Ich probiers mal
Hallo Dennis,
es könnte verschiedene Gründe geben.
- Mit einer Handschwengelpumpe kann man
nicht soviel Wasser fördern wie mit einer
elektischen.
Stimmt, allerdings BIS zum Hochwasser lief alles einwandfrei, auch über mehrere Stunden konnte Wasser elektrisch gefördert werden. DANACH ging gar nichts mehr
Durch die hohe
Wasserförderung der elektrischen Pumpe
kommt es in dem Brunnen zu einer hohen
Absenkung und der Brunnen liefert kein
Wasser mehr, bis sich wieder ein
„normaler“ Wasserstand eingestellt hat.
Ebenfalls kann es bei einer hohen
Wasserförderung dazu kommen, dass es im
Untergrung zu einer hohen
Fließgeschwindigkeit kommt, und deshalb
eine hohe Sandfracht an das Filterrohr
angespült wird, welches dieses
verstopft(wie du beschrieben hast).
Mit meinem Kenntnisstand würde Ich das ausschließen; „würde“ wohlgemerkt.
So
wie ich verstanden habe handelt es sich
um eine Rammspitze auf der die
Schwengelpumpe steht. Rammspitzen sind
nicht für eine hohe Forderleistung
ausgelegt, da sie eine geringe
Mantelfilterfläche besitzen.
Der Brunnen wurde vor „urgrauer“ Zeit gebohrt. Keiner weiß wie, wann, mit welchen Mitteln.
- Der Brunnen könnte verockert sein
(„Verrostet“). Das würde ich aber
ausschließen, da der Brunnen schon lange
Zeit ohne Probleme läuft, wie du
beschrieben hast. Zum Test ein wenig
Wasser in ein Glas einfüllen und kräftig
umrühren. Bei einem hohen Eisengehalt
kommt es nach einer halben Stunde zu
einer braunen Verfärbung des Wassers.
Das „Rheingrundwasser“ ist pervers Eisenhaltig. Der Rasensprenger ist Braun wie „Sch…“. Zudem hatte mein Chef (der Omnibusfirma, die auch nahe am Rhein Ihr neues Domizil hat) die gleichen „Farbprobleme“, da die Enteisenungsanlage permanent gestört war, die auch unsere Waschanlage versorgte.
- Durch die Überflutung kann es auch
sein das sich Schlamm und Sand in dem
Filterrohr abgelagert hat, welches nun
den Filtereintritt von innen behindert.
Um dies festzustellen, kannst du ein
schweren Gegenstand an einer Schnur in
den Brunnen ablassen. Wenn du merkst,
dass dieser leicht aufstößt befindet sich
Sand in dem Brunnen. Dann müßtest du
versuchen den Sand mit einer Pumpe
abzusaugen, indem du an dem Saugschlauch
das Fußventil abschraubst. Oder du hast
einen Kompressor. Kompressorschlauch in
den Brunnen und ab.
Meinst Du mit dem Kompressor den Sand nach unten drücken ??
Da der Brunnen in der Nähe eine Flusses
gebohrt wurde, gehe ich davon aus das es
sich im einen guten Grundwasserleiter
handelt, und die Filterspitze in Grob-
oder Feinkies sitzt.
Mich würde interessieren ob es sich bei
dem Brunnen um eine Rammspitze oder um
einen Brunnen mit Filterrohr handelt,
Wie schon oben ???K-W-W??? Keiner weiß was
und ob bei der Förderung eine geringe
Sandfracht im geförderten Wassers
vorhanden ist.
Ich fördere etwas Wasser und schaue ob Sand drin ist
Rainer