Hallo an alle Tomatendoktoren.
Brauche dringend Eure Hilfe. Schaut Euch bitte mal das Bild an
und schreibt mir, was ich tun kann.
http://www.fortunecity.de/parkalleen/ruhestrasse/177…
Vielen Dank
stechfliege
Hallo an alle Tomatendoktoren.
Brauche dringend Eure Hilfe. Schaut Euch bitte mal das Bild an
und schreibt mir, was ich tun kann.
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Vielen Dank
stechfliege
Hallo!
Das dürfte die Braunfäule sein! 
Hatten wir auch im Garten, drei Jahre hintereinander, und alle „Geheimrezepte“ halfen nicht…
((
Angeblich soll diese Krankheit von zuviel Feuchtigkeit kommen - aber selbst als wir die Tomaten regengeschützt angepflanzt haben, sind sie schneller verfault als gewachsen.
Wir haben es inzwischen drangegeben, noch einmal Tomaten anzupflanzen. Wenn du ein Mittel dagegen findest, melde dich doch mal 
Schönen Gruß,
Robert
Hallo,
die optimale Düngung ist nicht ganz einfach.
Fehlt der Tomatenpflanze Kalium, vergilben und vertrocknen zunächst die unteren Blätter, die Pflanze wird anfällig. Ausreichend Kalium sorgt auch dafür, dass die Pflanze in der Lage ist, Calcium aus dem Boden aufzunehmen.
Eine mit Stickstoff überdüngte Pflanze wächst zu schnell und ist ebenfalls nicht in der Lage schnell genug Calcium einzubauen. Optimal ist für Laien daher ein spezieller Tomatendünger (Düngestäbchen).
Denn Calciummangel führt zu einer Schwächung der Widerstandskraft gegen verschiedene Krankheiten, u. a. die Braun- oder Krautfäule.
Sie wird auch begünstigt durch feuchte Witterung, Überkopfbewässerung und zu engen Stand der Pflanzen (80 cm sollten es sein), ebenso Laubberührung mit dem Boden, wie auf deinem Foto zu sehen ist. Das untere Laub sollte soweit entfernt werden, dass der Abstand zum Boden ca. 30 cm beträt.
Ein Schutz der Tomaten gegen Regen ist auf jeden Fall empfehlenswert. Der Mann meiner Freundin macht es seit Jahren so und hat Glück damit. Der Pilz kann nämlich nur auf feuchtem Laub auskeimen.
Ich selbst hatte auch die Lust verloren, Tomaten anzupflanzen, weil die Braunfäule jedes Jahr früher auftrat. Meine Fehler waren neben dem fehlenden Regenschutz, dass ich die Tomaten trotz Befall auf die selbe Stelle pflanzte. Tomaten können über mehrere Jahre am gleichen Platz kultiviert werden. Aber ist der Befall durch den Pilz einmal passiert, darf man im nächsten Jahr an diese Stelle keine Tomaten setzen. Es wird sogar empfohlen, den Boden keimfrei zu machen. Weiterhin soll man die infizierten Tomatenstangen zumindest mit Seifenwasser abwaschen, wenn man sie wieder verwenden will.
Da man sich aber gegen die mit dem Wind herangewehten Pilzsporen (Kartoffel-Knollenfäule - gleicher Pilz) nicht komplett abschirmen kann, werden heute resistentere Sorten empfohlen. Völlig resistente Sorten gibt es aber nicht. Lediglich etwa ein Dutzend der Kultursorten, vor allem aber einige kleine Wildtomatenarten zeigen eine beachtenswerte Toleranz. (zum Beispiel Pyros, Vanessa, Selfesta, Selduro, Celsus, Myrtho, DRP 25).
Außerdem sind Spritzungen mit Kupfermitteln möglich.
In der professionellen Landwirtschaft werden Mittel, wie das neue Iprovalicarb protektiv und kurativ erfolgreich eingesetzt.
Gruß, Renate
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
das ist die Kraut- und Braunfäule (Phytophtora infestans).
Durch die enorme Sporenbildung kann der Pilz binnen weniger Tage die Pflanzen komplett vernichten. Feuchtwarme Witterung fördert den Pilz.
Wichtige Gegenmaßnahmen sind:
Überdachung der Pflanzen
nicht neben Kartoffeln anbauen
nicht über die Blätter giessen (KEINEN Rasensprenger verwenden)
die unteren Blätter nach und nach ausbrechen (sind oft feucht wegen Bodenkontakt)
nicht zu eng pflanzen und gut ausgeizen (gute Luftzirkulation)
Pflanzenschutzmittel einsetzen
Im Hausgarten sind bei Phytophtora an Tomaten Gesteinsstaub und versch. Kupferspritzmittel zugelassen (beides auch im ökologischen Anbau) sowie Mittel auf Basis der Wirkstoffe Azoxystrobin (zB Rosen-Pilzfrei Saprol), Tolylfluanid (zB Euparen M WG) und Propineb (zB Antracol WG).
Diese Mittel gibt es mit mehr oder weniger guter Beratung in Bau- und Gartenmärkten.
Gruss, Niels
Hallo Stechfliege!
Wir hatten jahrelang das gleiche Problem in unserem Garten. Weil wir aber weder auf Tomaten verzichten, noch sie mit chemischen Mitteln behandeln wollten, suchte ich woanders eine Lösung und fand sie in einem alten Gartenbuch. Stecke nächstes Jahr neben deine Tomate einige Knoblauchzehen in die Erde. Knoblauch tötet auf natürliche Weise Pilze ab. Egal, wenn beim Knoblauch das Grün herauswächst. Wir machen das seither immer so und haben die schönsten Tomaten trotz Regenwetters.
Gruß, Eva