Thema Hecke: Danke @All und weiter :-)

Moin zusammen!

Zunächst mal Danke für alle Eure Antworten zu meiner Frage bezüglich der Auswahl einer geeigneten Hecke für unser neues Domizil.

Vielleicht habe ich mich irgendwie falsch ausgedrückt, soll schon mal vorkommen :smile:

Wir wollen natürlich keine Hecke haben, die wir selbst regelmäßig auf eine Höhe von 2,50m schneiden. Ich bin irgendwie nicht so der Typ, der scharf auf solche Arbeit ist *g*

Vielmehr bezog sich die Angabe 2,50m darauf, das die Pflanzen von sich aus möglichst nicht höher als 2,50 werden, um im Zweifel eventuell einfach der Natur ihren Lauf lassen zu können. Also quasi ohne großartigen Schnitt *g*

Eure Info´s waren schon recht hilfreich. Wir sind zwar noch nicht sicher, was wir machen werden. Aber derzeit sieht es wohl so aus, das wir uns für Liguster entscheiden werden. Soll wohl auch als Rainweide bekannt sein. Der Vorteil ist wohl, das das ganze recht preiswert wird und schnell dicht ist.

Hat vielleicht jemand dazu weiterführende Informationen, speziell in Form von Erfahrungen?

Gruß vom

Dicken MD.

Hi, Dicker.
Nun, Liguster kann in strengen Wintern ausfrieren. Wenn es also in Deiner Ecke Deutschlands öfter mal über Wochen strengen Frost gibt, dann heißt es wahrscheinlich nachpflanzen.
Gerade Ligusterhecken nehmen falschen Schnitt sehr übel und verkahlen dann. Also beim Schneiden drauf achten, dass auch die unteren Partien der Hecke genügend Licht bekommen.
ca 4 Pflanzen auf den lfd.Meter.
Liguster ist in allen Pflanzenteilen schwach giftig. (Die Beeren schmecken scheußlich!)
Damit kann es also klappen.
Grüße
Eckard.

Und wieder Moin!

Nun, Liguster kann in strengen Wintern ausfrieren.

Hää?? Watt heißt datt denn? Sterben dann einzelne Pflanzen ab?

Wenn es
also in Deiner Ecke Deutschlands öfter mal über Wochen
strengen Frost gibt, dann heißt es wahrscheinlich
nachpflanzen.

Was ist denn ein strenger Winter? Sowas wie dies Jahr, mit -15°C bis -20°C ? Kommt hier in Berlin-Brandenburg nicht jedes Jahr, aber ab und an vor. Oder sowas wie in Sibirien, wo ich meinen Atem quasi als Eiswürfellieferant verwenden könnte? Wie also definiert sich ein strenger Winter?

Gerade Ligusterhecken nehmen falschen Schnitt sehr übel und
verkahlen dann. Also beim Schneiden drauf achten, dass auch
die unteren Partien der Hecke genügend Licht bekommen.

Hmm, da die Hecke frei stehen würde, wäre aus allen Richtungen genug Licht da. Aber wenn ich Dich richtig verstehe, müßte man da auch viel Schneiden? Mir persönlich als jemandem, der unter chronischer Faulitis leidet, ist ein regelmäßiger Schnitt irgendwie nicht so geheuer…

Wir dachten uns das etwa so, das wir einfach die Heckensträucher einbuddeln, mehr oder weniger regelmäßig ein bisserl Wasser draufkippen und dann die ganze Sache einfach der Natur überlassen. Lediglich dann, wenn der Urwald zu sehr in die Breite (nicht in die Höhe!) wuchert, sollten die Seiten halt ein bisserl abgesäbelt werden. Aber wenn ich Dich richtig verstehe, müßten wir wohl doch eher regelmäßig einen Arbeitseinsatz starten, oder?

ca 4 Pflanzen auf den lfd.Meter.

Hmm, so dachten wir uns das. Damit hielten sich die Kosten auch in Grenzen. Bei 110m Länge der Strecke und etwa 4-5 Sträuchern je m dürften wir mit etwa 450 bis 500 Sträuchern hinkommen. Bei einem Preis von etwa 1,25€ je Gestrüpp sollten wir so weit unter den geplanten 1.000€ bleiben können.

Liguster ist in allen Pflanzenteilen schwach giftig. (Die
Beeren schmecken scheußlich!)

Nun Ja, der Hinweis ist gut :smile:
Eigentlich sollte ja niemand an der Hecke knabbern, aber wer weiß, wozu so ein heimisches Giftdepot so alles gut sein kann *gg*

Damit kann es also klappen.

Ich weiß nicht, wenn wir da ständig dran säbeln müssen…
Aber wir haben ja noch Zeit, bis wir da eine Entscheidung treffen müssen :smile:

Dank und Gruß vom

Dicken MD.

Re: Thema Hecke: Danke @All und weiter :smile:
Hallo Dicker,

meine Erfahrungen über Hecken habe ich weiter unten an Wolfgnag D. geschrieben.
Für dich habe ich noch einen Link mit generellen Infos über Hecken und Wuchshöhen etc. Interessant ist dabei auch der Ansatz, wozu Hecken eigentlich nützlich sind
ausser als Grüntapete :wink:
http://www.kreuztal.de/u_lexikl2.htm
Wenn ich eine Hecke in Sichtweite des Hauses pflanzen wollte, die plfegeleicht (relativ), einigermassen dicht, winterhart und preiswert ist, würde ich Kopfweiden nehmen. Das lässt sich mit Stecklingen machen, die du sicher gratis von Weidenbesitzern bekommst (die Wenigsten nehmen ihre Weiden noch zum Körbeflechten, aber schneiden sie, um deren spezielle Form zu erhalten). Mit den Kopfweiden lassen auch z.B „lebende Zäune“ heranziehen, indem man die langen Triebe miteinander „verwebt“. Der Schittaufwand hält sich dadurch in Grenzen, dass bei einmal jährlichem Radikalschlag die Triebe dünn und biegsam sind und man kein schweres Gerät zur Pflege braucht.
Ein Link über Weiden mit einer kurzen Beschreibung, wie man eine Hecke aus Stecklingen anlegt:
http://www.nabubrandenburg.de/projekte/infobuch/weid…
Im Netz gibts sicher noch mehr davon.

LG
Heidi

Hi Dicker,

Wir dachten uns das etwa so, das wir einfach die
Heckensträucher einbuddeln, mehr oder weniger regelmäßig ein
bisserl Wasser draufkippen und dann die ganze Sache einfach
der Natur überlassen. Lediglich dann, wenn der Urwald zu sehr
in die Breite (nicht in die Höhe!) wuchert, sollten die Seiten
halt ein bisserl abgesäbelt werden. Aber wenn ich Dich richtig
verstehe, müßten wir wohl doch eher regelmäßig einen
Arbeitseinsatz starten, oder?

bei diesen Vorgaben, könnten ev. auch Brombeeren in Frage kommen. Die brauchen aber, um einigermaßen schnell in die gewünschte Höhe zu kommen einen Unterbau = Zaun o.ä.

Das Zeug hat mehrere Vor- bzw. Nachteile je nachdem wie man es sieht.

Seeeeehr stachelig
Aussehen - Geschmackfrage
bietet vielen Tieren Unterschlupf
lecker Brombeeren
werden rel. breit
werden wenig höher als der Unterbau
pflegeextensiv

Gandalf

1 „Gefällt mir“

Moin, Gandalf!

bei diesen Vorgaben, könnten ev. auch Brombeeren in Frage
kommen.

Kein übler Gedanke, den hatten wir auch schon. Wir dachten, so eine Seite mit Him-, die andere Seite mit Brombeeren :smile:

Die brauchen aber, um einigermaßen schnell in die
gewünschte Höhe zu kommen einen Unterbau = Zaun o.ä.

Das ist dann der nächste Gedanke gewesen, das würde die Kosten deutlich in die Höhe treiben, was eher negativ wäre…

Das Zeug hat mehrere Vor- bzw. Nachteile je nachdem wie man es
sieht.

Ich setz mal meine Ansichten dazu, vielleicht haben wir ja ähnliche Ansichten *g*

Seeeeehr stachelig

Hmm, weder Vor- noch Nachteil würde ich meinen. Vor der Freud steht halt das Leid. Und inzwischen jibbet ja auch Dornenlose für Feiglinge *fg*

Aussehen - Geschmackfrage

Ich finde das Aussehen eines Früchtetragenden Brombeerstrauchs im August einfach nur Super - Quasi eine echte Geschmacksfrage *gg*

bietet vielen Tieren Unterschlupf

Klarer Vorteil.

lecker Brombeeren

Noch größerer Vorteil, der Vorteil überhaupt *gg*

werden rel. breit

Eher nicht so super, daher Nachteil.

werden wenig höher als der Unterbau

Großer Nachteil, weil Zaun ist teuer :smile:

pflegeextensiv

Großer Vorteil *g*

Na, decken sich unsere Ansichten?

Dank und Gruß vom

Dicken MD.

Re^2: Thema Hecke: Danke @All und weiter :smile:
Moin, Heidi!

meine Erfahrungen über Hecken habe ich weiter unten an
Wolfgnag D. geschrieben.

Hab´s gelesen :smile:
Soviel Platz hab ich aber leider nicht *g*

Für dich habe ich noch einen Link mit generellen Infos über
Hecken und Wuchshöhen etc. Interessant ist dabei auch der
Ansatz, wozu Hecken eigentlich nützlich sind
ausser als Grüntapete :wink:
http://www.kreuztal.de/u_lexikl2.htm

Danke, sehr informativ.

Über die Idee mit den Weiden werden wir mal in Ruhe nachdenken, klingt auch ganz nett. Wie gesagt, unsere Entscheidungsfindung ist da noch am Anfang *g*

Dank und Gruß vom

Dicken MD.

bei diesen Vorgaben, könnten ev. auch Brombeeren in Frage
kommen.

Ich nochmal.
Also das ist der dümmsten Ideen eine nicht! Durch diese Hecke geht kein Mensch freiwillig.

Großer Nachteil, weil Zaun ist teuer :smile:

Auch das nicht - ein paar Pfähle, etwas Draht gespannt.

Aaaber. Das Zeug wuchert aus, treibt Ausläufer. Dagegen wirst du deinen Garten mannhaft und ausdauernd verteidigen müssen, wenn Du außer Haus und Zaun von deinen 750 qm noch etwas haben willst.

Also ganz ehrlich - ich mag Brombeeren - aber 110 m Brombeergerank rund um die Hütte? Da käme ich mir vor wie Dornröschen.

Ich weiß ja nicht, wieviel Raum Du dieser Hecke gewähren willst, aber die wäre sicher breiter als hoch.

Es hilft nix, absolut pflegeleicht und mit all den Vorzügen gesegnet, die Du dir wünschst, ist nur eine Betonmauer. Alles andere bedarf der pflegenden Hand.

Gruß Eckard.

Hi,

mir sind ein paar pfegeleichte Arten eingefallen, die auch dem Genießer etwas bieten :wink:
Deren Kombination ergibt keine klassische Hecke, eher einen niedrigen Gehölzrand - vielleicht auch ganz reizvoll.
Alles essbar:

  • Haselsträucher (Nüsse)
  • Garten-Heidelbeeren (können bis zu 1,5 m hoch werden, kommt auf den Boden an)und davor Preiselbeeren (niedrig)
  • Heckenrosen (Früchte für Marmelade, bei Gärtner nach Fruchtrose fragen)
  • Felsenbirne (wird hoch aber lässt sich gut von unten ausasten, Früchte winzig aber lecker, tolles oranges Herbstlaub)
  • Weissdorn (wächst langsam, blüht zeitig, Früchte und Blätter essbar)
  • Schlehen (Schnaps mit Früchten ansetzen ,hmmm)
  • Johannisbeeren (unbedingt pilzresistene Sorte, etwas „nach vorne“ versetzt pflanzen, sonst kriegt sie zu wenig Luft)
  • Holunder (Früchte und Blüten, vielseitig)
  • Eberesche (Gartensorte nehmen weil weniger Bitterstoffe und niedriger Wuchs)
  • Mahonie (die sind sogar immergrün, Früchte für Marmeladen)
  • Speierling (Früchte für Wein oder Gelee)
  • Quitten (leckerst!)
  • Sanddorn (sehr dekorative rote Früchte mit viel Vitamin C)

LG
Heidi
*die schon sehnsüchitg auf den Sommer wartet - bei 20 cm Neuschnee. GRUSEL*

Ich nochmal.

Sehr schön :smile:
Ich auch nochmal *g*

Also das ist der dümmsten Ideen eine nicht! Durch diese Hecke
geht kein Mensch freiwillig.

Wohl wahr :smile:

Großer Nachteil, weil Zaun ist teuer :smile:

Auch das nicht - ein paar Pfähle, etwas Draht gespannt.

Wenn das reichen täte, wär´s natürlich nicht so übel *g*

Aaaber. Das Zeug wuchert aus, treibt Ausläufer. Dagegen wirst
du deinen Garten mannhaft und ausdauernd verteidigen müssen,
wenn Du außer Haus und Zaun von deinen 750 qm noch etwas haben
willst.

Um Gottes Willen, Nein! Das ist nun wahrlich das letzte, was wir brauchen könnten. Also fällt auch das aus :smile:

Also ganz ehrlich - ich mag Brombeeren - aber 110 m
Brombeergerank rund um die Hütte? Da käme ich mir vor wie
Dornröschen.

Nee, nee. So wie es ausschaut, werden wir wohl in eine Ecke einen oder zwei Brombeersträuche einbuddeln, aber das reicht dann auch aus. Es liegt nicht in meinem Bestreben, der größte Brombeerproduzent Brandenburgs zu werden *gg*

Ich weiß ja nicht, wieviel Raum Du dieser Hecke gewähren
willst, aber die wäre sicher breiter als hoch.

Schon klar, das ist nicht im Sinne des Erfinders :smile:

Es hilft nix, absolut pflegeleicht und mit all den Vorzügen
gesegnet, die Du dir wünschst, ist nur eine Betonmauer. Alles
andere bedarf der pflegenden Hand.

Gut. Mehr oder weniger. Eine Betonwand wollen wir nun wirklich nicht. So ein bisserl Natur ist schon ganz nett, destewegen ziehen wir ja aufs Dorf.
Wenn Du es rein nach dem erforderlichen Aufwand einschätzen müßtest, würdest Du dann sagen, das Liguster sehr Pflegeintensiv ist?
Wieviele Wochen des Jahres müßte ich denn verplanen, um etwa 100m in einem halbwegs vernünftigen Zustand zu halten? Tät es denn reichen, das Gestrüpp nur von den Seiten und nicht von oben zu kürzen?
Eigentlich lag mein Bestreben eher darin, auf meinem eigenen Grün auch ein wenig Erholung zu finden. Nach übermäßig viel zusätzlicher Arbeit stand mir eher weniger der Sinn, wenn Du verstehst, was ich meine :smile:

Fragen über Fragen. Wir wollen ja nix falsch machen *g*

Dank und Gruß vom

Dicken MD.

Hallo Dicker MD,

meine Nachbarin und auch ich haben hier in Berlin als Gartenumrandung eine Ligusterhecke.

Pflegeaufwand minimal, einmal jährlich- im Spätherbst schneiden,
breite je nach Gusto- Höhe - nur die obersten und längsten Spitzen, bis sie die Höhe erreicht hat, die sie erreichen soll, dann die Höhe beibehalten.
Die Schnittanweisungen hast Du ja schon von anderen bekommen, oben etwas schmäler als unten, damit genug Licht an die Hecke kommt und sie unten nicht auskahlt.
Wir können uns keinen besseren Sicht und Winterschutz mehr vorstellen.
Zudem kommen z.Zt. sehr viele Meisen in die Hecke und zwitschern den ganzen Vormittag vergnügt darin rum.
Warum, weiss ich nicht, aber es ist eine Freude das mit anzusehen.

Viele Grüße
Hannelore

Ich weiß nicht, wenn wir da ständig dran säbeln müssen…
Aber wir haben ja noch Zeit, bis wir da eine Entscheidung
treffen müssen :smile:

Dank und Gruß vom

Dicken MD.