Re: Schimmelpilzbefall/Mehltau bei Rudbeckia und P
Hallo Rolf,
Mehltau tritt vor allem bei feuchtwarmer Witterung und in ungünstigen, windarmen Lagen auf.
Da ganz besonders der Staudenphlox sehr anfällig für Mehltau ist, sollte man zur Vorbeugung einen luftigen Standort wählen, d. h. sie sollten relativ frei stehen und nicht in der ringsrum erdrückenden Nähe von hohen Büschen und Bäumen. Das erklärt auch, dass gleiche Pflanzen an manchen Stellen im Garten Mehltau bekommen und an anderen wiederum nicht.
Ist der Boden (und die Pflanze selber) ständig nass, entsteht ein Mikroklima, dass einen Pilzbefall begünstigen kann.
Grundsätzlich sollen gerade Phlox sehr ausgewogen mit organischen Düngern oder mit Langzeitdünger gedüngt werden. Allen Pflanzen immer ausreichend Kalium geben, aber nie zu viel Stickstoff. Kaliummangel macht die Pflanzen anfälliger für Mehltau.
Robuste Sorten pflanzen.
Die Rudbeckie (Sonnenhut) liebt sonnige Lagen und sollte regelmäßig gedüngt werden, weil eine gut ernährte Pflanze auch gegenüber Krankheiten robuster ist.
Stehen die Pflanzen an ungünstigen Stellen und ist der Sommer warm und nass, bekommen fast alle Phloxe und manche Rudbeckien, vor allem später im Jahr, ihren Mehltau. Man kann vorbeugend eine Spritzkur, alle 14 Tage mit "Baymath" vornehmen, aber meist tut man sich das in großen Gärten nicht an.
Die abgeschnittenen befallenen Triebe gibt man keinesfalls auf den Kompost.
Aber in die Biotonne kommt laut Info alles, was auf den Komposthaufen gegeben werden kann, aber auch Problemabfälle wie Speisereste, Knochen, Papiertaschentücher, kranke Pflanzenteile, Samenunkräuter.
Gruß, Renate
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]