in unserer Gegend wachsen am Feldrand „Monsterpflanzen“, deren Name ich in meinen schlauen Büchern nicht finden kann. Wächst so schnell wie ein Rizinus (können innerhalb eines Jahres durchaus 1,5 m hoch werden), hat kleine blaue Blüten (am Stengel, nahe des Haupttriebes) und Blätter, die ähnlich dem Frauenmantel gleichen. Die Samen sind klein, eiförmig. Ich versuchte die Samen bei mir im Garten auszusähen. Fehlanzeige. An den Feldrainen dagegen kommen sie alle Jahre wieder; teilweise auch innerhalb eines Ackers.
kannst Du zu Blüten und Früchten noch genaueres sagen (Zahl/Form der Blütenblätter, Anordnung der Samen in und Form der Frucht etc.)? Eventuell auch Einzelheiten zu Blättern (Rand? Symmetrie? Behaart? Glatt? Anordnung?) und Stängel?
Die Geschwindigkeit des Wachstums, die (fünfzählig?) gelappten Blätter und die Anordnung der Blüten ziemlich direkt am Stängel scheint mir in Richtung Cucurbitaceae zu gehen, aber blau? Was da an neuen Zaungästen etwa aus dem Mittelmeerraum zu uns gekommen ist, seit es wärmer ist, kann vielleicht auch blau blühen.
Hallo, Klaus
könnte es eventuell Nicandra physalodes, die Giftbeere, aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) sein? Bei uns heißt diese Pflanze „Ellens Fluch“, weil unsere Freundin Ellen uns damit „beglückt“ hat. Das Zeug wächst wie Dreck! Wird man kaum wieder los.
hier mehr dazu http://www.die-postlers.de/eckard/arc031011.html
Gruß
Eckard