Hallo!Was muß ich jetzt tun damit mein vorjahr gepflanztes Birnenbäumchen nicht wieder Blätter bekommt die braune und gelbe Flecken haben??Was tun das mein kleiner Apfelbaum endlich einmal einen Apfel hervorbringt und nicht gleich die Blüten verkümmern??
Geht das ohne Gift?Was ist Schuld? Grüße Cypsy
Hallo Cypsy,
ein bisschen mager sind Dewine Infos.
Was muß ich jetzt tun damit mein vorjahr gepflanztes
Birnenbäumchen nicht wieder Blätter bekommt die braune und
gelbe Flecken haben??
Wwenn diese gelben Flecken auf der Blattunterseite sind, und die Flecken nicht nur gelb, sondern auch orange sind, dann ist das Birnengitterrost, eine Pilzerkrankung. Wo wohnst Du? Sind Dir in Deiner Nachbarschaft auch andere Birnbäume mit diesen gelb-orangenen Flecken aufgefallen?
Evtl. ist der B.G.-Rost-Druck aus der Umgebung so gross, dass auch Dein junger Baum nichts dagegen tun kann
Es hilft nur ein entsprechendes Mittel, wenn es wirklich ganz schlimm ist. Hat der Baum letztes Jahr gar nicht getragen? Evtl. ict er noch zu jung, bzw. es ist (unmerklich) Frost in die Blüte( Bestäubungszeit gekommen, sodass keine Früchte angesetzt werden konnten. Euigentlich dürfte der Rost an Deinem jungen Baum nicht so stark sein, dass der Befall eine Auswrikung auf die Ausbildung von Früchten hat. Fall Du „Gift“ einsetztm, dann beachte die Hinweise, wann Du die Früchte essen darfst. Das dürfte aber kein Problem sein. (Frage in einer Baumschule oder Gärtnerei, was Du gegen Birnengitterrost machen kannst - wenn es welcher ist : befallenes Blatt mitnehmen).
…ein kleiner Apfelbaum
endlich einmal einen Apfel hervorbringt und nicht gleich die
Blüten verkümmern??
Wie alt ist der Baum, auch so ein junger?
Was die Blätter angeht, könnte es starker Blattlausbefall sein, der verhindertt, dass die Blätter sich entfalten können. Davon können dann auch die Blütenknospen betroffen sein. Also schau mal, ob kleine vermutlich grüne Läuse an den jungen Trieben sitzen (vielleicht jetzt schon,- keine Ahnung, wo Du wohnst und wie warm es bei Euch schon war). Ansonsten müsstest Du mal den Schaden etwas genauer beschreiben, es könnte noch was anderes sein.- gegen Blattläuse hilft gründliches und wiederholtes Besprühen (in sämtliche „Verstecke“) mit z.B. einem Neem-Präparat (pflanzliches Extrakt, baut sich so schnell ab, dass Du die Äpfel auf jeden Fall essen kannst; denn später, wenn Die Blätter ienmal draussen sind und vollentwickelt sind, brauchst Du gegen die Läuse vermutlich nicht mher sprühen); das Neem-Präparat gibt es auch im Fachhandel. Es ist hiltfreich, ein Klebeband als Ameisenbremse um den Stamm zu wickeln, damit Ameisen 1. die Blattläuse nicht wieder auf den Baum tragen, und 2. die Ameisen die Läuse nicht pflegen können („melken“).
Es jkann natürlich auch in Deine Apfelblüte Frost gekommen sein. Wahrscheinlicher sind aber die Blattläuse, die den Austrieb (auch der Blüten) verhindert haben, weil alles verkümmert ist.
Bei Unklarheiten bitte nochmal melden.
Viele Grüsse,
Deborah
den Birnenbaum habe ich erst voriges Jahr gesetzt und er hatte eine Birne,die Blätter wurden im laufe der Zeit est fleckig orange Flecken und auch braune.der Apfelbaub ist schon gur 6 Jahre alt,hat aber noch nie getragen.die Blüten fallen dann ab und die Blätter rollen sich.Tiere habe ich keine gesehen.Das mit den Klebeband werde ich machen.(ich habe aber auch ein kleines Weichselbäumchen schon 10 Jahre das hat auch noch nie getragen.Wenn das so kompliziert mit dem Obst ist,werde ich mich halt mehr den Blumen widmen,es tut mir nur schon leid da der Grund groß ist und ich gerne eigenes Obst hätte.Manche Leute haben wunderschöne Obstbäume und machen garnichts.Soviel mit Gift herumspritzen mag ich nicht,da bin ich zu ängstlich selbst schaden zu nehmen-schon beim sprühen durchs einatmen.Danke jedenfalls Grüße Cypsy
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Wann rollen sich die Blätter ein? Wann fallen die Blüten ab?
Sind die trocken? Bohrstellen? Wie sieht die Rinde aus?
Wo stehen die Bäume (Allgäu, Nordsee, Rheingau…?)
ergänzungsfrage
… stehen sie an einem hang oder in einer senke, so dass kaltluft die blüten beeinträchtigen könnte?
muschel
Wann rollen sich die Blätter ein? Wann fallen die Blüten ab?
Sind die trocken? Bohrstellen? Wie sieht die Rinde aus?
Wo stehen die Bäume (Allgäu, Nordsee, Rheingau…?)
Also:smiley:ie Bäume stehen in Niederösterreich 160m Seehöhe,normales Klima,im Winter schon manchmal minus 10 Grad.Sonniger Platz,eben.Die Blüten fallen nach der Blüte ab,es entwickelt sich keine Frucht.Die Blätter verformen sich bald nachdem sie gewachsen sind.Die Rinde habe ich noch nicht genauer angesehen.Keine Bohrstellen.Das ist der Apfelbaum.
Der Birnenbaum hat diese Blattflecken bekommen.
Der Boden ist etwas lehmhaltig.
Gerne hätte ich es heuer mit einem Kirschenbaum versucht,vielleicht wird der etwas.Danke für Eure Hilfe Grüße Cypsy
Hai, Gypsy,
sieh mal hier
http://www.hobbythek.de/archiv/318/index.html
nach. Bei meinen Balkon-Pflanzen hab ich gute Erfahrung mit Pechnelke und Moosextrakt gemacht - kein Mehltau, keine Spinnmilben, sogar mein Ameisenstamm hat seine Blattläuse auf den Nachbar-Balkon getragen 
Soll auch Obstbäumen helfen.
Gruß
Sibylle
hallo cypsy,
Also:smiley:ie Bäume stehen in Niederösterreich 160m
Seehöhe,
hmmm, tullner feld? könnte hinkommen…
zunächst mal. voriges jahr war es in dieser gegend ganz „normal“, keine ernte zu bekommen. die birnen hat ein frost im april total ausfallen lassen, und auch die apfel-ernte war stark reduziert.
du hast aber trotzdem zwei schwere probleme mit den zwei bäumen. bei der birne ist es - wie deborah schon sagte - ziemlich sicher der birnengitterrost, das ist eine pilzkrankheit.
beim apfelbaum hast du ein problem mit tierischen schädlingen.
das sind zwei unterschiedliche krankheiten, die auch mit unterschiedlichen mitteln behandelt werden müssen. bei sehr starkem befall (scheint der fall zu sein) rate ich dir, zunächst einmal doch auf herkömmliche chemische präparate zu greifen, die einen garantierten stopp der krankheit bewirken. erst danach würde ich auf biologische mittel (übrigens, die sind nicht immer wirklich so sehr harmlos) zurückkommen.
das von deborah emphohlene neem-präparat habe ich in ö noch nicht gesehen.
hast du vielleicht einen bauern in der nachbarschaft? wenn du ihn ersuchst, bei seiner nächsten „spritztour“ auch bei deinen bäumen vorbeizukommen, wird kaum einer ablehnen - es sei denn, du hättest ihn vorher schon wegen seiner chemie-verpestung angepflaumt
))
Hallo Antennaria,
das sind zwei unterschiedliche krankheiten, die auch mit
unterschiedlichen mitteln behandelt werden müssen. bei sehr
starkem befall (scheint der fall zu sein) rate ich dir,
zunächst einmal doch auf herkömmliche chemische präparate zu
greifen, die einen garantierten stopp der krankheit bewirken.
erst danach würde ich auf biologische mittel (übrigens, die
sind nicht immer wirklich so sehr harmlos) zurückkommen.
ich würde nicht einfach mit der chemischen Keule zuschlagen, zumal Cypsy sehr skeptisch gegen+ber Chemieeinsatz ist. Sie sollte die verkümmernden Blätter einem Gärtner oder Obstbauern zeigen und fragen. neben Blattläusen (haben wir hier…) können e s auch irgendwelche Larven (Falter) sein, die sich einrollen, ich tippoe aber auf Läuse, da die Blätter offenbar so schenll verkümmern, weil sie am Austrieb gehindert werden durch die Blattsauger.
Das Neem-Präparat ist wirklich wirksam. Natürlich sollte man es so früh wie möglich einsetzen, damit man schon die erste Popultion erwischt und nicht zu oft nachspritzen muss. (Bei unserem pfaffenhütchen bin ich letztes Jahr nicht gegen angekommen, bzw. als ich die Läuse entdeckt hatte, war es schon zu spät; der Strauch blieb das ganze Jahr quasi kahl. ich musste ihn zurückschneiden, damti er hoffentlich in diesem Jahr grün wird ohne Kahlstellen in der Mitte.)
An Cypsy: keine Angst vor diesen Mitteln; wenn Du wirklich mal Früchte haben möchtest, musst Du (hoofentlich einmal, in diesem jahr) durchgreifen. Was Du zu beachten hast beim Einsatz der Mittel sthet auf den packungen. manchmal muss man, auch im privaten Garten, einmal etwas härter durchgreifen, um den Pflanzen eine Chance zu geben. Vielleicht ist dann im nächsten jahr die Abwehr (auch durch natürliche Feinde, Blattläuse betreffend) wieder möglich. Was den Birnengitterrost betrifft, erinnere ich mich, dass der Pilz einen Strauch als Zwischenwirt hat; vielleicht schaust Du mal ins Archiv (vielleicht verwechsele ich das auch mit dem Feuerbrand und dem Cotoneaster)… nein, es ist eine wacholderart! Scahu mal ins Archiv, da müsste die genaue Art genannt sein; schau, ob Du den in Deinem Garten oder in der Nähe stehen hast. In meinem Pflanzenarzt-Taschenbuch steht dirn: „Spritzungen mit … und… sind nur in asusnahmefällen notwendig“ (hier wird ja von einem professionellen Anbau ausgegangen).
Was ich nicht verstehe ist, dass der Birnengitterrost einen Einfluss auf die Fruchtbildung hat. Das müssen zwei Paar Schuhe sein. Also entweder Frost in der Blüte, oder Klatluft (wie Muschel evtl. andeutet), oder ein tierischer Erreger, der die Fruchtansätze anbohrt.
das von deborah emphohlene neem-präparat habe ich in ö noch
nicht gesehen.
Da liesse sich was machen…
Viele Grüsse,
Deborah
Hallo Cypsy,
ein bisschen mager sind Deine Infos.
Aber Du hast ja noch welche nachgereicht. 
Was muß ich jetzt tun damit mein vorjahr gepflanztes
Birnenbäumchen nicht wieder Blätter bekommt die braune und
gelbe Flecken haben??
wg Birnengitterrost schau mal hier: http://www.fh-weihenstephan.de/va/infos/merkblaetter…
Zur Bestimmung des Schädlings am Apfelbaum schau mal hier http://www.obstbauseite.de/apfel1.htm Ich tippe mal locker auf Apfelblütenstecher. Im Hausgarten hilft da Spritzen nicht viel, wenn schon, dann frühzeitig, wenn die neuen Blätter gerade beginnen sich zu zeigen (Mausohrstadium).
Deine Abneigung gegen die Chemische Keule teile ich zwar, aber mit Überlegung eingesetzt können auch chemische Mittel im Hausgarten nützlich sein. Man sollte allerdings auch die Alternativen nicht außer Acht lassen - wie immer liegt der richtige und erfolgreiche Weg irgendwo in der Mitte.
Besten Gruß
Eckard
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Hallo deborah,
ja, natürlich habe ich gelesen, dass chipsy lieber biologische mittel verwenden möchte. Ich habe ihr lediglich empfohlen, zuerst mit ausgereiften mittel die krankheiten ihrer bäume zu bekämpfen und sich danach auf die biologie zu konzentrieren.
Wenn das kind in den brunnen gefallen ist, kannst du es mit gutem zureden und viel lob nicht mehr herausholen. Du brauchst massive hilfen, um es zu retten. Genauso sehe ich den „fall gypsi".
Laien erkennen leider viel zu selten die warnzeichen für beginnende krankheiten, erst wenn es passiert ist - und das krankheitsbild massiv auftritt - sehen sie den schaden. Dann aber ist es zu spät, mit sanften mitteln herumzudoktern (genauso wie bei deinem pfaffenhütchen).
Ein verschleppen der krankheit hat nur weitere massive schädigung des stoffwechsels in der pflanze zur folge. Die pflanzeneigene schädlingsabwehr - ja! Jede pflanze macht das auch alleine, deshalb werden gesunde pflanzen ja auch kaum befallen - kostet zuviel kraft, um z.b. den fruchtansatz auszubilden. dieser entsteht nicht bei der blüte, sondern bereits im herbst des vorjahres! (das erklärt auch deine frage, warum keine früchte auf gypsys apfelbaum vorhanden sind, abgesehen vom im vorjahr tatsächlich aufgetretenen frost)
zu hinterfragen wäre ja zunächst einmal, warum der baum überhaupt krank wurde. Kennst du streuobstwiesen? Hunderte apfel/birnen/zwetschkenbäume stehen da, aber kein einziger baum wird gespritzt und keiner ist krank. In solchen anlagen stimmt das biologische gleichgewicht, schädlinge und nützlinge halten sich die waage. Dass ein derartiges gleichgewicht in einem hausgarten kaum zu erreichen ist, muss einfach akzeptiert werden. dazu kommt noch, dass wir im fall gypsi nicht wissen, auf welche unterlage der baum gepropft wurde, welche sorte, auf welchem boden (vielleicht handelt es sich um das aushubmaterial des daneben gebauten hauses?) dieser baum steht. (das aber wäre m.m. nach zuviel aufwand, und ich vermute, chipsy würde es auch nicht wissen).
Also, was bleibt? Man muss dem baum die chance geben, sich selbst zu regenerieren, indem man ihn zunächst einmal radikal von seinen schädlingen befreit. Und das funktioniert eben mit sanften mitteln nicht.
noch ein paar worte zu biologischen, nützlingsschonenden, giftfreien usw. mitteln: es wird damit so verdammt viel schindluder getrieben. Die industrie nützt die unwissenheit der laien, es gnügt, ein wenig das wort „biologisch" ins spiel zu bringen, um wieder einen neuen verkaufserfolg anzuleiern. Du erinnerst dich vielleicht an den erfolg der pryrethrum-mittel in den 80iger-jahren. Ha! Nun hatten wir die totale biologische schädlingsbekämpfung, denn pyrethrum wird ja aus pflanzen gewonnen. Nein falsch, es wird bloss die chemische formel des pflanzlichen abwehrstoffes kopiert… mist, heute ist man ja schon wieder ein stückchen weiter, leider ist es nicht besonders nützlingsschonend und wirkt ausserdem nur selektiv.
Ich fürchte, das von dir empfohlene neem-präparat wird sich ähnlich darstellen. Es gefällt mir zum einen schon nicht, wenn ein indisches kraut in einem anderen kontinent wirken soll, und andererseits glaube ich nicht daran, dass es sich hierbei um die pflanzlichen wirkstoffe selbst handeln kann. Wenn diese neem-präparate aber wieder nur die chmische nachbildung sind, was ist daran dann so biologisch? (solltest du weiterführende links dazu besitzen, wäre ich dir dankbar)
ich drehe den vorigen gedanken mal um. Du kennst vitamin C (ascorbinsäure) und wahrscheinlich wirst du ab und zu auch eine tablette nehmen. Dieses vitamin C wird auf rein chemischer basis (als nachbau des natürlichen vit. C) hergestellt. Trotzdem haltes es millionen menschen für gesund. Also können wir doch mit chemie gut leben?
Es gibt arsen und kupfer. Das waren in früheren zeiten die hauptbestandteile aller spritzmittel. Beides in der natur vorkommende produkte, also sind sie biologisch?
Biologische schädlingsbekämpfung verdient nur und ausschliesslich diesen namen, wenn es gelingt, das gleichgewicht von schädlingen und nützlingen wieder herzustellen, das durch - auch sogenannte „biologische" - umweltfaktoren abhanden gekommen ist… im fall gypsy hiesse das, nach der radikal-kur raubmilben etc. aussetzen und einen leichten schädlingsbefall, der ganz schnell wieder da sein wird, zu akzeptieren.
deshalb wirst du immer wieder mal erleben, dass ich zum massiven einsatz von erprobten mitteln rate, obwohl ich damit gegen den zeitgeist handle und ich mich selbst als sehr aktive umweltschützerin sehe *g*