banane, die zweite

Von: , Frage gestellt am So, 26. Okt 2003

meine zimmerpflanzen, vorallen meine banane, lassen seit meinem umzug etwas zu wünschen übrig. die neue wohnng ist zwar etwas dunkler, aber das alleine kann es ja nicht sein.
jetzt hab ich mir überlegt, ob das vielleicht an dem harten wasser liegt. an meinem alten wohnort gab es sehr weiches wasser und hier nun mal sehr hartes. nach langer recherche bin ich leider auch nicht viel schlauer geworden, welche pflanzen hartes bzw. weiches wasser brauchen.
vielleicht kann mir da jemand helfen.
vielen dank im voraus, renata

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Kalk im Giesswasser

    Hallo Renata,

    wenn Du uns konkretere Symptome schilderst, kann jeder, dem was dazu einfällt, mehr dazu sagen.

    Die meisten tropischen Pflanzen mögen extrem weiches Wasser. Wenigstens zeitweise gabs für richtige Sensibelchen Britta-Patronen etwas weniger teuer als die trinkwassergeeigneten.

    Nach Umzug:

    - Wassertemperatur ab Hahn deutlich tiefer? > Wasser abstehen lassen
    - Anpassung an neue Lichtverhältnisse ist immer kritisch, geht aber bei vielen Pflanzen vorbei. Hauptsache Ruhe, nicht viel gießen, nicht zu warm
    - Luftfeuchtigkeit?

    Schöne Grüße


    MM

    • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: Kalk im Giesswasser

      hier noch mal die symptome:
      allgemein habe ich den eindruck, dass die pflanzen etwas 'weniger' wachsen und mehr blätter verlieren. werden erst etwas blaß, wirken etwas 'verdorzelt'und vorallem die bananen leiden am meisten.
      da kann ich jede woche mind 1 großes blatt wegschneiden, da es braun und verwelkt ist.
      vorher war das nicht der fall, dass so viele blätter welk werden.
      also, wenn jemanden von euch dazu ein licht aufgeht, dann los!!!
      grüße, renata

      • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: Umzug und Zimmerpflanzen

        Hallo Renata,

        "Licht aufgeht" dürfte in die richtige Richtung gehen.

        Von einigen Spezialisten abgesehen, bilden praktisch alle Pflanzen, "Lichtblätter" und "Schattenblätter", die bisschen unterschiedlich konstruiert sind. Wenn diese einmal angelegt sind, lassen sie sich nicht mehr gut umbauen, sondern das einfachste ist, wenn man die alten wegschmeißt und neue austreibt.

        Extrembeispiel der berühmte Bürobaum Ficus Benjamini, der bei der geringsten Veränderung der Lichtverhältnisse alles abwirft, eine Zeitlang scheintot rummurkst und sich dann mit neuen Blättern versieht, die zum neuen Licht passen.

        Bei der Banane, die bei uns ohnehin sehr am Rande ihrer Bedürfnisse wächst, halte ich eine zusätzliche Belichtung für immerhin sinnvoll. Es gibt im Handel Strahler, die vom Spektrum und der Intensität her dafür konstruiert sind und auch nicht mehr Strom ziehen als ein Haushalt in Standby-Funktion.

        Den anderen Kandidaten kannst Du bei der Umstellung ein wenig helfen, wenn Du sehr sparsam gießt (weniger Blattoberfläche zieht weniger Wasser) und im kommenden Frühjahr, wenn das wohl überstanden sein wird und neue Blätter ausgetrieben werden, eine geeignete NPK-Düngung gibst - außer beim Efeu, der ist furchtbar empfindlich auf jede heftige Düngergabe.

        Und dann natürlich unsere gute oberrheinische Kalkbrühe: Wenigstens für die Zeit der Umstellung mit gefiltertem Wasser gießen.


        Schöne Grüße


        MM

        • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
          danke martin!

          für deinen ratschlag, werde mir dann mal so ein lämpchen zulegen!

  2. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: banane, die zweite

    Hallo! nach langer recherche bin ich leider auch nicht viel schlauer
    geworden, welche pflanzen hartes bzw. weiches wasser brauchen.
    meines Wissens gibt es nicht Pflanzen die hartes (=kalkhaltiges)Wasser brauchen, sondern nur welche, die es vertragen!

    (Beispiel: Rhododendron und Nadelbäume nein, die meisten Laubbäume ja)

    und wenn Deine Pflanzen nur weiches (="gutes") Wasser gewohnt sind, dann haben die Wurzeln zumindest vorübergehend Probleme mit dem harten (=schlechten) Wasser zurechtzukommen!

    das hat mit der Bodenchemie und dem Vermögen der Wurzeln, die Nährstoffe zu lösen und aufzunehmen zu tun -> vllt. hilft etwas mehr Dünger?

    Meine Zimmerpflanzen haben den umgekehrten Wechsel mit einem regelrechten Wachstumsschub begrüßt! (gieße jetzt nur noch mit Regenwasser!!!)

    cu
    kai

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