Hallo Experten (und hallo Max),
nachdem ich Euren untenstehenden Färbe-Disput amüsiert verfolgt habe, mußte ich aber wieder an unser Rasenproblem denken.
Unser Rasen wächst seit zwanzig Jahren frühlich vor sich hin (ich bin erst letztes Jahr wieder daheim eingezogen, und meine Mama hat außer Mähen nie was gemacht).
Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, Natur vornehmlich machen zu lassen. Aber der Rasen gestaltet sich immer mehr zum Trauerspiel. 
Problem 1: Moos. Ja, es gibt etliche alte Bäume auf dem Grundstück, die wir auch nicht dem Rasen zuliebe fällen möchten. Aber Teile des Rasens sind so vermoost, daß im Winter der Boden nur aus Moos zu bestehen scheint und erst im Frühjar vorsichtig ein paar Grasspitzen herauslugen.
Problem 2: Unkraut. Und zwar aller Art. Das Verhältnis ist ca. 80% Unkraut zu 20% Rasen. Stellenweise ist es vornehmlich Klee (lehmiger Boden) und Vogelmiere, aber auch alles andere, was man sich so vorstellen kann. Und unter allem wieder Moos.
Ich schätze mal, da staut sich die Nässe, durch den lehmigen Boden.
Also: Seit zwei Jahren kontempliere ich nun, was da zu machen sei. Bisher habe ich noch gar nichts versucht, noch nicht mal düngen, weil ich erst einen Schlachtplan aushecken will. Die Rasenfläche beträgt nämlich 300m2, das will gut überlegt sein, da nähme schon einfaches Düngen zwei Tage Arbeit weg.
Was meint Ihr dazu? Ich will keinen englischen Rasen, aber ein bißchen mehr Gras zwischen dem Moos und den Wildkräutern wäre irgendwie netter…
Liebe Grüße,
Nike
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