Schildläuse und kein Ende

Der große Oleander hat sich diese Viecher eingefangen. Im Spätherbst haben wir massiv „Metasystox“ gespritzt, ein systemisches Mittel, das über die Wurzeln die Blätter „vergiftet“, damit die Schädlinge sterben. Geholfen hat es offenbar nicht viel. Was tun? Der abwaschbare Boden im Haus pappt wie verrückt.

Gehört habe ich von der Möglichkeit einer Seifenbehandlung. Doch jedes Blatt einzeln abseifen, ist eine Mordsarbeit. Funktioniert das überhaupt oder gibt es eine bessere chemische Keule, um der Plage her zu werden. Für gute Tips danke ich Euch.

Klaus

Hallo, Klaus ,
Metasystox hilft auch nicht gegen alles und ist zudem nicht ganz unproblematisch.
Gute Erfahrungen habe ich mit Rapsöl gemacht (wöchentlich wiederholt sprühen). Die klebrigen Absonderungen gehen mit Wasser und ein wenig Spülmittel gut weg.
Schau mal hier, da werden verschiedene Vorschläge gemacht: http://www.hydrokultur.at/hydrokultur/schaedlinge/sc…
Grüße
Eckard.

Hallo Klaus,
wie wär’s mit Neem-Extrakt? ich weiss aber nicht, ob’s da was für den Oleander gibt.- Habt Ihr das Zeug auch richtig angewendet (wiederholte Spritzung)? Ist Neu-Zuwandern ausgeschlossen?

Den Dreck (auch den vom Neem oder Rapsöl, wenn auf die Pflanze gespritzt) bekommst Du vielleicht auch mit Waschbenzin weg (funktioniert mit dem Schmodder auf den Küchenschränken jedenfalls gut).

Gute Besserung,
Deborah

Bei mir hat sich Nikotin bewährt… ab in die näxte Kneipe, eine sack vollgesuppte kippen geholt, heisses wasser drauf, ne Nacht ziehen lassen dem Müll durchs Sieb giessen, und den entstandenen Sud in kleinen Megen zum giesswasser zu fügen und verdünnt zum sprühen benutzen. NICHT TRINKEN. VON KINDERN FERNHALTEN! die Viecher fallen bei genuss tot um. Kinder, Erwachsene, Hunde und andere iecher aber auch, daher AUFPASSEN.
HH

Hi,

die Idee ist gut, hat sich auch bewährt, jedoch in einem Nichtraucherhaushalt nicht verwendbar. Das Zeug und danach die Pflanze, stinkt erbärmlich!

:wink:

André

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi
ist hier MEIN Nichtraucherhaushalt - und nach Qualm stinkt s hier nicht, trotz Blattlaus Behandlung aktuell… die blöden Hibisken… aber ne verseuchte Pflanze gehört eh in Quarantäne… und da kann sie gerne auch eine weile stinken (im Treppenhaus z.B. :wink: ich riech jedenfalls nix. Nach dem filtern jedenfalls, der Pott in dem die Kippen aufgegossen wurden stank schon. aber dein müll entsorge ich nach der Filterung schon… :smile:
hh

Hi,

die Idee ist gut, hat sich auch bewährt, jedoch in einem
Nichtraucherhaushalt nicht verwendbar. Das Zeug und danach die
Pflanze, stinkt erbärmlich!

:wink:

André

Hallo nichtrauchende Blatt- und Schildlausopfer!

Nikotin ist ein prima Tipp, um Läuse in den Läusehimmel zu befördern. Der Sud stinkt übrigens nicht gar so arg, wenn man Helges Rezept in einem Punkt abwandelt:

Helge: „ab in die näxte Kneipe, eine sack vollgesuppte kippen geholt,…“
Verbesserungsvorschlag: ungebrauchte Zigaretten besorgen (Raucher fragen, Zeitungskiosk etc.)

Ciao
Manfred

Hi
Naja, das Konzentrat befindet sich in den Filtern, wenn du neue Kippen nimmst hast du einen riesenhaufen Tabakbrei… find ich nicht so praktisch :smile: aber egal, hauptsacher die Viecher krien nen herzkasper!
HH

Hallo,

vielleicht noch ein Wort zum Vorbeugen:

meist kommen Schildläuse, wenn der Oleander zu trocken steht. Insbesondere beim Überwintern ist das ein ziemlicher Stress. Deswegen den Oleander auch so spät wie möglich ins Haus holen. (Unserer steht immer noch auf dem Balkon.)

Gruss, Niels

Danke für die Hinweise. Nikotin muß ich mir auf dem beschriebenen Weg besorgen, denn ich bin chronischer Nichtraucher.

Unseren Oleander, ein uraltes Stück, kommt immer spät ins Haus. Doch auch im Garten lassen sich die Schildläuse nicht durch fleißiges Gießen beeinflußen.

In jedem Fall haben wir nun den Schädlingen den Kampf angesagt. Mal schauen, wer den Kampf gewinnt.

Klaus

Hallo Deborah :smile:,

Hallo Klaus,
wie wär’s mit Neem-Extrakt?

Ich denke, das Zeug stinkt so?

Den Dreck (auch den vom Neem oder Rapsöl, wenn auf die Pflanze
gespritzt) bekommst Du vielleicht auch mit Waschbenzin weg
(funktioniert mit dem Schmodder auf den Küchenschränken
jedenfalls gut).

Oh je, diese Dämpfe in der Wohnung? Ist auch gar nicht nötig; den
Laus-Papp bekommt man mit reinem Wasser weg, weil aus Zucker
bestehend. Das Fett von Neem und Raps geht auch mit Seife ab, das
ist allemal ungefährlicher (Dämpfe/Explosion) als Waschbenzin!

Ciao
Bolo

Hallo,

die Seife (am besten Schmierseife oder „grüne“ Seife, beides
versetzt mit etwas Spiritus und in Wasser gelöst) muss man nicht
mühevoll an die Blätter bringen: In eine feindüsige Blumenspritze
gefüllt und dann den Oleander kurz rausgestellt und von allen
Seiten (auch von unten an die Blattunterseiten) so eingenebelt,
dass alles tropfnass ist.
Gutes Gelingen wünscht
Bolo2L
der auch jeden Winter gegen die Oleander-Schildläuse kämpft und
sie meist einfach immer wieder abpult. Aber es stimmt: So spät
wie möglich reinstellen, erst wenn’s wirklich Frost gibt. Und
drin für genügend Helligkeit sorgen!

Hallo Rudolf,

wie wär’s mit Neem-Extrakt?

Ich denke, das Zeug stinkt so?

Wie kommst Du darauf, wer hat das gesagt?

gespritzt) bekommst Du vielleicht auch mit Waschbenzin weg

Oh je, diese Dämpfe in der Wohnung?

Ja, das ist richtig, aber Klaus klang so verweifelt, dass ich dachte, dass er schon stundenlang mit Wasser und Seife erfolglos herumgewischt hatte.

Gegen den Fett-Bapp auf den Schränken habe ich jetzt Zeitungspapier auf dieselben geklebt. Ich habe das Waschbezin nur genommen, weil ich es als sehr anstrengend, unbequem und zeitaufwendig empfunden habe, die Oberseiten mit normaler Spülmittellösung abzuwischen. Beim Waschbenzin muss man dann halt gut lüften und die verwendeten Lappen gleich nach draussen bringen.

Falls man sich nicht mehr liest: Frohe Festtage!
Deborah

PS:Hast Du nicht noch ein Zungen-Rezept auf Lager (siehe K&R-Brett)?