Zur Sache: Ein ehemaliger Kollege von mir hat in seinem Büro ei Monstrum von Cannabispflanze stehen.
Mal ganz unabhängig von der Legalität dieser Aktion:
Ich dachte immer, die Teile brauchen besondere Pflege und besonders viel Licht - hat er einen magischen grünen Daumen?
Er hat dieses Fast-Zwei-Meter-Ungetüm nicht, um es regelmäßig zu ernten, er findet es einfach nur schön als Zimmerpflanze (ist es auch!)
da fällt mir ein, dass mein Vater mir kürzlich erzählt hat, dass er Selbstanzeige erstattet hat :o)
Und das kam so:
In seinem Garten wuchs plötzlich eine prächtige Hanfpflanze: riesengroß und jeder Passant bewunderte die Pflanze. Bevor er nun eine Anzeige bekam, ging er mit einem Blatt der Pflanze und einem Rest Vogelfutter zur Polizei. Die haben wohl ganz schön seltsam geschaut …
Jedenfalls ist es wohl so, dass es „Vogelfutterhanf“ gibt (die Pflanze wuchs bei ihm an der Stelle, wo er Vogelfutter gestreut hatte). Das hat offenbar die Polizei auch bestätigt - und erlaubt, dass er seine Pflanze stehen lässt, eben weil sie keine „richtige“ Hanfplanze sei.
Daraus folgere ich jetzt einfach mal, dass Ihr Eure hanfähnliche Pflanze haben könntet
Jedenfalls ist es wohl so, dass es „Vogelfutterhanf“ gibt (die
Pflanze wuchs bei ihm an der Stelle, wo er Vogelfutter
gestreut hatte). Das hat offenbar die Polizei auch bestätigt -
und erlaubt, dass er seine Pflanze stehen lässt, eben weil sie
keine „richtige“ Hanfplanze sei.
*kicher* Das zeigt mir nun wieder, daß unsere Freunde in Grün a) keine Botaniker sind und b) offenbar nur begrenzten Überblick über die aktuellen Gesetze haben oder c) die Geschichte mit dem Hanf selbst nicht so ernst nehmen.
zu a) Hanf ist Hanf, also Cannabis, ob nun Vogelfutter-, Faser- oder sonstwas davorgeschrieben wird. Jede Hanf-Sorte ist in der Lage, THC zu produzieren, abhängig vom Klima, in dem sie wächst, da THC Teil ihres Sonnen- und Hitze-schutzsystems ist (auch wenn es inzwischen Züchtungen gibt, deren Fähigkeit zum Hitzeschutz reduziert wurde, 2-3 Generationen in heißem Klima und die Fähigkeit ist in den Überlebenden wieder voll da…).
zu b) nach deutschem Gesetz ist der Anbau jeder Sorte von Hanf verboten, zum Anbau des sog. Faserhanfes bedarf es einer Sondergenehmigung, ergo hätte die Pflanze Deines Vaters vernichtet werden müssen…
zu c) eine der größten Hanfpflanzungen hier in Berlin wurde vor ein paar Jahren vor einem Polizei-Revier „entdeckt“. Die Herren und Damen in grün sind da den ganzen Sommer über dran vorbeigelaufen und haben es nicht bemerkt - erst ein Gärtner aus der Gegend hat sie darauf aufmerksam gemacht, indem er nachfragte, ob das wohl Absicht wäre…
In seinem Garten wuchs plötzlich eine prächtige Hanfpflanze
Hallo Gitte,
das Hanf-Verbot finde ich absolut blödsinnig. Hanf ist genügsam, wächst eigentlich überall, wenn man ihn läßt. Was geschähe wohl, wenn plötzlich nicht nur im Garten Deines Vaters, sondern in tausenden Gärten, in Parks und unzähligen Ecken „rein zufällig“ Hanf wüchse? Wenn von einer Pflanzensorte nur genügend Exemplare wild wachsen, Samen bilden und sich vermehren, können sich die staatlichen Cannabis-Wächter auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln - das Verbot ist durch Fakten ausgehebelt.
In seinem Garten wuchs plötzlich eine prächtige Hanfpflanze
In meinem Garten seit über 40 Jahren, (auch verirrtes Vogelfutter.)
Ich war immer ein Freiheitsfanatiker, in meinem Garten hab ich das sagen, „es söll ja keine drischnorre“, also die schönen Pflanzen habe ich immer mit besonderer Liebe gepflegt.
Jeweils im Juli begannen die Blütenstände zu riechen, rauchen wollte ich das Zeug nicht.
Als in der Schweiz Hanf zur Selbstmedikation als Heilmittel legalisiert wurde, war bei mir der „Kik“ für den Anbau dieser Droge eingegangen, lass aber die Pflanzen weiterhin stehen.
Das mit den veschiedenen Sorten ist eher ein Märchen, mit viel Sonne, Mist und Jauche wird auch das angeblich harmlose Vogelfutterhanf im Juli-Aug 3m gegen den Wind riechen. „grins“