Kaktusart?

Von: , Frage gestellt am Mo, 23. Jun 2003

Hallo,

ich habe eine Pflanze geschenkt bekommen, und weiss nicht genau, wie ich ihn behandeln soll. vielleicht könnt Ihr mir helfen?

es handelt sich um einen Ableger von einer ca 1,50m hohen Kaktusähnlichen Pflanze. Die Äste wachsen wie kleine Stämme alle nach oben und sind etwa drei-eckig und ziemlich fleischig. es ist, als ob sie sehr viel Wassser haben. von diesen Stämmen gehen direkt die Blätter ab, sie sind relativ schmal, etwa 5 cm (max) mal lang und dunkelgrün. wobei eher oben an den Stämmen Blätter wachsen, die unten sind zT abgefallen und wachsen nicht nach.

um was könnte es sich handeln? und wie muss ich das gießen.

Kakteen gießt man ja nicht so häufig, aber ist das überhaupt ein Kaktus, schließlich hat er Blätter und keine Stacheln...

ratlos...
Queedin

6 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 14 Minuten 0 hilfreich
    Re: Euphorbien-Art

    Hallo Queedin,
    das klingt alles ganz stark nach einem Wolfsmiclhgewächs (Euphorbiaceae), das sind Sukkulenten:
    http://www.euphorbiaceae.de/
    ich habe nicht gefunden, was ich meine (was wir zuhause haben, sieht so aus, wie ich mir das vorstelle, was Du beschreibst), aber vielleicht scrollst Du mal durch udn bekommst Hinweise zur Pflege. unsere mag es immer feucht (Blumenerde, nicht besprühen).
    Gruss,
    K'k

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          yep! aber wie pfleg' ich die nun???

          http://www.euphorbia.de/e_ingens.htm
          ich denke auch, dass es die ist. meine hat nur noch ein paar mehr Blätter.

          aber wie wird die nun gepflegt?
          viel Wasser, wenig Wasser?
          mag sie es, ab und zu mal besprüht zu werden?

          Queedin

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            recht anspruchslose, langsamwachsende Pflanze

            Hallo Queedin, hallo Deborah,

            aufmerksam habe ich euren Dialog verfolgt, da auch ich eine solche Pflanze besitze, ohne bisher zu wissen, wie sie heißt. Ich hatte sie vor einigen Jahren in Hydrokultur *g* von einem Kollegen meines Mannes bekommen, der auch nichts über den Namen wusste. Daher freue ich mich ebenfalls sehr über Deborahs letztes Posting mit Bild, dankeschön! Nun hat sie wenigsten einen Namen, wennauch einen sehr schwierigen.
            Nachdem meine eigene Pflanze nun einen knappen halben Meter hoch wurde, habe ich sie in ein größeres Hydrogefäß mit Tongranulat umgesetzt, einfache Erde würde sicher genügen... Ich gieße sie so, dass der Wasserstandsanzeiger immer auf "minimal" steht (ca. alle 1-2 Wochen). Weil ich ebenfalls keinerlei Infos hatte, glaubte ich anfangs, dass die grünen Blättchen deshalb gelb werden, weil die Pflanze vielleicht mehr Wasser braucht und goss bis "normal" und wartete mit dem nächsten Gießen, bis der Wasserstand wieder auf minimal war.
            Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Blättchen halt einmal im Jahr gelb werden und sich nach und nach verflüchtigen, woraufhin dann ein Wachstumsschub folgt, wobei sich am neu gewachsenen Abschnitt dann wieder für viele Monate grüne Blättchen befinden. Das unterschiedliche Gießen beeinflusste ihr Wachstum wohl nicht.

            Irgendwo in der Euphorbien-Website las ich, dass derartige Pflanzen, wenn sie Blätter haben, mehr Wasser verdunsten und demzufolge dann eben auch mehr bräuchten als sonst. Die Pflanze scheint völlig unkompliziert zu sein.

            Wie ich im Link las, stammt sie ursprünglich ja aus Zimbabwe/Afrika!

            Gesehen hatte ich sie aber draußen im südlichen Mittelamerika, als mehrere Meter hohes und breites, undurchdringliches, lebendes Astwerk, vor 2 1/2 Jahren, mehrere Meter vor unserem Fenster im Urlaub, in Aruba (ABC-Inseln, südl. Karibik). In ihr gab es Vogelnester von knallgelben, kleinen Vögeln und grasgrüne Leguane kletterten in und auf ihr herum. Tagestemperaturen immer ca. 34°C, nachts immer ca. 28°C. Die Luftfeuchte ist sehr hoch, aber es regnet nicht oft und wenn, dann mal für 1-2 Minuten. Sie entwickelt sich bei hoher Luftfeuchte außerordentlich gut. Doch ich habe meine Pflanze zu Hause nie besprüht, vielleicht sollte ich es zu Hause mal testen... Ich habe sie auch nicht über einer Heizung stehen, aber an einem vollsonnigen Fenster, wo außer Christusdorn und Kakteen und bis zu einem gewissen Grad Hibiskus, alle anderen Pflanzen wenig Chancen haben.

            Viel Wasser: nee
            wenig Wasser: mittel bis wenig und nicht komplett austrocknen lassen (Blättchen).
            Ich staune nämlich selbst immer, wieviel Wasser letztlich bei der Anzeige "minimal" doch noch im Gefäß ist. Steht kein Wasser mehr darin, sind aber die Tonkügelchen noch für einige Tage feucht.

            Schöne Grüße, Renate [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re: Pflege und Giftigkeit u.a.m.

            Hallo Queedin, (scheisse, ich habe eben meinen Artikel gekillt, also nochmal...)

            unsere E.I. steht in einem 12-14er Tontopf, mit Kakteenerde oder Blumenerde/Sand gefüllt; obendrauf wächst Moss (als Feuchtigkeitsspender geduldet). Die E.i. ist etwa 100cm gross mit etlichen Verzweigungen (hoher Schwerpunkt, kleiner Topf -> Kippgefahr!!-Verletzungsgefahr--> Infos auf der bekannten Seite mal durchlesen!!!

            ich giesse sie jetzt so, dass sie immer feucht ist (Wasser im Untersetzer); sie steht auf einem Fensterbrett in praller Sonne (jetzt mit Jalousie schattiert). ich weiss nicht, ob ihr das gut tut. Im Winter (Hezung) ist es so, das, wenn ich sie nciht feucht halte, sofort ihre Blätter vertrocknen (das pssiert sowieso mit der Zeit). ich weiss nicht, wie ihr eigentlicher Wasserbedarf ist udn ihr Wachstumsrhythmus. ich habe schon manchmal gemerkt, wenn ich sie im Winter nicht oft genug giesse, dass sie auch faltig wird (austrocknet), das gefällt mir nicht, deswegen giesse ich sie immer so, dass sie "prall" ist. Vermutlich hat sie einen extremen Standort bei uns.

            Fotos, auch von E. ingens:
            http://www.i-a-s.de/IAS/botanik/d51/euohosuk.htm

            Zur Giftigkeit findest Du hier wichtige Infos: http://www.euphorbia.de (die bereits bekannte Seite) E. Ingesn ist serh giftig. Unsere Tochter ist mal mit der Nase hineibgefallen udn bekam sehr schmerzhafte "Brandblasen", die schwer heilten. Jetzt, wo ich es lese, WIE giftig E.i. ist, wird mir ganz anders...

            Hier ein paar indirekte Pflanztipps:
            http://www.mdr.de/mdr-garten/517153.html

            .. wie sie noch heisst:
            http://www.uni-bonn.de/~ulp50021/dnamen.htm (Kandelaber-Wolfsmilch)

            Sielmann lässt grüssen, schaut Euch die mal an!!:
            http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/afrika/t...

            (Ich denke, Besprühen ist nicht unbedingt nötig. Serengeti ist dröge. evtl. Morgennebel. Aber sonst?)

            Noch ein Foto von privat (nicht von mir!):
            http://www.geko-begruenungen.de/Lechuza/Lechuza_zuha...
            (die sieht aber hässlich aus...)

            Naja, das war Metager.de-Suche, ich weiss nicht, was Google ausspucken täte.
            Gruss,
            K'K
            PS:Jetzt, wo Du diese Sprühflasche entdeckt hast, scheinst Du jeck auf Pflanzenbesprühen zu sein. Manche mögen das aber gar nicht!

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