Hallo Gartenfreunde!
Als Sonderschullehrerin möchte ich gerne für meine Klasse ein Beet anlegen. Nachdem ich nun die offizielle Genehmigung dafür erhalten habe, frage ich Euch, was ich alles machen bzw. beachten muss, damit aus einem Stückchen Wiesen ein Beet wird.
Es dankt im voraus
der Schwabe
Hallo, Schwabe,
schau doch mal in die FAQ:1011 Ich meine, ein Hochbeet (oder mehrere) sind für Deine Zwecke gut geeignet.
Alles andere verspricht nicht den schnellen Erfolg, den man mit ungeduldigen Kindern ja erzielen muß. Ein Stück Wiese in Gartenland umzuwandeln bedeutet langwierige und harte Arbeit auf Jahre hinaus.
Grüße
Eckard.
Hallo !
Laßt die Kinder das gesamte Stück umgraben und dann reinigen von Unkräutern und Wurzeln.
Dann einige Wochen regelmäßig harken. Immer dort, wo Unkraut hochkommt, sofort abhacken.
Fertig!
(ja, ja ich weiß, es gibt bei www keine Unkräuter. Ich unterlasse es aber trotzdem, das Wort „einzuhaken“).
Gruß max
Schwierig wird es nur, wenn der Boden sehr fest ist. Einfach mal probegraben. In Baumärkten kann man Maschinen für die Bodenberarbeitung leihen. Ich würde die Sache mal auf einem Elternabend ansprechen. Vielleicht haben ja auch eineige Eltern Idee oder Geräte. Im ersten jahr würde ich Kartoffeln pflanzen. Sie verdrängen das Unkraut recht gut. Außerdem ist die Pflege nicht so kompliziert und im Herbst gibt es dann ein tolles Kartoffelfest.
Viel Spaß und viele Grüße
Utemaus
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Hallo,
lass dich nicht irre machen von wegen „Jahren“ die das dauern soll. Ich habe jetzt schon dreimal verunkrautete, komprimierte Wiesen in Garten verwandelt. Da war alles mögliche drin (Quecken, Efeu, Winden). Das ist in der ersten Saison Knochenarbeit. Danach gehts einfacher.
Ich bezweifele aber, dass die Kinder das so einfach umgraben können. Die Idee, die Eltern helfen zu lassen finde ich gut. Die sollen das mal umgraben (das ist das nachhaltigste) oder mit einer Motorhacke durchgehen (das ist bei komprimiertem Boden ziemlich heftig). Anschließend kannst du Kompost drunterwühlen. Und die Kartoffeln sind eine gute Idee. Aber ich denke, die Kinder sollten am Ende auch was zu mampfen haben, was nicht gerade „bloß“ Kartoffeln sind.
Was für Kinder interessant ist sind sicher Cocktailtomaten (haben aber wie alle Tomaten Probleme mit Pilzerkrankungen), Karotten (schlecht bei sehr dichtem Boden), Radieschen (wachsen schön schnell). Auf schweren Böden sind Kohlgewächse gut (Kohlrabi wächst recht schnell).
Es wäre also gut zu wissen, um was für einen Boden es sich handelt.
Gruss, Niels
Hallo Gartenfreunde!
Als Sonderschullehrerin möchte ich gerne für meine Klasse ein
Beet anlegen. Nachdem ich nun die offizielle Genehmigung dafür
erhalten habe, frage ich Euch, was ich alles machen bzw.
beachten muss, damit aus einem Stückchen Wiesen ein Beet wird.
Aus einer Wiese ein Beet zu machen ist ein ganz schönes Stück Arbeit - aber nicht unmöglich!
Das wichtigste ist dass der Bewuchs tief abgestochen wird.
Ich denke auch, dass diese Arbeit für Kinder zu anstrengend ist.
Aber vielleicht kannst du ja dafür ein paar Eltern organisieren?!? Es wäre schade wenn die Kinder gleich am Anfang die Lust verlieren.
Oder vielleicht kann dir die zuständige Behörde dabei behilflich sein? Gerade auch mit Arbeitsgeräten, Spaten, Schaufel etc. Denn wenn viele Mithelfen benötigt ihr ja auch Werkzeug.
Die Idee mit dem Hochbeet finde ich auch klasse - gerade Kinder die selber keinen Garten haben rutschen nicht so gern im „Dreck“ rum.
Ich empfehle Dir folgendes Buch:
ISBN: 3332010603 Buch anschauen
Ein wahrer Klassiker und darin ist die Umwandlung von Wiese in Beet und die Anlage verschiedener Beetarten ganz genau beschrieben. Und vielleicht gibt es Dir weiter Anregungen für Projekte im Freien. Gibt es sicher auch in der Bücherei.
Ich wümsche Dir viel Erfolg bei Eurem Projekt!
Sue