Gartenzaun oder Hecke ?

ich will einen neuen garten anlegen und muß ca. 60 m zaun bauen oder hecke pflanzen. da beides nicht sehr günstig ist und meine finanziellen mittel nicht so groß sind wollte ich fragen ob ihr eine idee habt wie ich das am kostengünstigsten hinbekomme ?

wenn es mehr eine lockere, „symbolische“ abgrenzung sein soll als eine mehr oder weniger schwer zu überwindende barriere, dann könnte man forsythien pflanzen: http://www.seniorentreff.de/grusskarten/blumen/Seite…

dieser busch wächst schnell, ist sehr häufig und man kann leicht ableger davon nehmen. dh. du könntest ableger sicher in deiner bekanntschaft umsonst bekommen. dort, wo zukünftig der busch stehen soll, einfach 3-5 ableger in die erde stecken. abstand der büsche: 1-2 meter. im 1. jahr sieht das natürlich ziemlich dünn aus.

ebenso möglich wäre das ganze mit ranunkelsträuern:
http://www.pflanzen-bilder-kaufen.de/pflanzen/blumen…

aufgrund seiner wuchsform würde ich hier allerdings viel mehr ableger gruppieren (10-20). ich habe aber keine erfahrung damit, wie gut ranunkelableger anwachsen.

eine andere möglichkeit wäre, die grenzlinie mit vereinzelten größeren feldsteinen anzudeuten und in die zwischenräume horstbildene pflanzen wie pampagras oder staudengewächse wie rosen zu verzieren.

hallo,

wenn du keine dichte Hecke/Abgrenzung brauchst, könntest du eine Hecke aus einheimischen Büschen ziehen. Wenn du ein bißchen Gedult hast, ist das zudem nicht teuer. Du gehst jetzt im Herbst einfach mal über Felder und am Waldrand spazieren und schaust dich um.
Von Weidenbüschen kannst du einfach kleine Zweige abschneiden (so ca. 20cm) und in die Erde stecken. Sie werden einwurzeln. Allerdings ist dafür glaub ich der Frühling geeigneter.
Von Heckenrosen nimmst du dir ein paar Hagebutten mit und sähst die Kerne aus, und auch von anderen Sträuchern lassen sich Ableger oder Beeren zum selber ziehen ernten.
Wenn du dich mal umschaut, wirst du überrascht sein, was für eien Vielfalt da möglich ist: Wildrosen, Schlehen, Sanddorn, Weiden, Haselnussbüsche, etc.
So eine Wildhecke hat zudem den Vorteil, daß du sie nicht so oft schneiden mußt. Einfach auslichten, wenn sie zu dicht wird. Auch ist sie ein prima Platz für einheimische Tiere (Insekten, Vögel, Igel und andere Kleintiere) Der einzige „Nachteil“ könnte sein, daß sie mehr Platz braucht wie eine Formhecke oder ein Zaun. Du solltest für die Breite schon mal 2 bis 3 Meter einplanen.

Grüßle,
Sandra

Lieber R.,
Du kannst auch beides kombinieren, in dem du Weidengerten in der benötigten Länge in den Boden steckst und sie dann zu einem Muster flechtest.Ist zwar ein wenig arbeitsaufwendig, schaut aber recht nett aus.
Leider schreibst Du nicht, wie groß dein Garten ist und ob Du Nachbarn hast.Da müssen dann bestimmte Abstände, die von der erwarteten Höhe der Gewächse abhängen, eingehalten werden. Sonst kanns passieren, daß Du alles wieder rausreissen musst. Wär doch schade drum.
Sabine

hallo,

Du kannst auch beides kombinieren, in dem du Weidengerten in
der benötigten Länge in den Boden steckst und sie dann zu
einem Muster flechtest.

Wenn du die Weidenruten gleich nach dem schneiden in den Boden steckst, treiben sie aus und du hast eine lebenden Zaun.

Ich hab es selber zwar nicht ausprobiert, kann es mir aber hübsch vorstellen.

Grüßle,
Sandra

Hallo,

Wenn du die Weidenruten gleich nach dem schneiden in den Boden
steckst, treiben sie aus und du hast eine lebenden Zaun.

Stimmt genau. Sieht auch wunderhübsch aus. Allerdings erfordert das Wachstum frisch geschnittene Zweige (wie du schon schreibst) und sehr viel Gießwasser. Sobald die neuen Zweige da sind und die gewünschte Länge haben, sollte man verschneiden. Die „Hecke“ wird allerdings nicht blickdicht.

Gruß
André