vor vermutlich Jahrzehnten (die Zwetschgen im Garten könnten sogar über 70 Jahre alt sein; der Rotdorn vielleicht auch) wurde vor unserem Haus, eine ehem. Schule, ein Rotdorn gepflanzt. Dieser war sehr schön. Doch seit zwei Jahren kümmert der Baum. Kaum noch Blattaustrieb und die Blütenpracht kann man vergessen, so mager ist sie. Was könnte die Ursache sein? Die Säge will ich solange als irgend möglich vermeiden.
Hallo Klaus,
im Gegenteil! Unser eigener Rotdorn (30 Jahre alt) machte letztes Jahr genau das gleiche: kaum geblüht, Blätter geworfen ohne Ende. Mein Cousin (Landschaftsgärtner) sagte:
kräftig schneiden! Ich ließ ihn und der Baum ist dieses Jahr vor Blüten förmlich explodiert.
viele Grüße
Angelika
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Hallo !
Stimmt! Augen zu und schneiden. Rot- und Weißdorn braucht häufigen Schnitt. Vor allem, wenn sie schon älter sind. Nur - der Stamm wird immer dicker, die Zweige immer dünner. Irgendwann sieht er verstümmelt aus.
Deshalb muß dies von Anfang an geschehen. Aber jeder hat Angst, seine Lieblinge zu verstümmeln.
Jede Pflanze wächst um so mehr, je mehr man sie schneidet.
Gruß Max
Vielen Dank für die Antworten! Ich gehöre zu den Leuten, die äußerst zurückhaltend mit der Säge umgehen. Gibt es dazu Schnittanleitungen? Ich will dem Baum nicht zu stark stutzen. Das Absägen von totem Holz ist ok, aber was mache ich mit dem „Rest“? UND, wann muß gesägt werden? Ich vermute im Winter.
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Hallo !
Es gibt in den Kaufhäusern für Gartenbedarf immer kleine Hefte zum Mitnehmen, in denen so etwas beschrieben wird. Z.B. der Verjüngungsschnitt.
Ob man diese Hilfe aber überhaupt begreift, ist eine andere Sache. Der vorhandene Baum und die kleine Zeichnung haben, wenn man erstmal anfängt, kaum Ähnlichkeit miteinander. Da der Rotdorn aber kein Obst trägt, sollte/kann man ihn nach dem Aussehen schneiden.
Die toten Äste ja sowieso.
Gruß max