Hallo,
Mein Birne im Garten hat Birnengitterrost. Hoffnungsloser Fall.
Ich meine diese rostfabenen Flecken, die wenn der Nachbar Wachholder hat nicht wegzukriegen sind.
Auf jeden Fall wollen wir die Birne beseitigen.
Frage:
Darf das Laub und die Äste auf den Kompost oder muß ich alles über Müllsäcke entsorgen?
Wir haben als Obst und Nutzpflanzen nur noch einen jungen Apfelbaum.
Hallo Andreas,
man könnte aber durch den Entzug des infektiösen Materiaqls ( Biotonne, Müllsäcke) dafür sorgen, dass der Pilz wieder zum Zwischenwirt wandert (vom Kopmpost aus oder nach der Kompostierung durch Verteilen desselben im Garten )bzw. den „Druck“ auf den Zwischenwirt verringern.
also ich würde der Birne noch eine Chance geben. Die Chance bedeutet jedoch je nach Baumgröße Arbeit …
Ich habe seit Jahren Birnbäume trotz „feindlicher“ Umgebung, d.h. Wachholdersträucher und Birnengitterrost befallende Bäume in den Nachbargärten. Ich sprühe im Frühjahr (2x) mit Baymat (von Bayer), wenn die Blätter im Mausohrstadium sind. Mann sieht später im Jahr immer, welche Blätter doch nicht soviel Anti-Pilz-Mittel mitbekommen haben (vorzugsweise die Äste über 2,5 m Höhe), aber bei den unteren Ästen ist der Befall minimal.
Das befallende Laub gebe ich immer auf den Komposthaufen, weil an eine Ausrottung der Pilzsporen durch die Nachbarschaft sowieso nicht zu denken ist.
Und übrigens auch bei Apfelbäumen können sich diverse Pilzerkrankunen an den Blättern einstellen, die aber meistens nicht so dramatisch enden wie bei Birnbäumen.
vg uwe
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