in meiner Stadt gabs ne Sonderaktion. Für lau ein 20 Liter Sack Kompost. Zwei Säcke (also 40 Liter) habe ich mir besorgt und auf dem Grab meines Bruders verteilt. Anschließend habe ich das Grab mit Eisbegonien und Margeritten bepflanzt. Das war am vergangenen Donnerstag. Heute, fünf Tage später, komme ich zum Grab und muß feststellen, dass die Margeritten fast alle verkümmert sind. Auch die Begonien sehen angeschlagen aus. Irgendwie sehen die alle vertrocknet aus. Am Sonntag wurden die Blumen von meiner Schwägerin noch gegossen. Da sahen sie schon schlimm aus.
Also ich bi nicht allergrößte Botaniker und habe keinen „grünen Daumen“. Kann es sein das der Kompost ein großer Fehler war?
war am vergangenen Donnerstag. Heute, fünf Tage später,
Hallo, Jim,
ich sehe, Du wohnst nicht weit von mir. Bei diesen Witterungsverhältnissen ist zweimal Gießen in fünf Tagen wohl etwas zu wenig. Und dann noch frischgepflanzte Pflanzen, noch dazu besonders feuchtigkeitsliebend. Das kann nur schief gehen. Da hat der Kompost wahrscheinlich keine Schuld daran.
Wie ich die Grabpflege kenne, wird dann auch maximal eine Kanne auf die zwei m² verteilt, weil man’s ja so weit herholen muß. Das entspricht dann in etwa der Menge, die an einem feuchten Tag als Morgentau fällt:smile:
Also, selbst wenn’s schwerfällt, jeden Tag, den es nicht ausführlich regnet, ist Gießen (nicht tröpfeln) angesagt!
Grüße
Eckard.
Dieser Kompost kam sicher aus einer sogenannten Kompostierungsanlage.
Dort wird Hausbiomüll und Gartenabfälle zu Kompost „veredelt“.
In konzentrierter Form ist das für die Pflanzen Gift. Dieses Zeug darf man nur untermischen. In Torf oder Mutterboden und in ganz geringen Mengen. Wie gesagt, es war Kompost und keine Blumenerde und kein Pflanzboden.
Bei öffnen der Säcke riecht man schon, was da drin ist.
Gruß max
In konzentrierter Form ist das für die Pflanzen Gift. Dieses
Zeug darf man nur untermischen.
Hast natürlich recht, Max,
ich hatte gar nicht beachtet, dass der Kompost pur aufgebracht und nicht eingearbeitet worden war - Direkt in Kompost pflanzen - das klappt nur mit Kürbissen
Grüße
Eckard.
In Torf oder Mutterboden und
in ganz geringen Mengen.
Torf sollte man eigentlich GAR NICHT verwenden. Torf ist nährstoffarm, viel zu sauer und in nullkommanix absorbiert. Als ‚Bodenverbesserung‘ völlig ungeeignet.
Und am wichtigsten: Torfabbau ist RAUBBAU AN DER NATUR.