschen, aber schon das 4. Jahr auf’m Balkon; dieses Jahr bekommen sie selbstgebaute, extra-tiefe Kästen) haben schon volle Belaubung und ich befürchte, da nütz dann auch Tannenreisig (oder locker-gestrickte Schals ) nix mehr - oder?
hi sibylle,
sagen wir es mal so… versprechen kann ich natürlich eh nichts, aber mit dem rein- und rausschleppen schadest du ihnen auf jeden fall mehr. pflanzen mögen standortwechsel in der regel nicht sonderlich.
volle belaubung? bitte beschreib mir mal genau, wo und wie der kasten steht. ich hab mir grad mal meine rose draussen angesehen, wir hatten hier schon an die 20 grad im südwesten, da tut sich aber noch nichts, was ich als volle belaubung bezeichnen würde. beschreib mal, in welchem bereich von deutschland du lebst, wie der kasten genau steht (zum beispiel irgendwie eine geschützte ecke, wo die sonne hinkommt) oder hängt. habe gerade wetterbericht gesehen, wenn du nicht grad im harz wohnst oder im nordhessischen bergland, wirds heute nacht nicht soo schrecklich kalt. zur sicherheit kannst du nachts ein tuch über den kasten tun (nicht zu schwer wegen der triebe).
viele grüsse, claudia
aaalso: ich wohne in Berlin, Innenstadt (2°-3° mehr als „draußen“), hab 'nen eingebauten Balkon (nennt man, glaub ich, Loggia) nach Süden und die Kästen standen, wie jeden Winter, auf dem Boden des Balkons. Da kriegen sie Licht und Luft, sind aber windgeschützt und es ist nochmal 3°-5° wärmer (im Hochsommer komm ich locker auf 50°), ab -5° sind aber trotzdem miese angesagt, vor allem, wenn der Wind die Straße runterbläst (wie eben die letzten Tage) und für heute Nacht sind hier 8° minus angesagt *schauder*
Die Rosen haben schon rund 5cm lange Triebe, die eben belaubt sind, mit komplett ausgeklappten Blättern. Eine der Chrisanthemen hat sogar schon eine winzige Blütenknospe *staun*
Ich hab meine Kästen jetzt erstmal ins Treppenhaus geschleppt, in der Hoffnung, daß mir weder der Hauswart die Ohren abreisst, noch meine, teils „lieben“, Nachbarn die Pflanzen killen - oder gleich die Kästen entführen (negative Erfahrung ) - das ist also eine „kippelige“ Lösung.
Meinst Du, Nachts würde ein Tuch reichen? ich hab da noch bepflanzte Betonmischkästen draußen, bei denen es auch schon schwillt und knospt?
hallo sibylle,
ich denke, dass ein tuch wirklich reicht. ein hausflur ist zwar nicht der schlechteste platz, aber nur, wenn die pflanzen den ganzen winter dort stehen. ich nehme an, dass es dort nicht hell ist. das führt dazu, dass deine pflanzen, angetrieben durch die wärme, weitertreiben und durch den lichtmangel weiche geiltriebe machen, die dann NOCH empfindlicher sind. zudem kannst du dir dadurch auch noch schädlinge einhandeln, die gerade auf verweichlichtem gewebe gerne sitzen.
ich würde es tatsächlich so machen, dass ich den kasten so windgeschützt wie möglich stellen würde und nachts ein tuch drübermachen würde. das bringt schon eine ganze menge.
die blüte der chrysantheme ist ein in den letzten wochen häufig in den nachrichten beschriebener irrtum der natur. denk dir nichts, die pflanze übersteht das schon!
viel glück!! … wobei du das vermutlich nicht mehr brauchen wirst, ich denke, du machst dir mehr sorgen als nötig
*mutmach* muschel ;o))
ps: berichte mir doch in 4 wochen nochmal, wie es aussieht!
OK, Muschel, *Kästen wieder rausschlepp - alte Tischdecken zu Opfern rauskram*, ich werd’ dann Mitte März berichten, ob diesen Frühling Pflanzenkaufen angesagt ist, oder ob sie’s überlebt haben. Danke für die Tips und die Beruhigung…
Gruß
Sibylle
huhu sibylle… bitte, gern geschehn ;o)) … ich bin gespannt auf deinen bericht!
liebe grüsse von muschel *diesesjahrumihrenrosmarindraussenbibbernd* *gg*
hab auch dasselbe Problem wie Du! Gelöst habe ich es mit Holzwolle. Ich hatte schon den ganzen Winter meine Balkonrosen in großen Plastiktüten (am Boden mit Löchern)aufbewahrt. Die Tüten hatte ich rund um den Topf mit Holzwolle ausgefüllt. Als die Pflanzen dann anfingen zu treiben, habe ich einfach die Tüten ganz hochgezogen und noch etwas Holzwolle aufgehäuft. Das half.