Im letzten Frühjahr habe ich in meinem Garten viele Blumenzwiebel gepflanzt. Dies hat im letzten Jahr zu einen wahren Blütenmeer geführt. Als nach dem Winter das erste Grün aus dem Boden kam, habe ich mich schon vorgefreut auf eine Wiederholung vom letzten Jahr. Leider blieb es bei dem Grünen. Einige Blumen haben vor einigen Wochen geblüht, aber 90 % der Pflanzen ist nur grün geblieben… Woran kann das liegen, die Pflanzen sehen sonst gesund aus.
nach dem Blühen immer Dünger geben und die Blätter erst entfernen wenn sie gelb werden.
Die neuen Knollen für das nächste Jahr wachsen erst nach dem Blühen !
Gruss
F.a.d.Uw.
Fritz, danke für deine Antwort. Ich habe die Blumen direkt nach der Blüte entfernt und die Blätter gelassen bis sie fast abgestorben waren, trotzdem habe ich jetzt keine Blumen…
Ron
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Wenn das so ist, befürchte ich Dein Garten kennt Stallmist und Kompost nur aus der Ferne (grins) Versuchs mit „Hühnermist“ oder ein Volldünger.
Gruss
F.a.d.Uw.
Die meisten Zwiebeln (fast alle) holt man im Herbst ins
Haus!!!
Hallo Max,
Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und andere frühlingsblühende Zwiebelblumen brauchen den Frost im Winter!
Die darfst du nicht ins Haus holen. Bei Dahlien etc (das sind aber keine Zwiebeln, sondern Knollen!) hast du sicher Recht.
Bei dem geschilderten Problem könnte es sich auch um das Werk von Wühlmäusen handeln, zu deren Lieblingsspeise Tulpenzwiebeln gehören. Oft hilft es da, sie in einen Pflanzkorb zu legen, damit die Mäuse nicht gar so leicht dran kommen. Und eine spezielle Zwiebelblumendüngergabe kann sicher auch nicht schaden.
falscher pflanzzeitpunkt?
hallo ron,
zwiebeln im winter reinholen? nein! ich geh zwar nicht so weit wie uschi, die sagt, die bräuchten den frost… ABER… es schadet dennoch mehr als es nutzt.
erstens vermehren sich die zwiebeln und irgendwann müssen sie ja eine chance haben, brutknospen zu bilden. ich gebe zu, dass ich nicht genau weiss, WANN sie das tun, im frühjahr oder im sommer. aber sie tun es jedenfalls nicht in einem lager.
zweitens gibt es naturstandorte von narzissen, zum beispiel heute auch noch in den vogesen. kein mensch hat die zwiebeln jemals dort rausgeholt (ausser zu klau-zwecken) und die vogesen sind bestimmt nicht frostfrei. ähnlich verhält es sich mit den naturstandorten von märzenbecher, wild-tulpen (zum beispiel weinbergstulpe) und allen anderen frühjahrsgeophyten. selbst wenn es nicht heimische sind - an ihren naturstandorten gibt es auch frost.
drittens ist das ein nicht zu rechtfertigender aufwand. man denke nicht nur an privatgärten sondern auch an die grossen parks, in denen es wiesen voller frühlings-geophyten gibt, narzissen, schneeglöckchen, winterlinge und blausternchen. kein mensch holt die raus. und der karlsruher schlosspark ist im frühjahr ein traum von farbrausch.
für dahlien stimmt es natürlich, dass die nicht frostfest sind und raus müssen. gibt noch ein paar andere, für die das gilt. doch du hast ja nicht geschrieben, welche du gepflanzt hast, daher geh ich jetzt einfach mal von tulpen und narzissen aus.
ausgehend von diesen tulpen und narzissen hab ich jetzt einen anderen gedanken. mag sein, dass ich falsch liege, ist nur ne idee:
kann es am pflanzzeitpunkt liegen? du schreibst:
Im letzten Frühjahr habe ich in meinem Garten viele
Blumenzwiebel gepflanzt.
das ist ungewöhnlich. normal legt man die im herbst. ich hab das auch mal im späten frühjahr gemacht, weil ich ein paar vergessene zwiebeln gefunden habe und habe ebenfalls nur ein mal blüten gekriegt. auch mit den vorgetriebenen zwiebeln, die man jetzt die ganze zeit so kaufen konnte, hatte ich noch nie dauerhaftes glück mit dem auspflanzen. die hätte ich normal instinktiv im sommer gelagert und im herbst eingepflanzt, mir fehlts aber an einem geeigneten lagerplatz.
also mein tip: düngen schadet natürlich nichts (wobei: viel hilft nicht viel!! wenn die zwiebeln zu viel nährstoffe kriegen, werden sie weich und können faulen bzw. sind dann noch leckerer für die eventuell zusätzlich vorhandenen wühlmäuse)
ansonsten kauf dir im herbst gute, feste zwiebeln und starte zum richtigen pflanzzeitpunkt noch einen versuch.
vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
Ich werde die Zwiebeln einfach im Boden drinn lassen. Ich habe noch mal bei meiner Frau nachgefragt, und die meinte ich hätte die spät im Herbst gepflanzt. Geblüht habe sie ja einmal! Da in unserem Garten NUR eine Feldmaus lebt, kann ich Probleme durch Wühlmäuse eigentlich ausschliessen. Ich glaube, ich werde es mal mit Dünger versuchen. Diesen Tipp hatte ich auch schon von anderen wer-weiss-wassers bekommen.
Grüße, Ron
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Danke für deine Antwort auf meine Frage nach dem Aufenthalt von meine Tulpen und Narzissen. In unserem Garten wohn nur eine Feldmaus und deswegen, glaube ich nicht, dass Wühlmäuse das Problem sind (Grün sind die Pflanzen ja, es fehlen nur die Blüten) Ich werde es mal mit extra Düngen versuchen!
grüße, Ron
Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und andere frühlingsblühende
Zwiebelblumen brauchen den Frost im Winter!
Die darfst du nicht ins Haus holen. Bei Dahlien etc (das sind
aber keine Zwiebeln, sondern Knollen!) hast du sicher Recht.
Bei dem geschilderten Problem könnte es sich auch um das Werk
von Wühlmäusen handeln, zu deren Lieblingsspeise
Tulpenzwiebeln gehören. Oft hilft es da, sie in einen
Pflanzkorb zu legen, damit die Mäuse nicht gar so leicht dran
kommen. Und eine spezielle Zwiebelblumendüngergabe kann sicher
auch nicht schaden.