Hi Leute
Da habe ich doch zuviele Ohrwürmer in meinem Gemüsebeet und die fressen mit alles „löchrig“
Wie bekomme ich die Viecher wieder weg?
Bin beim Googeln nur auf den umgedrehten Tontopf gekommen, aber das
ist nicht wirklich die Lösung!!
mrfg
Gerald
Hallo!
Da habe ich doch zuviele Ohrwürmer in meinem Gemüsebeet und
die fressen mit alles „löchrig“
bist Du wirklich sicher , dass das die Ohrwuermer sind?!?!?
-> Ohrwuermer sind v. a. Blattlausjaeger!
-> es koennte also sein, dass die Loecher von den Viechern sind,
die die Ohrwuermer jagen/gejagt haben!
-> sicher manchmal schlecken sie auch Nektar und fressen Obst an
aber eigentlich sind es Nuetzlinge, ich habe sie gern
im Garten!!
Wie bekomme ich die Viecher wieder weg?
Bin beim Googeln nur auf den umgedrehten Tontopf gekommen,
aber das ist nicht wirklich die Lösung!!
in den Topf kommt Holzwolle, die Kante sollte an einen Ast bzw.
so am Boden sein, dass die Viecher leicht reinkommen
-> „Ohris“ krabbeln nachts rein (verpennen den Tag)
-> Topf also am besten nicht in die knalle Sonne…
-> Tags kannst Du dann die ganze Bande samt Topf „versetzen“
(vllt. nimmt sie ein blattlausgeplagter Nachbar auf…)
vgl. http://msg.icpro.de/PM4D/PM4DD/PM4DD04/PM4DD04A/pm4d…
cu
kai
Kai hat recht das sind bestimmt nicht die Ohrwürmer, vorausgesetzt wir meinen die selben Engerlinge.
Hallo !
Vom Spätsommer bis zum Herbst kann man den Ohrwurm tagsüber versteckt in Blüten oder Blattwinkeln und abends aktiv herumkrabbelnd im Garten finden : Auf den Obstbäumen, auf Gemüse- und Kräuterpflanzen und auf Blumen. Überall dort, wo Läuse zu beobachten sind, ist er ein häufiger Gast. Er ernährt sich mit Vorliebe von ihnen ebenso wie von kleinen Raupen und Insekteneiern. Fehlt ihm diese tierische Nahrung, frisst er allerdings auch an Blüten und Blättern oder an Obst.
Trotzdem gehört der Ohrwurm im naturnahen Garten zu den Nützlingen, die durch Unterschlupfhilfen gezielt zu fördern sind. Am häufigsten sieht man so genannte Ohrwurmbungalows. Dies sind mit Holzwolle gefüllte Tonblumentöpfe, die mit der Öffnung nach unten in Obstbäume gehängt werden. Wichtig dabei ist, dass der Rand der Glocke an einem Ast oder Stamm anliegt, damit die Tiere die Behausung besser erreichen. Sorgen im Spätsommer die Ohrwürmer, auch aus Mangel an Läusen, eher für einen Schaden als für einen Nutzen, lassen sie sich einfach tagsüber in naturbelassene Ecken des Gartens umsiedeln, indem man die mit den Tieren stark besiedelten Blumentöpfe dort entleert.
Ohrwürmer überwintern gesellig unter Steinen und in der Laubschicht. Im Frühjahr legen die Weibchen bis zu 50 Eier in kleine Erdgruben. Innerhalb von zwei bis vier Monaten entwickeln sich die Larven über drei Häutungen zu Vollinsekten. Normalerweise werden in einem Jahr zwei Gelege aufgezogen.
Gruß Max