Hallo,
ich habe zwei Fragen zu Rosen.
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Erstand ich vor zwei Jahren zwei Beetrosen, die angeblich nur so ca. 60 cm max. hoch werden sollten. Jedenfalls machen sie sich prächtig, blühen auch wie verrückt und - werden immer größer (trotz Frühjahrsschnitt jetzt bestimmt schon wieder 80 cm mit Hang zu mehr). Habe ich da aus Versehen was anderes gekauft? Und was muss ich beachten, damit die Äste nicht wegknicken…
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Habe ich mir nun noch eine Strauchrose (hoffentlich ist sie das auch wirklich *g*) gekauft, bei der ich mir Gedanken mache, ob ich ihr vielleicht eine Wachstumshilfe zur Verfügung stellen muss, ein Spalier oder ähnliches wie bei Kletterrosen? Was gibt es da für Möglichkeiten?
Vielen Dank schon einmal für eure hoffentlich guten und zahlreichen Tipps 
Jana
Hallo Jana,
mache Dir keine Sorgen, daß Deine Beetrosen größer geworden sind, als angegeben. Rosenzweige sind zäh und knicken nicht so leicht ab. Schneide einfach immer die abgeblühten Blüten mit 1 - 2 Blättern darunter ab. Dann treibt sie wieder aus und bringt über den ganzen Sommer neue Blüten hervor.
Eine Strauchrose braucht keine Wachstumshilfe. Strauchrosen sind im allgemeinen stark genug, um sich selbst aufrecht zu erhalten.
Rosenpflege, wie ich sie betreibe:
Im März schneide ich die Rosenzweige ab und lasse 2 - 3 Austriebe stehen. Das animiert die Rose noch weiter unten nahe der Basis auszutreiben. Mitte April schneide ich die Rosenzweige noch weiter runter und lasse wieder 2 - 3 Austriebe stehen. Oder eben soviel, wie man eben gerade stehen lassen möchte. Wichtig ist, daß die Strecke bzw. der Abstand zwischen Basis und Neuaustrieb möglichst kurz gehalten wird, damit der Wassertransport bis in die Triebspitze nicht unnötig lang ist. So baut sich über die Jahre ein stabiles Gerüst auf. Selbstverständlich müssen alle trocknen (braunen) Zweige abgeschnitten oder an der Basis herausgebrochen werden, die im Winter erfroren sind. Nach 2 - 3 Mal schneiden lasse ich die Rosen wachsen und blühen und schneide alles Verblühte regelmäßig ab.
Im Herbst schneide ich die Rosen nie ab. Das macht auch keinen Sinn, weil im Herbst Rosen wenig bis keinen Saft mehr führen und die Schnittstellen nicht oder nicht vollständig verheilen können. Verheilt eine Schnittstelle nicht vollständig, können Pilze und andere Krankheitserreger eindringen und die Rose zum Erliegen bringen.
Falls Du noch fragen hast, schreibe mir bitte.
Ich wünsche Dir viel Freude an Deinen Rosen.
Grüße
Margitta
Hallo Margitta,
da bin ich ja beruhigt 
Und vielen Dank für Deine Tipps. Das mit den zwei Frühjahrsschnitten kannte ich noch nicht und werde es mal im nächsten Jahr ausprobieren.
Viele Grüße
Jana