Re: Halbinformation 'Vogelfutterhanf'
Hai, Du alleine ;-),
Jedenfalls ist es wohl so, dass es "Vogelfutterhanf" gibt (die
Pflanze wuchs bei ihm an der Stelle, wo er Vogelfutter
gestreut hatte). Das hat offenbar die Polizei auch bestätigt -
und erlaubt, dass er seine Pflanze stehen lässt, eben weil sie
keine "richtige" Hanfplanze sei.
*kicher* Das zeigt mir nun wieder, daß unsere Freunde in Grün a) keine Botaniker sind und b) offenbar nur begrenzten Überblick über die aktuellen Gesetze haben oder c) die Geschichte mit dem Hanf selbst nicht so ernst nehmen.
zu a) Hanf ist Hanf, also Cannabis, ob nun Vogelfutter-, Faser- oder sonstwas davorgeschrieben wird. Jede Hanf-Sorte ist in der Lage, THC zu produzieren, abhängig vom Klima, in dem sie wächst, da THC Teil ihres Sonnen- und Hitze-schutzsystems ist (auch wenn es inzwischen Züchtungen gibt, deren Fähigkeit zum Hitzeschutz reduziert wurde, 2-3 Generationen in heißem Klima und die Fähigkeit ist in den Überlebenden wieder voll da...).
zu b) nach deutschem Gesetz ist der Anbau jeder Sorte von Hanf verboten, zum Anbau des sog. Faserhanfes bedarf es einer Sondergenehmigung, ergo hätte die Pflanze Deines Vaters vernichtet werden müssen...
zu c) eine der größten Hanfpflanzungen hier in Berlin wurde vor ein paar Jahren vor einem Polizei-Revier "entdeckt". Die Herren und Damen in grün sind da den ganzen Sommer über dran vorbeigelaufen und haben es nicht bemerkt - erst ein Gärtner aus der Gegend hat sie darauf aufmerksam gemacht, indem er nachfragte, ob das wohl Absicht wäre...
Gruß
Sibylle