Kletterrosen kürzen, wann und wie weit?

Von: , Frage gestellt am Fr, 30. Aug 2002

Hi,
Kletterrosen, jetzt ca. 3 m hoch, sind unten kahl. Wie weit kann man die Pflanzen zurückschneiden und wann macht man das?

Gruß
Wilhem

4 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 11 Stunden 0 hilfreich
    Re: Kletterrosen kürzen, wann und wie weit?

    Hallo Wilhelm!

    Rosen sind veredelt. Dies ungefähr unter einem halben Meter Höhe. Du kannst die Rose also unbesorgt bis zu 50 cm kürzen.

    Pflanzen leben erst richtig, wenn sie geschnitten werden. Also Mut und ab was zu lang ist!!

    Gruß Max

    • Antwort von nach 11 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Kletterrosen kürzen, wann und wie weit?

      Jederzeit! Am besten aber jetzt im Herbst oder nach dem letzten Frost.

      Gruß Max

    • Antwort von nach 2 Tagen 1 hilfreich
      Re^2: Kletterrosen kürzen, wann und wie weit?

      Hallo, Rosen sind veredelt. Dies ungefähr unter einem halben Meter
      Höhe. Du kannst die Rose also unbesorgt bis zu 50 cm kürzen.
      Entschuldigung ... das weiß ich anders: veredelte Rosen, egal ob Buschrosen oder Kletterteile sind grundsätzlich dicht am Wurzelhals veredelt. Hochstammrosen dagegen "oben", nämlich dort, wo der Busch aus dem "Stamm" wächst. Weshalb man sie im
      Winter ja auch gut einpacken oder sogar niederbiegen und mit einer Erdaufschüttung schützen sollte.

      Aber für Kletterrosen und Buschrosen gilt, daß man sie notfalls erdbodennah schneiden kann. Ist mir dieses Frühjahr mit einer alten Kletterrose passiert, die komplett erfror. Inzwischen ist sie wieder da und blüht. Beachten muß man bitte auch die Sorte.
      Es gibt alte Kletterrosen, die an den Kurztrieben blühen, die sich im Folgejahr an den langen Stangen entwickeln. Wenn man das niederholzt, blüht gar nix.

      Zu bedenken wäre auch, in welcher Gegend Deutschlands die kahlen Kletterrosen wachsen. Ich kann es mir nicht leisten, im Herbst zu schneiden; ich warte lieber, was mir die Fröste am Leben lassen. Also bis mindestesns März, April je nach Jahr.
      In Hannover Herrenhausen schneiden sie im Herbst und haben kein Problem damit, in Weinbaugegenden gehts natürlich auch.

      Die Kahlheit von Kletterrosen ist natürlich oft ein Problem; meine New Dawn wuchert immer wieder üppig von unten nach; die alte rote Sympathie wird kahl an Trieb, obwohl sie gesund ist und willig blüht, aber nur einmal im Jahr. Mein Rambler Bobby James ist noch zu jung, hat zwar seinen Baum schon getoppt, aber erst mit zwei dicht belaubten Trieben. Der vom letzten Jahr hat dieses Jahr geblüht. Wenn mir nichts erfriert, wird Bobby nächstes Jahr den Baumstamm in weißen Schaum hüllen ...

      Ich würde statt zu schneiden lieber eine Clematis hochranken lassen, der verdeckt die Kahlheit. Oder Wicken, oder Trichterwinde, oder sonstige einjährige Ranker, dann kann mans ausprobieren, ob man es mag. Doch doch lieber schneidet ...

      In diesem Sinn viele Grüße
      Angelika





  2. Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
    Noch eine Methode


    Hallo,

    es stimmt, manche brauchen dann wieder ewig, bis sie blühen. Im
    Normalfall sollte man Kletterrosen gar nicht schneiden. Sie
    trieben von unten wieder aus und verdecken die kalhle Stelle.
    Es gibt aber noch eine Methode: Im Frühjahr nach dem Frost, wenn
    die Äste wieder ohne Gefahr biegbar sind, biegt man sie ganz
    runter bis auf den Boden und bindet sie fest. An der Biegung
    sprießen dann jede Menge neuer Seitentriebe, die auch Blüten
    tragen. So wird der ganze Busch auch voller und bleibt nicht so
    stengelig.
    Viel Erfolg wünscht
    Bolo2

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