…, damit man es verfeuern darf? In meinem Garten liegt seit 2 Jahren der Baumschnitt eines gefällten Baumes und gammelt vor sich hin. Reicht es, wenn ich es in den Keller räume, trocknen lasse und dann verfeuere - oder bildet sich giftiger Rauch?
Hallo Bernadette,
So über den Daumen rechnet man ca. 1,5 cm/Jahr von aussen.
Rundholz also 3 cm vom Durchmesser.
Damit Holz nach einem Jahr zum Feuern verwendet werden kann, wird es dementsprechend klein gespalten. Bei uns nennt man das „Schiitli mache“.
Laubholz, besonders Buche, muss wegen „verpilzung“ nach dem „Fällen“ sofort gespalten werden. Alles Holz lässt sich so (im Saft)auch besser spalten.
Das Holz soll möglichst im „Freien“, regenwassergeschützt gelagert werden.
Nie auf dem Estrich, oder an der Holzverschalung am Hause.
Der Holzwurm frisst alles was im vor die Zähne kommt.
Er liebt vor allem die Borke der „Schiitli“.
Gruss
Fritz
a.d.Uw.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Reicht es, wenn ich es in den Keller räume,
trocknen lasse und dann verfeuere - oder bildet sich giftiger
Rauch?
ich würde davon abraten, holz, welches schon länger draußen liegt, in den keller zu räumen, da sich in dem holz jede menge ungeziefer einen wohnraum und eiablage platz gesucht haben kann.
am besten ein kleinen holzverschlag (vier beine, ein dach schräg nach vorne geneigt) zusammennageln und darunter in scheiten stapeln. so, daß es einigermaßen trocken liegt.
nach dem sommer dürfte holz welches seit 2 jahren liegt gut fürn kamin sein.
für Kaminholz gilt: Mindestens zwei Jahre trocknen, nach drei jahren ist es
optimal, um nicht mehr so viele Schadstoffe durch den kamin an die Umwelt
abzugeben und gut zu verbrennen.
Trocknen, wie beschrieben, nur draußen: luftig, aber regengeschützt.
Gruß
Bolo2L