Hallo,
zwei Sachen fallen mir dazu ein:
1. Ist das vielleicht (bei der vielen Nässe) Mehltau? Aber
kriegen Eichen den?
Ja, der heisst dann Eichenmehltau, Microsphaera
alphidoides.
"Auftreten: Mai-August; Blätter mit weisslichem Pilzmyzel
überzogen, wirken wie mit Mehl bestäubt; kümmern, sterben ab.
In Kämpen (Anlagen zur Pflanzenanzucht) und Kulturen oft
beträchtlicher Schaden, ausser an Jungwuchs auch in
Baumschulen, selbst an älteren Bäumenn. ", steht hier so im
Taschenbuich des Pflanzenarztes von 1992.
"Behandlung mit Spritzen/Sprühen von Mitteln gegen
Eichenmehltau, insbesondere Pyrazophos (Afugan) oder
Netzschwefel, spätestens beim ersten Auftreten; in Saatkämpen
und Baumschulen besser vorgbeugend nach austrieb, hier oft
lohnend. Chemische Bekämpfung in Forstanlagen nur in seltenen
Ausnahmefällen sinnvoll."
2. Es könnte eine Spinner-Raupe sein, die die Blätter mit
ihrem
Gespinst überzieht.
Der Poster schreibt aber nichts von einem Frass, den man auch
beobachten müsste (laut meines schlauen Büchleins), also eher
nicht, nehme ich an, - wenn ich das anmerken darf.
Nee, Fraßspuren sind nicht zu sehen. Nach der Beschreibung könnte es dieser Mehltau sein, ich werde mal versuchen ein Mittel dagegen zu bekommen.
Vielen Dank nochmal für die Antworten.
Gruß
Thomas