Nochmals Zwiebelkrankheit

Liebe Gartenfreunde,
Ihr könnt mich doch einfach so nicht stehenlassen mit meinem „Bölle“-Prob, oder bin ich der einzige der Winterzwiebeln anpflanzt?
Habe deswegen auch div.`Pflanzenschutzfachbetriebe angeschrieben, die konnten mir keine eindeutigen Aussagen machen.
Es wird alles mögliche vermutet;
z.B.Viren, Kälteschäden,… nicht möglich, da nur vereinzelte äussere Zwiebelrohre betroffen sind.
Schäden kann ich nur an im Herbst(Sept) früh „gestupften“ Zwiebeln feststellen.
Meine Vermutung ist;
Zwiebelmehltau wird eindeutig via Winterzwiebeln in das nächste Pflanzjahr übertragen.
Ich esse liebend gerne Zwiebeln, ohne Chemie im eigenen Garten, müsste ich auf gespritzte Handelsware übergehen.Bio (.-))
Also bitte ich Euch, schaut mal auf euere Winterzwiebeln.
Gibt es bei Euch in DE auch solche gelbe Flecken? wenn ja :
habt Ihr an den Sommerzwiebel Mehltau festgestellt ?

Wenn sich meine These bestätigt, müsste man einmal im gleichen Areal auf Winterzwiebeln verzichten, um diese Krankheit auszumerzen.

Noch ein Typ; provilaktisch 2 mal mit Cu-Mittel behandeln , wirkt aber nur wenn ein Netzmittel beigemischt wird.(Küchenspülmittel genügt)

Danke für Euere Hilfe

Gruss und schöne Feiertage
Fritz
a.d.Uw.

+++Seit einigen Jahren grasiert in unserem Gartenareal der Zwiebelmehltau an den Sommerzwiebeln.
Für CH-Zwiebelproduzenten gibt es eine Empfehlung oder Vorschrift zwischen Sommer- und Winterzwiebeln einen Abstand von 500 m einzuhalten.
Es ist also anzunehmen, dass wir in den Kleingärten jeweils diese Pilzkrankheit, über die im Herbst gepflanzten Winterzwiebel, auf das nächste Jahr übertragen.
Nun jetzt haben einzelne Zwiebelrohre gelbe Flecken,(ringförmig), gleich wie jeweils die „grauen“ Mehltaustellen an den Sommerzwiebeln.

Meine Fragen:
Kennt jemand die Zusammenhänge ?
Könnte es sein, das diese gelben Stellen die über den Winter ausgeheilten Pilzschäden vom Vorjahr sind ?
***

Salu, Fritz,
ich habe schon meinen Schwiegervater befragt, aber der hatte auch keine Idee zu Deinem Problem.

Mit Zwiebelmehltau (echter (Sclerotium cepivorum) oder falscher (Peronospora destructor) hatten wir bisher nie zu kämpfen, eher mit der Zwiebelfliege, aber das lässt sich durch Mischanbau mit Möhren (Karotten) gut abwehren.

Botrytis kann man vom Schadbild her, so wie Du es beschreibst, wohl ausschließen

Bleiben die Mehtau- und anderen Pilzerkrankungen. Ich hab Dir mal zwei Links einkopiert, da hat es auch Schadbilder. Mußt Du mal vergleichen.

http://www.gartenundzoo24.de/pflanzenarzt/gemuese/zw…
http://www.google.de/search?q=cache:n-oyiXEpMBYC:www…

Grüße
Eckard.

Hallo,

Habe deswegen auch div.`Pflanzenschutzfachbetriebe
angeschrieben, die konnten mir keine eindeutigen Aussagen
machen.

Na, wenn die das schon nicht können. Ich habe jeden Winter Steckzwiebeln. Habe aber so ein Problem noch nie gehabt. Wie soll ich dir da was raten können ?

Es wird alles mögliche vermutet;
z.B.Viren, Kälteschäden,… nicht möglich, da nur
vereinzelte äussere Zwiebelrohre betroffen sind.
Schäden kann ich nur an im Herbst(Sept) früh „gestupften“
Zwiebeln feststellen.

Evtl. Lauchrost. Obwohl ich den noch nie an Zwiebeln gesehen habe.
Hast du über Winter Lauch stehen?

Meine Vermutung ist;
Zwiebelmehltau wird eindeutig via Winterzwiebeln in das
nächste Pflanzjahr übertragen.
Ich esse liebend gerne Zwiebeln, ohne Chemie im eigenen
Garten, müsste ich auf gespritzte Handelsware übergehen.Bio
(.-))

Wenn sich meine These bestätigt, müsste man einmal im gleichen
Areal auf Winterzwiebeln verzichten, um diese Krankheit
auszumerzen.

Das wird nicht reichen. Pilzsporen sind ziemlich ausdauernd.

Gruss, Niels