Morgengezwitscher

Von: , Frage gestellt am Mi, 24. Apr 2002

Hallo, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, aber: Jetzt meine Behauptung, oder ist es schon eher eine Feststellung?

Ich wohne im Südhessischen Raum, in locker bebauter Vorstadt. In früheren Jahren war im Frühlung, etwa zu dieser Jahreszeit, morgens ein Vogelgezwitscher in der Luft, daß man manchmal fast meinen konnte, es wird einem zu viel. Jedenfalls, ein schöner Anfang der wärmeren Jahreshälfte.

Seit einigen wenigen Jahren meine ich festzustellen, das wird weniger und weniger, in diesem Jahr grade noch mal eine Amsel, die sich redlich müht. Von dem "brüllenden" (meine ich positiv) Vogelkonzert morgens keine Spur mehr.

Höre ich das nur nicht mehr, von wegen Alter? :-), oder ist das tatsächlich so? Hat auch jemand anderer sowas bemerkt?

Antal

15 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
    Re: Morgengezwitscher

    Hallo Antal,

    bei uns ist es nicht weniger geworden, eher sogar mehr. Das wird gezwitschert und geträllert oder nur bekreischt (die Elster :-)).
    Allerdings hat mir mein Vater letztens erzählt, dass bei ihnen auf dem Campingplatz das Gezwitschere immer weniger wird. Das ist dort aber auch kein Wunder - holzt doch der Platzwart alles ab, was im Herbst Laub - und somit eventuell Arbeit - erzeugen könnte.

    Sogar jetzt eben - wo es in Strömen regnet - pfeifen die munteren Kerlchen fröhlich vor sich hin.

    Liebe Grüße

    Userine

    • Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Morgengezwitscher

      Das beruhigt mich etwas, denn man wird ja heute recht "hellhörig". Muß also an uns (oder unseren Katzen, oder unseren Elstern oder unseren... liegen). Wo, in welchem "Biotop" wohnst Du?

      Antal [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Morgengezwitscher

        Das beruhigt mich etwas, denn man wird ja heute recht
        "hellhörig". Muß also an uns (oder unseren Katzen, oder
        unseren Elstern oder unseren... liegen). Wo, in welchem
        "Biotop" wohnst Du?

        Antal
        Hallo Antal,

        na ja, ein Biotop ist unser Garten nun nicht gerade, wenn wir auch viel, viel Grünzeugs haben.
        Allerdings habe ich den Wald auch "fast" vor der Haustüre, wenn ich aus meinem Bürofenster rausschaue, dann lacht er mich geradezu an. Letztes Jahr hat mich sogar ein Fuchs auf meiner Terrasse besucht (welch ein Schreck!).
        Wohnen tue ich in der Nähe von Stuttgart.

        Liebe Grüße

        Userine

  2. Antwort von nach 7 Stunden 0 hilfreich
    Re: Morgengezwitscher

    Hallo !

    Treiben bei Euch vielleicht sogenannte Vogel- und Tierschützer ihr Unwesen??
    Werden dort vielleicht Elstern, Eichelhäher, Krähen, Raben usw mit jungen Singvögeln gemästet?
    Dann ist es so, dann sterben die Kleinen aus!

    Gruß max

    • Antwort von nach 8 Stunden 3 hilfreich
      Re^2: Morgengezwitscher

      Wir haben noch ein paar Elstern, sind aber weniger geworden. Raben habe ich dieses Jahr mit Bewußtsein noch gar nicht gesehen. Eichelhäher jommen hier wohl aufgrund der Gesamtlage nicht vor: Zu wenig Wald.

      Aber: Ich habe einen Nistkasten für Kohlmeisen, in dem (videoüberwacht!!) zwei mal im Jahr Meisen brüten. Dieses Jahr ist es mir zum ersten Mal passiert, daß die Mutter von jetzt auf nachher weggeblieben ist (verunglückt? Katze?, keie Ahnung). Der Meisenmann bemüht sich aber heftig, fliegt unermüdlich, und ich helfe mit Mehlwürmern, wo ich kann. Männliche Solidarität.

      Antal [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 11 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: soviel männliche Solidarität.....

        .... hat ein Sternchen von Frau verdient :-) !

        Liebe Grüße

        Userine

        • Antwort von nach 11 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: soviel männliche Solidarität.....

          Von den 10 gelegten Eiern ist eins nicht ausgeschlüpft, ein kücken ist schon am ersten Tag gestorben, wohl zu schwach. Die anderen habe ich durch zufüttern durchgebracht. ( Kerle wälzen sich jetzt bräsig im Nest. Normalrweise füttern ja die Alten immer den, der den Schnabel am weitesten aufreist, und das ist imemr der Stärkste, udn der schwächste liegt untern im Nest, hat kaum mehr Kraft den Schnabel aufzumachen oder sich nach oben durchzukämpfen. Abhilfe: So feste zufüttern, bis auch die Ältesten und Stärksten, rülps, aufgeben mit Schnabelsperren udn wegschlummern. Dann haben auch die Kleinen eine Chance. istz ebsodmers wichtig an kalten und regnerischen Tagen wie heute; da finden die Eltern - jetzt ja nur noch der Vater - nicht genügend Gewürm.

          Antal .... hat ein Sternchen von Frau verdient :-) !

          Liebe Grüße

          Userine

  3. Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
    Re: Morgengezwitscher

    Hallo Antal,

    wir stehen unter der Woche immer so um kurz nach 5 auf, und wenn ich um halb 6 aus dem haus gehem dann ist momentan schon einiges los. Vor einigen tagen kam es mir sehr laut vor, aber das kann auch an dem Schall ziwschen den häusern gelegen haben. Im grossen und ganzen würde ich sagen, es ist sehr laut um die Zeit.
    Wir wohnen in einem Dorf (60 Häuser) mit Durchgangsstrasse, ringsum Felder, ein kleines Wäldchen in unmittelbarer Nähe; dort wohnen Enten und reiher (die auf den felödern nach nahrung suchen, aber die machen wohl keinen lärm. Ansonsten habe ich gesehen (un dgehört): Amseln, Meisen, Rotschwänzchen, Rotkehlchen, Buchfink; Elstern sind noch nicht gross in Erscheinung getreten; Milan und Bussard auf den Feldern, Lärchen (Lerchen?, naja, also der Vogel ;-) ). Leider kann ich bis auf Amseln und Meisen keine Vogelstimmen zuordnen, aber vielleicht gibt es noch mehr Krakeler morgens um halb 6.

    Soviele Vögel, obwohl hier gerade unser Nachbar sehr viele Katzen (5 Stück) herumlaufen hat, und ein paar Hunde natürlich auch.


    Viele Grüsse,
    Deborah

    PS: vor ein paar Wochen war die Vogeluhr Thema bei der Maus, aber einige Vögel fehlten,- es war insgesamt nicht schön gemacht (zu oberflächig).

  4. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: Morgengezwitscher

    Hi Antal,

    es wird leider immer weniger, meistens. Morgens ist immer das meiste los. Hat sich an der Strucktur des Wohnraumes (menschlich) was geaendert? Viele neue Hausdaecher? Dann haben die Haussperlinge schon mal keinen Stich mehr. Vielleicht kannst Du auch noch eine Meisenkasten mit einem groesserem Einflugloch aufhaengen, vielleicht wird er angenommen. Dann: Hat sich die Struktur Eurer (nicht Deines) Gaerten geaendert? Weniger Pflanzen = Blumen und Beete, Stauden, mehr Rasen, weniger und einfacher zu haltende Arten, fremde Arten? Neue Verkehrswege oder ein riesen Windpark (nix gegen diese Energieform, aber wenns zuviele Muehlen werden, moegen das die Maetze auch nicht so)oder weniger Baumbestaende? Da kanns dann mit dem Nachzug der Pieplinge aus eben diesen Bereichen in die Gaerten hapern (ist vor allem bei Amseln beliebt.
    Schau mal nach den Arten der Voegel, sinds weniger als vorher?
    Ansonsten viel Glueck beim Aufpaeppeln (ich tus auch immer wieder, obwohl es immer Aufschreie gibt, aber was soll man machen, wenn die Meisen schon ans Fenster klopfen)

    Viele piepende Gruesse

    falke



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