Hallo,
vielleicht kennt jemand Abhilfe. Ich habe im Herbst (September) 160 Stück 80-100cm große Thuja’s neu gesetzt. (Grundstückseinfriedung) Pflanzabstand ca. 30-35 cm. Nun fangen die Pflanzen langsam an bräunlich auszusehen, d.h. sie werden nicht dürr - sondern schimmern einfach nur so braun bis grau und nicht mehr so saftig grün wie zu Beginn. Die Lichtverhältnisse sind optimal (kaum Schatten), der Boden ist 1a Muttererde, obendrauf mit Rindenmulch abgedeckt. Gedüngt wurden die Pflanzen noch nicht - der Verkäufer meinte dies sei in diesem Jahr nicht mehr notwendig.
Hat schon einmal ähnliche Probleme gehabt und eine Lösung gefunden ? Ich möchte nicht im Frühjahr noch einmal alles neu anlegen müssen.
ich bin zwar nicht der Oberpflanzenkenner, aber dieses Zeug ist laut Aussage eines Gärtners Pflicht für Koniferen aller Art.
Soll auch schon beim einpflanzen mit in das Pflanzloch gegeben werden und 1 bis 2 mal im Jahr geringe Mengen bei den Pflanzen verteilen.
Gibt’s in jedem Baumarkt in der Pflanzenabteilung für kleines Geld und hilft viel.
Grundsätzlich mit Bittersalz einverstanden, aber: Mineralische Düngung oder zu heftige organische Düngung mit dem Pflanzen und bis ins erste Standjahr hinein können Probleme mit der Bewurzelung schaffen: Die Wurzel, die in ihrer Nähe alles hat, braucht sich nicht strecken. Grade bei Koniferen, die empfindlich auf Wintertrockenheit sind, ist es wichtig, daß sie ordentlich einwurzeln.
Daher mein Plädoyer: NPK oder PK oder K erst ab dem zweiten Standjahr.
dazu ist es jetzt im November zu spät. Das hätte ab der Pflanzung geschehen müssen. Was nicht mehr saftig grün aussieht, ist tot. Eventuell hilft noch ein vorsichtiger Rückschnitt, aber nicht bis ins Holz. Thujen treiben nicht vom Stamm heraus neu aus.
Ach, warum müssen sich immer Menschen ausgerechnet dies empfindlichen Teile antun. Nahezu jede andere Gehölzart verursacht weniger Probleme. Ganz davon abgesehen, dass das austretende Thujon (giftig) beim Schneiden der Hecke Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen kann.
dazu ist es jetzt im November zu spät. Das hätte ab der
Pflanzung geschehen müssen.
Hallo !
Immergrüne Pflanzen benötigen auch immer Wasser. Zu sagen, es ist jetzt zu spät, bedeutet doch, trocken lassen. Und das wäre falsch.
Jede Immergrüne braucht immer Wasser, sonst gehen sie ein. Die gepflanzten Thuja müssen keine Wurzel bilden, sie haben welche.
Und diese Wurzeln sollen jetzt arbeiten.
Die braunen Stellen gehen wieder weg durch Nachwuchs, aber das nur, wenn man sie mit Wasser versorgt.
gruß max
danke an alle, die sich an der Diskussion beteiligt haben. Ich denke ein Versuch mit ein „wenig“ Bittersalz kann nichts schaden. Gießen halte ich zur Zeit für nicht nötig, da es bei uns die letzen Wochen ohne Ende geregnet hat.
Ich werde berichten, wie meine Pflanzen in ein paar Wochen aussehen.
danke an alle, die sich an der Diskussion beteiligt haben. Ich
denke ein Versuch mit ein „wenig“ Bittersalz kann nichts
schaden. Gießen halte ich zur Zeit für nicht nötig, da es bei
uns die letzen Wochen ohne Ende geregnet hat.
Ich werde berichten, wie meine Pflanzen in ein paar Wochen
aussehen.
Hallo !
In ein paar Wochen werden sie noch brauner sein. Wir haben jetzt Winter und es wächst nicht nach.
Nächsten Herbst weißt Du mehr. Thuja wachsen ziemlich schnell, aber braune Stellen werden gaaaanz langsam wieder grün.
dazu ist es jetzt im November zu spät. Das hätte ab der
Pflanzung geschehen müssen.
Hallo !
Immergrüne Pflanzen benötigen auch immer Wasser. Zu sagen, es
ist jetzt zu spät, bedeutet doch, trocken lassen.
Das habe ich nicht gesagt.
Und das wäre falsch.
ohne mit Dir streiten zu wollen: was direkt nach der Pflanzung nicht gegossen wurde, ist jetzt im November nicht mehr zu retten. Die Schäden sieht der Besitzer ja bereits.
Jede Immergrüne braucht immer Wasser, sonst gehen sie ein. Die
gepflanzten Thuja müssen keine Wurzel bilden, sie haben
welche.
Und diese Wurzeln sollen jetzt arbeiten.
würden sie. Wenn sie direkt nach der Pflanzung gegossen worden wären.
Die braunen Stellen gehen wieder weg durch Nachwuchs, aber das
nur, wenn man sie mit Wasser versorgt.
wer jetzt bei Regenwetter noch weiter gießt, sorgt für Staunässe. Ergebnis: die Wurzeln, die arbeiten sollen, faulen und sterben ab.
Huhu Helmut,
habe Deine Frage gerade erst entdeckt. Nach den vielen Tips mit Bittersalz, Wasser etc. - mal eine ganz „dumme“ Frage. Was für eine Sorte hast Du gekauft?
Z.B. wenn es keine Sorte ist, sondern nur die Urform Thuja occidentalis ist es vollkommen normal, das sie zum Winter hin bräunliche, bronzeartige Nadeln bekommen! Auch einige Sorten der occidentalis bekommen eine geringe bräunliche Verfärbung. Das verfliegt aber zum Frühling wieder ganz von allein. Das nur so nebenbei, ehe Du sie jetzt mit Bittersalz und Wasser überschwemmst.
Nimm ein Stückchen Nadel mit zur Baumschule und frage nach der Sorte oder gleich ob die Färbung normal ist; eine richtige Baumschule kann Dir darüber sofort Auskunft geben - bei Baumärkten etc. ist das leider nicht immer der Fall.
Ich nehme an, Sie sind vom Fach und hoffe, Sie können mir einige Tipps geben.
Was würden Sie anstelle von Thujen empfehlen? Ich muß mein Grundstück auf ca. 25m abgrenzen und die erste Hecke (Thuja) ist bereits hin… Ich suche etwas Pflegeleichtes, was man nicht regelmäßig schneiden muß. Was halten Sie von Kirschlorbeer? Was ist bei dieser Art zu beachten? Liguster und Ähnliches will mein Mann nicht haben.