was ist eigentlich...
Von: , Frage gestellt am So, 5. Mär 2000
... Streuobst?
wenn's einer weiß (und ich bin vielleicht der einzige, der's net weiß), schreibt er's doch bitte.
danke!
tschüß
michael
... Streuobst?
wenn's einer weiß (und ich bin vielleicht der einzige, der's net weiß), schreibt er's doch bitte.
danke!
tschüß
michael
wohnst wohl nicht im Schwaben- und Frankenland! Streuobst gibt es nicht, wohl aber sog. Vollstämme, also große Apfel- und sonst. Obstbäume, die nicht in Reih und Glied auf der Wiese stehen um am Besten mit der Maschine gepflückt werden können. Streuobstwiesen sind ökologische Nieschen für Kleingetier und Vögel, weil in diesem Obstwiesen nicht die chem. Keule eingesetzt werden muß, darf.
Viele Gemeinden schützen deshalb Streuobstwiesen.
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Also,
Streuobstwiesen, sind eigentlich aus einer Not heraus geboren worden, nämlich um über genügend Obst für Vieh und Mensch zu verfügen, in den Zeiten, als es noch keinen ALDI gab.
Die Menschen pflanzten also auf ihren Weiden und Flächen, die sich nicht optimal für den Ackerbau nutzen ließen, jede Menge Obstbäume, hauptsächlich Apfel- und Birne, da diese sich fast jedem Klima anpassen können.
Damals wussten die Leute auch noch wie solche Baumbestände gepflegt und erhalten wurden. Die meisten Streuobstbestände heutzutage werden nicht mehr genutzt, folglich auch nicht mehr gepflegt. Die Bäume werden zu groß, vergreisen und fallen oft um oder große Äste brechen ab und es gibt jede Menge Totholz darin. Deshalb sind sie auch so wertvoll für Insekten und Vögel. Ist damals aber sicherlich nicht der Vorrang gewesen.
Grüsse, Peter
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