Gartenzaun: Pfosten einbetonieren

Von: , Frage gestellt am Sa, 3. Jul 2004

Hallo Experten,
aufgrund verschiedener Tips zu meinem Gartenzaun, bin ich jetzt völlig verunsichert, wie ich vorgehen soll.
Ich besitze ein Zaunsystem aus Doppelstabmatten und Metallpfosten.
Diese sollen ca. 50 cm tief einbetoniert werden.
Dazu habe ich drei verschiedene Vorgehensweisen als Tip bekommen.
1. Grabe Löcher, verschale sie, rühre Zement nicht zu nass an,
stelle die Pfosten in die Löcher, fülle den Zement ein und stampfe ihn fest. Die Pfosten sichern und nach 24 Stunden die Matten einhängen.
2. Grabe Löcher nicht ganz so tief, treibe die Pfoste in die Erde richte sie aus, stabilisiere mit Steinen und fülle dann Beton ein.
(habe ich eigentlich zwischen Beton und Zement zu unterscheiden?)
Nach 24 Stunden die Matten einhängen.
3. Stelle die Pfosten in Baueimer fülle diese mit Beton auf und lass das ganze 24 Stunden stehen. Vergrabe dann diese Sockel mit Eimer richte die Sockel aus und hänge die Matten ein.
Könntet Ihr mir da mal mit Rat zur Seite stehen.
Ich habe mir auch schon überlegt, ob es nicht vielleicht mal lohnen würde, in die gelben Seiten zu schauen. Der Zaun war recht teuer, und ich möchte schon, daß er fachgerecht aufgestellt wird.
Vielen Dank für Eure Anregungen
Manfred

8 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 39 Minuten 4 hilfreich
    Re: Gartenzaun: Pfosten einbetonieren

    Hallo !

    Sehr wichtig ist immer :

    Das Loch muß aussehen, wie eine Birne. Also je tiefer man gräbt, umso breiter das Loch. Auf keinen Fall ein einfaches gerades Loch buddeln, wo man den Pfahl einsetzen kann.
    Der Grund : Jeder Frost drückt einen einfachen Betonsockel nach oben. Birnenförmig ist das nicht möglich.

    mfg Conrad

    • Antwort von nach 20 Stunden 1 hilfreich
      Re: Warum nicht ? ......

      oder sollen die Metallpfosten nach einigen Jahren durchrosten, oder der ganze Zaun bei einem Sturm umfallen ?

      Ein Kunststoff-Futterrohr 10-15cm Durchmesser 50cm lang,
      vermindert den Betonverbrauch. Futterrohr 5cm über Boden stehen lassen, mit Zementpflaster eine runde Kalotte um das Stahlrohr formen, verhindert Rostansatz.

      So können auch Gerüste für Brom-und Himbeeren, sowie Rebenlauben gesetzt werden.
      Vorteil:
      Die Pfosten können jederzeit leicht aus dem Boden gehoben werden, und an einem anderen Standort gesetzt werden.
      Dies wird z.B. nach Jahren, bei Neupflanzungen von Himbeeren erforderlich, da diese nie zweimal an gleicher Stelle gesetzt werden sollten.

      Gruss
      Fritz
      a.d.Uw.

      • Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
        Deshalb nicht

        Hi,

        es ging um einen schweren Gartenzaun, nicht um eine Brombeerhecke.
        Gruss,

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re: Deshalb nicht

          Hallo Helge,

          an so einem Gerüst im Hopfengarten mit acht Metern Höhe hängt einiges dran. Die Anker für die Bespannung werden immer zuerst einbetoniert und dann eingegraben. Unter anderem deswegen, weil man sie dann präziser ausrichten kann und nicht mit der Zeit um die Wette arbeiten muss - was bei einem Hopfengarten von einem halben Hektar mit - je nach Bauweise - mindestens vierzig Ankern auch gar nicht ginge.

          Heißt: Grundsätzlich ist so ein System nicht weniger tragfähig; obs im Fall Gartenzaun andere Nachteile gibt, weiß ich allerdings nicht.

          Schöne Grüße




          MM

  2. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: Gartenzaun: Pfosten einbetonieren

    Also, ich versteh nicht, warum hier kaum einer auf die gestellte frage antwortet. Du hast doch keine Himbeerplantage, oder??? aufgrund verschiedener Tips zu meinem Gartenzaun, bin ich
    jetzt völlig verunsichert, wie ich vorgehen soll.
    Ich besitze ein Zaunsystem aus Doppelstabmatten und
    Metallpfosten.
    Diese sollen ca. 50 cm tief einbetoniert werden.
    Dazu habe ich drei verschiedene Vorgehensweisen als Tip
    bekommen.
    1. Grabe Löcher, verschale sie, rühre Zement nicht zu nass an,
    stelle die Pfosten in die Löcher, fülle den Zement ein und
    stampfe ihn fest. Die Pfosten sichern und nach 24 Stunden die
    Matten einhängen.
    2. Grabe Löcher nicht ganz so tief, treibe die Pfoste in die
    Erde richte sie aus, stabilisiere mit Steinen und fülle dann
    Beton ein.
    (habe ich eigentlich zwischen Beton und Zement zu
    unterscheiden?)
    Nach 24 Stunden die Matten einhängen.
    3. Stelle die Pfosten in Baueimer fülle diese mit Beton auf
    und lass das ganze 24 Stunden stehen. Vergrabe dann diese
    Sockel mit Eimer richte die Sockel aus und hänge die Matten
    Also ich kenne bisher nur die zweite Version. Hat bei einer riesigen Fläche bzw. Zaunlänge von über 500 m gut funktionniert. Aber einige Helfer zum Geraderichten und Stabilisieren sind schon nötig, wenn Du nicht gerade einen Pfahl pro Tag setzen willst, und dann warten bis der Zement/Beton trocken ist, damit Du den nächsten Pfahl am vorigren ausrichten kannst.
    Die letzte Version scheint mir sinnvoll, falls das Gelände nur gepachtet oder gemietet ist, und Du ev. das ganze Zeug irgendwann wieder entfernen willst/mußt.

    Hoffe, hilfreich gewesen zu sein,
    Eddy

  3. Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
    Re: Gartenzaun: Pfosten einbetonieren

    Hallo Manfred,

    ich würde einen Weg zwischen Lösung 1 und 2 wählen:

    Mittels normalem Spaten oder besser noch Pfostenspaten (lange Zange mit halbrunden Spaten am Ende) pro Pfosten ein Loch ausheben (wenn die Pfosten unten nicht angespitzt sind, kann man sie nicht vernünftig in den Boden treiben). Die Tiefe sollte etwa 10cm über die gewünschte Tiefe des Pfostens hinausgeben. Dann 10cm erdfeuchte Mischung einfüllen. Diese ist der Erfolgsfaktor. Du mischt feinen Kies mit Portlandzement ordentlich durch (soviel Zement, dass die Mischung schön grau aussieht) und befeuchtest diese nur ganz wenig. Sie muss "schaufel- und häufelbar" bleiben, darf auf keinen Fall matschig werden.

    Den Pfosten auf die Mischung setzen (die exakte Höhe kannst du auf der Mischung durch Hammerschläge leichter einstellen) und allseits ausrichten. Das Loch mit der Mischung bis knapp unter die spätere Erdoberfläche auffüllen, Mischung feststampfen (Lage des Pfostens immer im Blick halten), fertig. Fixieren ist nicht nötig, wenn die Mischung ausreichend trocken war. Sobald die Mischung ausreichend durchgetrocknet ist, kannst du die Matten aufhängen und die Oberfläche bis an die Pfosten heran ganz normal gestalten. Ein sichtbarer Sockel bietet nur unnötige Angriffsfläche und sieht nicht schön aus. Ein Einschalen ist vollkommen überflüssig, da die Mischung ja nicht "weg kann".

    Habe gerade letzte Woche einen so eingesetzten ca. 70 Jahre alten Pfosten ausgegraben und die Schinderei war nicht von schlechten Eltern. Der Pfosten war übrigens auch ohne birnenförmiges Fundament nicht hochgekommen.

    BTW: Zufällig in der gleichen Woche haben wir in einer Activity Bänke aus Waschbeton für ein Behindertenwohnheim gesetzt. Die Wangen wurden nach Anleitung des Herstellers und eines Bauunternehmers (beides Clubmitglieder) genau so aufgestellt.

    Gruß vom Wiz [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  4. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: Gartenzaun: Pfosten einbetonieren

    Vielen Dank an alle für die Tips und Anregungen
    Gruss
    Manfred

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