erst vor ein paar Wochen haben wir uns die Mühe gemacht und in unserem Garten ein längst verwuchertes Gestrüpp komplett entfernt.
Nun haben wir diverse Steingarten-Pflanzen und auch Blumen dort eingesetzt, die auch schon recht schön wuchsen.
Doch vor kurzem musste ich mit Schrecken feststellen, dass aus dem Boden zwischen den neu eingesetzten Pflanzen wieder die Schlingpflanzen rauskamen, die das Gestrüpp damals so entsetzlich verwildern hatten lassen.
Nachdem ich das den neuen Pflanzen nicht zumuten wollte, bin ich jeden Tag Schlingpflanzen-Ausrupfen gegangen, aber schon am nächsten Tag fanden sich wieder kleine Triebe überall !
Nach 2 Wochen Urlaub, in denen sich keiner um den Garten kümmerte, traf mich fast der Schlag !
Die Schlingpflanzen sind an manchen Stellen so gewachsen, dass man die neuen Pflanzen nicht mehr sieht und von einigen der vor kurzem noch schön blühenden Gewächse sind nurmehr graubraune, völlig verdörrte Gebilde übrig - es war mir unmöglich die Pflanzen von dem Unkraut zu befreien, weil sich die Schlingpflanzen so verknotet hatten, dass ich die richtige Pflanze mit ausreißen hätte müssen um sie von ihrem Peiniger zu befreien !!!
Falls irgendjemand ein Mittel kennt wie man dieser würgenden Pest beikommen kann, wäre ich mehr als dankbar !
das klingt mir sehr nach Ackerwinde. Ich habe auch damit zu
kämpfen und zusätzlich das Problem, dass ich oft Wochen lang
nicht in meinen Garten (Wochenendgrundstück) komme. Liegt Deiner
auch in der Nähe von Feldern? Oder war das früher mal eins (ist
so bei mir)? Das Problem liegt darin, dass die Ackerwinde ein
Wurzelunkraut ist. Der Wurzelstock liegt ziemlich tief unter der
Erde, und die Triebe haben „Sollbruchstellen“. Wenn Du also das
Unkraut ausreißt, tust Du das nicht wirklich, sondern Du reißt es
nur ab, und die Pflanze treibt wie wild wieder aus (wie eine
Hydra). In der Regel kommt man nicht an die Wurzelstöcke, sie
liegen zu tief, und es reicht auch, wenn nur ein Stückchen davon
drin bleibt.
Es gibt eigentlich nur die Methode, jeden Trieb sofort möglic hst
tief zu entfernen, und das Jahre lang. Denn irgendwann wird die
Pflanze eingehen, wenn sie mangels Blätter nicht assimilieren
kann. Das kann aber mehrere Jahre dauern. Ich hatte mal wegen
einem anderen Bösewicht (Springkraut) einen Teil meines
Gemüsebeets eineinhalb Jahre mit einer Plane abgedeckt. Das
Springkraut hatte ich so los, aber nicht die Winden …
Viel Spaß
wünscht
Bolo2L
ist zwar vielleicht ne blöde Idee, aber das mit dem Vernichten hab ich auch nicht hinbekommen. Immer wenn ich was davon ausgerissen habe, ist mehr nachgekommen.
Ich bin hingegangen, und habe sie an den Zaun gelenkt. So macht die Ackerwinde mir keine Pflanzen kaputt, vermehrt sich eigentlich nicht großartig und sieht schön aus.
Tja, aber weg hab ich die in drei Jahren Versuch nicht bekommen.
Deshalb den Kompromiss.