Hallo,
Auf meinem Grundstück stehen mehrere Eichen, alle relativ jung. Die ältesten schätze ich so auf 10 Jahre. Bei fast allen Exemplaren sind jetzt Blätter weiß und schrumpelig geworden, besonders die äußeren an jungen Trieben. Es sieht so ähnlich aus als ob sie verschimmelt sind. Ansonsten gibt es noch Birken, Ahorn und Holunderbüsche, die scheinen alle topfit zu sein.
Könnte das eine Krankheit sein, und was kann man dagegen machen?
Ist das vielleicht (bei der vielen Nässe) Mehltau? Aber
kriegen Eichen den?
Es könnte eine Spinner-Raupe sein, die die Blätter mit ihrem
Gespinst überzieht.
Aber Du solltest mal einen Baum-fachmann aus Deiner Gegend fragen
(oder einen Gärtner), die wissen, was zur Zeit so rumgeht. Am
besten bringst Du ihm einen Zweig mit.
Hoffende Grüße
Bolo2L
Ist das vielleicht (bei der vielen Nässe) Mehltau? Aber
kriegen Eichen den?
Ja, der heisst dann Eichenmehltau, Microsphaera alphidoides.
"Auftreten: Mai-August; Blätter mit weisslichem Pilzmyzel überzogen, wirken wie mit Mehl bestäubt; kümmern, sterben ab.
In Kämpen (Anlagen zur Pflanzenanzucht) und Kulturen oft beträchtlicher Schaden, ausser an Jungwuchs auch in Baumschulen, selbst an älteren Bäumenn. ", steht hier so im Taschenbuich des Pflanzenarztes von 1992.
„Behandlung mit Spritzen/Sprühen von Mitteln gegen Eichenmehltau, insbesondere Pyrazophos (Afugan) oder Netzschwefel, spätestens beim ersten Auftreten; in Saatkämpen und Baumschulen besser vorgbeugend nach austrieb, hier oft lohnend. Chemische Bekämpfung in Forstanlagen nur in seltenen Ausnahmefällen sinnvoll.“
Es könnte eine Spinner-Raupe sein, die die Blätter mit
ihrem
Gespinst überzieht.
Der Poster schreibt aber nichts von einem Frass, den man auch beobachten müsste (laut meines schlauen Büchleins), also eher nicht, nehme ich an, - wenn ich das anmerken darf.
Ja, der heisst dann Eichenmehltau, Microsphaera
alphidoides .
Spitze, wusste ich gar nicht
Es könnte eine Spinner-Raupe sein, die die Blätter mit
ihrem
Gespinst überzieht.
Der Poster schreibt aber nichts von einem Frass, den man auch
beobachten müsste (laut meines schlauen Büchleins), also eher
nicht, nehme ich an, - wenn ich das anmerken darf.
Darfst Du , aber ich habe in München im Englischen Garten
Bäume gesehen (da grassierte vor ein paar Jahren eine
Spinnerart), die waren so eingehüllt – ja, nicht nur jedes Blatt,
sogar der ganze Baum! – dass Du von Fraßspuren gar nichts mehr
gesehen hast …
Ist das vielleicht (bei der vielen Nässe) Mehltau? Aber
kriegen Eichen den?
Ja, der heisst dann Eichenmehltau, Microsphaera
alphidoides .
"Auftreten: Mai-August; Blätter mit weisslichem Pilzmyzel
überzogen, wirken wie mit Mehl bestäubt; kümmern, sterben ab.
In Kämpen (Anlagen zur Pflanzenanzucht) und Kulturen oft
beträchtlicher Schaden, ausser an Jungwuchs auch in
Baumschulen, selbst an älteren Bäumenn. ", steht hier so im
Taschenbuich des Pflanzenarztes von 1992.
„Behandlung mit Spritzen/Sprühen von Mitteln gegen
Eichenmehltau, insbesondere Pyrazophos (Afugan) oder
Netzschwefel, spätestens beim ersten Auftreten; in Saatkämpen
und Baumschulen besser vorgbeugend nach austrieb, hier oft
lohnend. Chemische Bekämpfung in Forstanlagen nur in seltenen
Ausnahmefällen sinnvoll.“
Es könnte eine Spinner-Raupe sein, die die Blätter mit
ihrem
Gespinst überzieht.
Der Poster schreibt aber nichts von einem Frass, den man auch
beobachten müsste (laut meines schlauen Büchleins), also eher
nicht, nehme ich an, - wenn ich das anmerken darf.
Nee, Fraßspuren sind nicht zu sehen. Nach der Beschreibung könnte es dieser Mehltau sein, ich werde mal versuchen ein Mittel dagegen zu bekommen.
Vielen Dank nochmal für die Antworten.
Gruß
Thomas