Was für eine Hecke?

Moin!

Im Laufe dieses Jahres weren wir ja nun unser neues Domizil basteln :smile:

Und damit es drum herum nicht ganz so staubig ist, wollen wir auch den Garten begrünen. Unter anderem soll unser Grundstück an drei Seiten auf einer Gesamtlänge von etwa 110 Metern von einer Hecke umschlossen werden.

Nun stellt sich die Frage, welche Heckenpflanzen da wohl am empfehlenswertesten wären. Leider haben wir davon absolut Null Ahnung *g*

Die Hecke soll auf jeden Fall folgende Kriterien erfüllen:

  • Immergrün
  • Schnell wachsen, da auch als Sichtschutz geplant
  • absolut Blickdicht, vor allem im Sommer, da eben auch Sichtschutz :smile:
  • maximale Höhe so etwa 2,50m (was sich durch Schnitt wohl auf jeden Fall einhalten ließe *g*)
  • allzu Teuer sollten die Pflanzen nicht unbedingt sein *g*

Vielleicht kann mir ja hier der eine oder die andere ein paar Tips dazu geben. Was für Pflanzen kommen da warum in Frage? Oder welche besser nicht?

Ich bin gespannt und Danke im Voraus.

Gruß vom

Dicken MD.

Die Hecke soll auf jeden Fall folgende Kriterien erfüllen:

  • Immergrün
  • Schnell wachsen, da auch als Sichtschutz geplant
  • absolut Blickdicht, vor allem im Sommer, da eben auch
    Sichtschutz :smile:
  • maximale Höhe so etwa 2,50m (was sich durch Schnitt wohl auf
    jeden Fall einhalten ließe *g*)
  • allzu Teuer sollten die Pflanzen nicht unbedingt sein *g*

Hallo, Dicker,
Das sind ja wohl sicher Zielvorstellungen, die Du hier aufschreibst. Für immergrüne Hecken kommt eigentlich nur Thuja oder Taxus infrage. beides ist bei der Länge der Hecke nicht billig zu bekommen. Rechne etwa 3 Pflanzen auf den lfd. Meter. (dann hast Du etwas Reserve, falls einige Pflanzen nicht angehen.)

wie sowas aussieht: http://www.zeitlhoefler.de/garteninfos/hec_tab.html (die beiden letzten)

Wobei Thuja etwas schneller wächst als Taxus.

Kostenbetrachtung: Pro Pflanze ca 60cm hoch etwa €10,-- macht bei 3x110m €3300.-- nur für die Pflanzen. Hinzu kommt die Pflanzarbeit.

Keine Hecke wird mit 2,5m Höhe geliefert. Das dauert einige Jahre. Außerdem hat die Hecke bei dieser Höhe in der Basis eine Tiefe von mindestens 1,5m. Dritter Punkt: Eine Hecke muß regelmäßig geschnitten werden. 2,5m Höhe schneidest Du nicht mehr vom Boden aus! und bei der Länge richte dich schon einmal auf gehörigen Muskelkater ein: 110m * 2,5m *2 = 550 m² (Eine Hecke hat ja auch eine Außenseite).

Außerdem: Hast Du Dich mit Deinen Nachbarn schon verständigt, ob sie dieser Hecke, die ja an ihr Grundstück angrenzt, zustimmen? Ob Du zur Pflege der Hecke ihr Grundstück betreten darfst?

Ich empfehle Dir aus obigen Gründen Deine Vorstellungen noch einmal zu überdenken.

  • Reicht eine etwas geringere Höhe nicht etwa auch?
  • Muss die Hecke wirklich auf allen drei Seiten in ganzer Länge gepfglanzt werden?
  • läßt sich die Maßnahme eventuell in Abschnitte unterteilen?

Also denke ich erstmal Stoff genug zum Überlegen.
Grüße
Eckard.

Hi Dicker,

ich würde Heckenfichten empfehlen, wachsen schnell, sind blickdicht und immergrün. Pro Meter 2 bis 3 Pflanzen und in spätestens 3 Jahren hast du 2 Meter Grün (natürlich mußt du richtig verschneiden).

Der Schnitt erfolgt Ende Juni, kappe den Haupttrieb als erstes (gleich nach dem Anwachsen im ersten Jahr). Dann jedes Jahr sorgfältig schneiden, so wird die Hecke schön dicht. Die unteren 20cm mußt du mit Bodendeckern begrünen, aber bitte denk dran, direkt unter den Fichten ist es finster, da wächst nicht mal Unkraut.

Was für einen Boden hast du? Die Nadelbäume wollen es eher etwas sandiger, als blanken Humus. Und die brauchen auch viel Sonne, unter einem Baum wachsen sie deutlich langsamer.

Gruß
André

Hallo !

110 Meter lang und 2,50 m hoch!!!

Wer soll die schneiden??. Bei dieser Länge darf sie maximal 1,80 bis 1,90 m hoch sein. Eine Hecke, höher als 1,90, ist nur mit einer Leiter als Hilfsmittel zu schneiden.
Niemand ist in der Lage, 110 m gerade zu schneiden, wenn er auf einer Leiter steht und diese alle 5 Minuten umsetzen und einrichten muß. Ohne Leiter fallen Dir nach 5 m die Arme ab.
Eine leichte, leicht zu handhabende Heckenschere hat nach 10 Minuten ein Gewicht von 50 kg!! Nach 15 Minuten hört man auf, weil es einfach nicht zu schaffen ist.

Also, bei Pflanzen einer Hecke immer daran denken , I C H muß sie auch schneiden. 1,50 m Höhe ist gerade noch gut zu pflegen!

Gruß max

Tach Dicker,

Koniferen könnten als Alternative vielleicht interessant sein. Der Schnitt ist nicht so aufwendig und schnell wachsen tun die auch.

Gandalf

Hi,

wie bereits gesagt: Nimm Dir nicht zuviel vor (Schnitt). Außerdem könnte es sein, daß Du Dein Grundstück mit einer 2,5m hohen, einheitlich grünen Mauer rundherum auf einmal als etwas beengend empfindest.
Eventuell sorge durch unterschiedliche Pflanzen für Abwechslung.
Auch einige blühende Sträucher bringen Farbe und Duft in den Garten. Immergrün sind die meisten davon natürlich nicht, aber im Winter sind die Nachbarn meist auch nicht so neugierig :wink:

LG
Stuffi

Hi,

  • Schnell wachsen, da auch als Sichtschutz geplant

Wünsch Dir das nicht!!! Es ist zwar richtig, dass schnellwachsend auf schnell Sichtschutz bedeutet - allerdings haben die Dinger leider keine Stop-Taste! Du musst also dann Hecke schneiden wir ein Berserker. Bei der von Dir geplanten Quantität kannst Du wahrscheinlich in der Hauptwachstumsperiode jedesmal vorne neu anfangen, wenn Du hinten fertig bist.

Gruß
Stefan
(Wucherhecken-geschädigt)

anderer Vorschlag

Hallo Dicker,

als Gartenbesitzer mit nur zwei kürzeren Stücken Hecke
(Feldahorn, Eibe) muss ich Dich warnen und den ganzen anderen
Warnern Recht geben: Die Dinger wachsen wie die Wahnsinnigen und
Du wirst wahnsinnig vor Schneiden! Und schon gar bei der
geplanten Höhe!
Ein besserer Vorschlag: DU verblendest Deinen Zaun mit Schilf-,
Binsen- oder Strohmatten und machst ihn so blickdicht. Und
innerhalb kannst Du dann locker und mit Abständen einige Büsche
und Sträucher in Gruppen davor pflanzen, die man nicht schneiden
muss und die ganz unterschiedlich hoch werden, das siehts gestuft
sehr gut aus. Du kannst blühende haben (darauf achten, dass sie
nicht alle zu gleicher Zeit loslegen), blattabwerfende, welche
die Nistplätze bieten und solche, die Vogelfutter tragen (dann
hast Du auch schon das Problem Schädlingsvertilgung gelöst). So
sitzt Du gern in Deinem Garten und guckst auf eine schöne
Kulisse. Zudem kommt das billiger und macht weniger Arbeit. Du
kannst die Büsche auch nach und nach anschaffen. Und Du kannst
auch an Deine Kinder denken, wenn Du ein paar Johannisbeeren,
stachellose Stachel- und Him- und Brombeeren pflanzt.
Na, wie wär’s?

Gruß
Bolo2L

Hallo Dicker,
wie wär’s denn mit Rotbuchenhecken?
z.B. Info hier:http://online.wdr.de/online/freizeitportal/monschaue…, aus Sicht des naturschutzes:http://www.fh-eberswalde.de/lanu/3_wissenschaft/fram…, Fotos http://www.br-online.de/land-und-leute/himmel/lebens….
Die sind im Sommer dicht und grün, und im Winter dicht mit Restlaub dran (im Winter braucht man draussen nicht so viel Sichtschutz, und warum brauchst Du 250cm hohen Sichtschutz? Willst Du Dich einbunkern? Im Zweifelsfall gibt es auch Hubschrauber, Flugzeuge, die von oben reingcken können…? Euch guckt doch keiner was weg!).

Ich weiss nicht, ob die auf dem Boden, wo ihr baut, wachsen können (Der Boden, auf dem ihr baut, kann sich von dem Boden, der sich auf Eurem Grundstück befindet, unterscheiden (Bauschutt, kein Mutterboden, oder statt sandigem (Berlin, wa?) Mutterboden Lehm enthalten, oder Steine, wer weiss…Also habt ein Auge darauf, womit Euer Grundstück aufgefüllt wird, damit ihr Euch nicht ärgert!!)).

Gruss,
Deborah

Tach Dicker,

bei einer Eibe ist zudem zu bedenken, daß sie nicht unerheblich giftig ist. Sollte Deine Planung mal auf Teppichratten rauslaufen, könnte das problematisch werden. Wie das mit anderen genannten Pflanzen aussieht, kann ich nicht sagen.

Gandalf

bei einer Eibe ist zudem zu bedenken, daß sie nicht
unerheblich giftig ist.

Ach Gandalf,
ich weiß nicht ob man immer alle Gefahren im Garten, Haus und Hof entfernen sollte, nur weil Kinder da sind. Jeden Gefahrenpunkt wirst Du sowieso niemals aus dem Weg räumen können. Da halte ich es für besser, dass man Kindern von vornherein klarmacht, dass es Gefahren gibt, welche man kennt und wie man sie vermeidet.

Nur deshalb keinen Teich zu bauen, weil ein Kind hineinfallen könnte, nur deshalb auf 80% aller Zierpflanzen zu verzichten, weil Teile davon giftig sind oder Stacheln und Dornen haben?
Dornlose Stachelbeeren - welcher Humbug. Man muß doch auch irgendwo lernen, wie man mit so etwas umgeht.

Lieber ein paar Beerenbüsche, von denen man naschen darf, ein Beet Möhren, die man sich selbst rausziehen kann und dann samt Gartenerde vertilgt.

Es bringt nichts, Kinder überzubehüten. Genausowenig wie übertriebene Sauberkeit der Gesundheit förderlich ist, so sehr ist Gefahrlosigkeit dem geistigen Immunsystem abträglich.

Grüße
Eckard.

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Hi Eckard,

Du hast weitestgehend recht außerdem können/dürfen meine Jungs Sachen, wovon andere noch nicht mal träumen können. So ein Bauernhof ist ein echter Abenteuerspielplatz, aber um die Giftigkeit/Gefährlichkeit verschiedener Sachen sollte man einfach wissen, damit man sich einrichten kann.

Gandalf

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Das bringt viel Arbeit mit sich
Hallo !
wie wär’s denn mit Rotbuchenhecken?

warum brauchst Du 250cm hohen Sichtschutz?

Willst Du Dich einbunkern?

Es kann doch nett sein, mit den Gartennachbarn einen Plausch am Gartenzaun zu halten ! Vieles in unserer Gesellschaft ist doch schon anonym genug.

Schön sind sie, die Buchenhecken, aber…
-sie werden allzu schnell (!!!) allzu hoch !!!
-sie bekommen sehr dicke und harte Äste/Zweige !!!

Damit handelt man sich eine fürchterlich anstrengende Arbeit ein (siehe all das, was schon in den anderen postings gesagt wurde; das stimmt ! Man sollte es sich wirklich eine Warnung sein lassen !).
Im Grunde ist die Pflege so einer Riesenhecke überhaupt nicht zu bewältigen.
Oder soll das ein ‚full-time-job‘ werden ?

Besser sind die Lösungen, die hier schon von anderen vorgeschlagen wurden, sowie ein guter nachbarschaftlicher Kontakt !
Das bringt viel mehr Freizeit und Lebensqualität, als den Sommer heckenschneidenderweise und völlig isoliert von der Aussenwelt zu verbringen.
Viele Grüße
von
Sigrid
,…die vor Jahren den ‚Kampf‘ gegen nur vier (wie viele Pflanzen soll denn die geplante Hecke haben ?) wilde Weidenpflanzen verloren hatte. Ein Gärtner hat sie dann für viel Geld mit Stumpf und Stiel entfernt.

Hallo Sigrid,

die Rotbuchenhecken sollten nur ein Beispiel sein. Wie ich gesagt habe, frage ich mich, warum der Dicke MD eine 250cm hohe benötigt; die hier abgebildeten Rotbuchenhecken sind ja noch viel höher. Darauf wollte ich aber nicht hinaus, sondern ich dachte, wenn der Dicke MD sieht, wie blickdicht solche Hecken auch im Winter sind, entscheidet er sich vielleicht dafür statt für Thujas :wink: ; kommt auch auf seinen Boden an). Er soll sie natürlich nicht so hoch wachsen lassen; ich dachte mehr an eine „Bonsai“-Variante, da müsste man mal einen Baumschullehrer fragen, ob das möglich ist (Äste und Stämme werden aber nicht immer so dick, es gibt auch Hecken, die unten normal strauchig geblieben sind).

Gruss,
Deborah