hab aussen am Katzenfreigehege eine Pflanze, die letztes Jahr auch da drin war, weis aber nicht welche das ist und daher auch nicht, ob die schädlich für die Pfotis ist oder nicht. Kann mir jemand anhand des Bildes auf
hab aussen am Katzenfreigehege eine Pflanze, die letztes Jahr
auch da drin war, weis aber nicht welche das ist und daher
auch nicht, ob die schädlich für die Pfotis ist oder nicht.
Kann mir jemand anhand des Bildes auf
Diese Pflanzen wuchern sehr stark und können bei unkontrolliertem Wachstum lästig werden. Laut „Zander“ zählt sie nicht zu den Giftpflanzen. Ich würde sie als Schattenspender stehen lassen, aber das Ausbreiten über Ausläufer versuchen zu verhindern.
es ist Sachalin-Staudenknöterich (Reynoutia sachalinensis).
Die Pflanze breitet sich (wie auch der Japanische Staudenknöterich - R. japonica) z.Z. explosionsartig in Mitteleuropa aus, ist ein übeles Unkraut, das die heimische Vegetation verdrängt und sich kaum wieder ausrotten läßt.
WÄHRET DEN ANFÄNGEN!!!
Vielleicht als Schattenspender doch besser einen Flieder pflanzen…
es ist ja eigentlich egal. Ich habe mich ein wenig dadurch verleiten lassen, dass die Pflanze so von unten fotografiert ist. R. japonica wird mannshoch (lt. Rothmaler 1-2 m), R. sachalinensis deutlich größer (2-4 m). Die Pflanze auf dem Foto macht einen eher großen Eindruck und ist dabei noch nicht ausgewachsen (blüht noch nicht).
-) Natürlich kann ich mit geschickter Kamerahaltung auch ein Monster-Stiefmütterchen ablichten
Ob der Blattgrund nun gestutz (R. jap.) oder schwach herzförmig (R. sach.) ist, da möchte ich mich nun doch nicht mehr so festlegen. Das eine Blatt in der Mitte (leider leicht unscharf) scheint eher herzförmig zu sein.
Ich bin kein Freund des Ausrottens von „Fremdgewächsen“. Die Wachstumsgeschwindigkeit der Staudenknöteriche ist stark von der Bodenfeuchtigkeit abhängig. In Sandboden (wo sie sich von selbst nie ansiedeln würden) wachsen sie sehr zahm und sehen toll aus. Unkomplizierte Schattenspender für Leute, in deren trockenen Gärten sonst nix wächst. Wer allerdings nahrhaften, feuchten Boden hat, sollte sich vorsehen. Hier in der Nähe wird gerade einem Sacchalinknöterich der Garaus gemacht. Man hat einfach Weidenruten rundherum und dazwischen gesteckt, die wachsen ebensoschnell und nehmen ihm auf Dauer das Licht.