Welchen Schredder?

Moin!

Seit kurzem haben wir einen Garten. Einen Komposthaufen haben wird auch, nur müßte Baum- und Strauchschnitt dafür erstmal zerkleinert werden. Also muß ein Schredder her. Es soll sich um ein solides, Alltagstaugliches Gerät handeln, mit dem wir die nächsten Jahre arbeiten können. Ein Fachhändler empfahl uns einen Viking GE 220 mit 2,3 kW.

Tja, nun stehe ich da. Gut und günstig soll er sein und statt auf Testberichte verlasse ich mich lieber auf die Erfahrungen der geneigten w-w-w-Gemeinde. Vielen Dank vorab!

Munter bleiben… TRICHTEX

Hallo Trichtex,
Wenn ich noch mal die Wahl hätte, würde ich zum nächsten Baumarkt gehen und mir erst mal so ein Ding leihen. Dann hat man schon mal ein Gefühl, worauf es einem selbst ankommt.

Die Geräte sind sehr Unterschiedlich in Technik, Handhabung und Lautstärke.

Wir haben ein preisgünsiges Gerät, das schwer zu bewegen ist - ohne Rollen. Der Einfüllstutzen gefällt mir nicht - zu klein, mit einer Gummischutzklappe. Diese Sachen fallen aber erst beim Gebrauch auf. Die Messer laufen schräg . es verhakt sich oft was drin.

Viele Grüße
Utemaus

Hallo, Gunther,
die Antworten tröpfeln nur zaghaft, aber Ute hat schon das Wesentliche gesagt.
Wenn nicht täglich geschreddert werden muß, weil so wahnsinnig viel anfällt, dann sammle das Zeug erst mal auf einem Haufen. Bis Gute Bleistiftdicke kann mit der Rosenschere in handliche Länge geschitten direkt auf den Kompost. Und wenn es sich für den Rest lohnt (also mindestens ein Vormittag Arbeit zu erwarten ist) hole Dir ein Leihgerät. Dabei wirst Du dann schon schnell genug merken, worauf es ankommt. Eigene Erfahrung ist allemal besser als alles, was Dir hier geraten werden kann oder was in einem Testbericht steht.
Beste Grüße über den Gartenzaun
Eckard.

Hi TRICHTEX,

wenn du einen Garten hast, sollte es in der Nähe auch einen Gartenbauverein oder eine landwirtschftliche Genossenschaft (Maschinenring, Baywa, Raiffeisen, …) geben, die Häcksler verleihen. Das hätte den Vorteil, dass du mit einem leistungsfähigen Gerät arbeiten kannst, ohne Geld und Platz zu binden. Beim Kauf besteht immer die Gefahr, aus Sparsamkeit eine Magermilchausführung anzuschaffen, mit der man sich dann jahrelang herumärgert. Oder gar einen „Leisehäcksler“, in den du einen Stecken hineinschiebst und dann Brotzeit machen kannst.

Gruß Ralf

Hallo,

jahrelang herumärgert. Oder gar einen „Leisehäcksler“, in den
du einen Stecken hineinschiebst und dann Brotzeit machen
kannst.

Wir haben seit Jahren einen Leisehäcksler, davor haben wir uns einen ‚normalen‘ geliehen. Wie kommst Du drauf, daß die leisen Dinger weniger leisten? Hat doch nicht nur das Leistung, was Krach macht. Die Leistung bei größeren (dickeren) Ästen ist wesentlich besser als bei den Dingern, die alles nur mit Drehzahl machen. Auch der Verschleiß ist wesentlich geringer. Und die Sicherheit größer. Dazu kommt noch, daß man mit den Leiseh. jederzeit arbeiten kann, ohne den Nachbarn zu ärgern. Auch im Schuppen notfalls, ohne erst alles aufzustellen. Es fliegt nichts rum und die Ohren bleiben auch dran.
Allerdings sollte es schon was vernünftiges sein. Was man aber immer empfehlen kann. Wenn möglich, darf es sogar einer mit Drehstromanschluß sein, die ziehen bei gleicher Leistungsaufnahme besser durch. Kostet aber evt. mehr.

Axel

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