recht anspruchslose, langsamwachsende Pflanze
Hallo Queedin, hallo Deborah,
aufmerksam habe ich euren Dialog verfolgt, da auch ich eine solche Pflanze besitze, ohne bisher zu wissen, wie sie heißt. Ich hatte sie vor einigen Jahren in Hydrokultur *g* von einem Kollegen meines Mannes bekommen, der auch nichts über den Namen wusste. Daher freue ich mich ebenfalls sehr über Deborahs letztes Posting mit Bild, dankeschön! Nun hat sie wenigsten einen Namen, wennauch einen sehr schwierigen.
Nachdem meine eigene Pflanze nun einen knappen halben Meter hoch wurde, habe ich sie in ein größeres Hydrogefäß mit Tongranulat umgesetzt, einfache Erde würde sicher genügen... Ich gieße sie so, dass der Wasserstandsanzeiger immer auf "minimal" steht (ca. alle 1-2 Wochen). Weil ich ebenfalls keinerlei Infos hatte, glaubte ich anfangs, dass die grünen Blättchen deshalb gelb werden, weil die Pflanze vielleicht mehr Wasser braucht und goss bis "normal" und wartete mit dem nächsten Gießen, bis der Wasserstand wieder auf minimal war.
Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Blättchen halt einmal im Jahr gelb werden und sich nach und nach verflüchtigen, woraufhin dann ein Wachstumsschub folgt, wobei sich am neu gewachsenen Abschnitt dann wieder für viele Monate grüne Blättchen befinden. Das unterschiedliche Gießen beeinflusste ihr Wachstum wohl nicht.
Irgendwo in der Euphorbien-Website las ich, dass derartige Pflanzen, wenn sie Blätter haben, mehr Wasser verdunsten und demzufolge dann eben auch mehr bräuchten als sonst. Die Pflanze scheint völlig unkompliziert zu sein.
Wie ich im Link las, stammt sie ursprünglich ja aus Zimbabwe/Afrika!
Gesehen hatte ich sie aber draußen im südlichen Mittelamerika, als mehrere Meter hohes und breites, undurchdringliches, lebendes Astwerk, vor 2 1/2 Jahren, mehrere Meter vor unserem Fenster im Urlaub, in Aruba (ABC-Inseln, südl. Karibik). In ihr gab es Vogelnester von knallgelben, kleinen Vögeln und grasgrüne Leguane kletterten in und auf ihr herum. Tagestemperaturen immer ca. 34°C, nachts immer ca. 28°C. Die Luftfeuchte ist sehr hoch, aber es regnet nicht oft und wenn, dann mal für 1-2 Minuten. Sie entwickelt sich bei hoher Luftfeuchte außerordentlich gut. Doch ich habe meine Pflanze zu Hause nie besprüht, vielleicht sollte ich es zu Hause mal testen... Ich habe sie auch nicht über einer Heizung stehen, aber an einem vollsonnigen Fenster, wo außer Christusdorn und Kakteen und bis zu einem gewissen Grad Hibiskus, alle anderen Pflanzen wenig Chancen haben.
Viel Wasser: nee
wenig Wasser: mittel bis wenig und nicht komplett austrocknen lassen (Blättchen).
Ich staune nämlich selbst immer, wieviel Wasser letztlich bei der Anzeige "minimal" doch noch im Gefäß ist. Steht kein Wasser mehr darin, sind aber die Tonkügelchen noch für einige Tage feucht.
Schöne Grüße, Renate
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