Kranke Rosen

Hallöchen!!! Ich liebe meine Rosen über alles, aber leider plage ich mich jedes Jahr mit irgendwelchen Wehwechen der Rosen rum. Dieses Jahr habe ich rechtzeitig gegen Sternrusstau gespritzt. Dann kamen die grünen Läuse, die wurden auch mit Gift vernichtet. Und nun? Jetzt scheinen sie bevölkert mit weißen Läusen (Wolläuse?) und die Blätter sind mit einer Klebeschicht überzogen, als wenn es Uhukleber geregnet hätte. Was ist das? Was kann man dagegen tun? Seifenlauge habe ich schon mehrmals versucht, hilft nicht. Meine Nachbarin hat das gleiche Problem und hat auch keinen Rat. Wer kann helfen? Gruss Enni

Hallo Enni,

schneide alles was du kannst zurück.
Ansonsten hilft dir velleicht folgendes (irgendwann ausm I-netz gespeichert):

Bei einem mittleren Befall können Australische Marienkäfer(Cryptolaemas montroazieri) eingesetzt werden. Die Käfer benötigen tagsüber eine Temperatur von 20’C und eine relative Luftfeuchte von 60% (Pflanzen öfter übersprühen, da die Käfer Wasser zum Trinken benötigen). Da die Käfer oft auffliegen und die Pflanzen verlassen, sollte man in den ersten Tagen nach dem Einsatz eine mit kleinen Löchern versehene Plastiktüte über die Pflanze stülpen. Sofern eine Temperatur von 20’C nicht gegeben ist, können bei einem mittleren Befall auch Larven der Florfliege (Chrysoperla carnea)ausgebracht werden. Nur regelmäßiger (zweimal im Abstand von drei Wochen) Nützlingseinsatz sichert den Bekämpfungserfolg.

Nützlinge bestellen kannst du hier:

http://www.nuetzlinge.de

Falls du vorher Chemikalien verwendet hast, erstmal 10 Wochen warten mit Nützlingen, sonst gehen die gleich ein.

Ansonsten habe ich auch das hier gefunden:

Bekämpfung: Da die Wachsausscheidungen die Benetzbarkeit der Tiere mit flüssigen Substanzen erschwert, eignen sich vor allem Öle, wie Weißöle und Rapsöle, zur Bekämpfung der Schmierläuse. Diese Mittel sind ungiftig und töten die Tiere sicher ab.
Der Honigtau (das Schmierzeug) kann mit Seifenwasser abgewaschen werden.

Viel Erfolg und Gruß,
Maja

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Hallo Enni,

es ist auch wichtig, dass die Rosen gut gedüngt sind, dann sind sie wiederstandsfähiger gegen Schädlinge. Rosen sind Starkzehrer und können einiges an Dünger vertragen, auch den Eisendünger nicht vergessen.
Mit den fertig gemischten Rosendüngern kann man eigentlich nichts falsch machen, wichtig ist nur dass man nach dem Juli nicht mehr düngt. Triebe die später im Jahr wachsen können dann nicht mehr verholzen und sind frostgefährdet.

Ich verwende seit Jahren für die Rosen einen Langzeitdünger der über 4 Monate hinweg den Dünger abgibt (ich arbeite ihn immer im April ein) und bin damit sehr zufrieden. Zusätzlich gebe ich auf den Stammansatz ein Mulchpaket.

Du kannst auch versuchen zwischen die Rosen winterharten Lavendel zu setzen, es gibt Gärtner die sagen dass der Schädlingsbefall dadurch geringer wird.

Viele Grüße

Sue