Welche Pflanze ist das???

Von: , Frage gestellt am Di, 13. Mai 2003

Hallo,

hab aussen am Katzenfreigehege eine Pflanze, die letztes Jahr auch da drin war, weis aber nicht welche das ist und daher auch nicht, ob die schädlich für die Pfotis ist oder nicht. Kann mir jemand anhand des Bildes auf

http://www.erika-und-rocky.de/gehegeneu2.JPG

sagen, um welche Pflanze es sich handelt??
danke schonmal

LG Erika

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Welche Pflanze ist das???

    hab aussen am Katzenfreigehege eine Pflanze, die letztes Jahr
    auch da drin war, weis aber nicht welche das ist und daher
    auch nicht, ob die schädlich für die Pfotis ist oder nicht.
    Kann mir jemand anhand des Bildes auf

    http://www.erika-und-rocky.de/gehegeneu2.JPG

    sagen, um welche Pflanze es sich handelt??
    danke schonmal

    Hallo Erika,

    es handelt sich vermutlich um Reynoutria japonica, syn. Fallopia japonica.

    http://www.flogaus-faust.de/e/falljapo.htm

    Diese Pflanzen wuchern sehr stark und können bei unkontrolliertem Wachstum lästig werden. Laut "Zander" zählt sie nicht zu den Giftpflanzen. Ich würde sie als Schattenspender stehen lassen, aber das Ausbreiten über Ausläufer versuchen zu verhindern.

    Gruß

    Johnny

    • Antwort von nach 18 Stunden 0 hilfreich
      Schnell weg damit!

      Hallo Erika, hallo Johnny,

      es ist Sachalin-Staudenknöterich (Reynoutia sachalinensis).
      Die Pflanze breitet sich (wie auch der Japanische Staudenknöterich - R. japonica) z.Z. explosionsartig in Mitteleuropa aus, ist ein übeles Unkraut, das die heimische Vegetation verdrängt und sich kaum wieder ausrotten läßt.
      WÄHRET DEN ANFÄNGEN!!!

      Vielleicht als Schattenspender doch besser einen Flieder pflanzen...

      Gruß
      Manfred

      • Antwort von nach 23 Stunden 0 hilfreich
        Re: Schnell weg damit!

        Hallo Manfred, es ist Sachalin-Staudenknöterich (Reynoutia sachalinensis).
        Ich dachte auch erst an Reynoutria sachalinensis, da gefiel mir aber die Blattform und auch die Blattgröße (30-40 cm) nicht ganz.

        http://www.verbraucherministerium.de/forschungsrepor... (ziemlich weit unten)

        http://www.bba.de/mitteil/presse/99072902.htm

        Vielleicht haben wir beide recht, Unterschied in der Behandlung macht´s eh keinen.

        http://www.bvnh.de/bnh/bestimm/gattr/reynoutria.html

        Gruß

        Johnny

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          eigentlich egal...

          Hallo Johnny,

          es ist ja eigentlich egal. Ich habe mich ein wenig dadurch verleiten lassen, dass die Pflanze so von unten fotografiert ist. R. japonica wird mannshoch (lt. Rothmaler 1-2 m), R. sachalinensis deutlich größer (2-4 m). Die Pflanze auf dem Foto macht einen eher großen Eindruck und ist dabei noch nicht ausgewachsen (blüht noch nicht). -) Natürlich kann ich mit geschickter Kamerahaltung auch ein Monster-Stiefmütterchen ablichten :-)
          Ob der Blattgrund nun gestutz (R. jap.) oder schwach herzförmig (R. sach.) ist, da möchte ich mich nun doch nicht mehr so festlegen. Das eine Blatt in der Mitte (leider leicht unscharf) scheint eher herzförmig zu sein.

          Gruß
          manfred

          • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
            Ausrotten ?

            Hallo !

            Ich bin kein Freund des Ausrottens von "Fremdgewächsen". Die Wachstumsgeschwindigkeit der Staudenknöteriche ist stark von der Bodenfeuchtigkeit abhängig. In Sandboden (wo sie sich von selbst nie ansiedeln würden) wachsen sie sehr zahm und sehen toll aus. Unkomplizierte Schattenspender für Leute, in deren trockenen Gärten sonst nix wächst. Wer allerdings nahrhaften, feuchten Boden hat, sollte sich vorsehen. Hier in der Nähe wird gerade einem Sacchalinknöterich der Garaus gemacht. Man hat einfach Weidenruten rundherum und dazwischen gesteckt, die wachsen ebensoschnell und nehmen ihm auf Dauer das Licht.

            Jochen

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