Klee - Unkraut

Hallo an alle Experten,

in meinem Garten gibt es eine Kleeart, die mich noch um den Verstand bringt. Hab bei google unter Stein- und Schwarzklee geguckt - beides mal ohne Erfolg.
Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen - hier ne kurze Beschreibung:
Klee, grün und manchmal lilafarben, der gelb blüht und bei Berührung die Samen richtig abschießt (meine Augen können ein Lied davon singen!) :wink:
Er wächst einfach ÜBERALL, ich seh immer zu, dass ich ihn vor der Blüte erwische, also bevor er die Samen „schießt“ aber es ist einfach zu viel!

Hat jemand Tipps gegen dieses Kraut?
Im Voraus schonmal Danke!
Gruß
Anke

Es gibt da mittelchen bei ebay, die machen alles platt außer Gras…

Hallo Anke!

Ich tippe mal auf Oxalis stricta oder anderen Sauerklee.
Schau mal auf http://www.ijon.de/oxal/oxalis.html
http://www.nearctica.com/flowers/otos/oxalis/Ostrict…

Gruß Rüdiger

Hallo Anke
Im frühjahr reverkulieren abspritzen(Mittel gibts im Lagerhaus).Nach etwa 2 W. müßte alles abgestorben sein.Gruß Erika

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Hallo Anke,

auch auf der rechten Seite in der Neckarau hat ihm der Sommerregen sehr gut getan…

In den Ecken, die nach kleinen vier Jährchen schon zu einem normalen pH-Wert zurückgekehrt und nicht mehr gar so sauer und nicht mehr so stark verdichtet sind wie bei Übernahme der Parzelle in 2001, ist der Sauerklee von sich aus nicht mehr gern gekommen. Auch dort, wo ab und zu gehackt wird, fühlt er sich offenbar nicht mehr recht wohl (wurde dort von dem viel leichter jätbaren Ackerfingerkraut abgelöst).

Mit Jäten hat man ziemlich gute Chancen, aber nur solange der Boden nach Niederschlägen feucht ist. Sonst, wie beschrieben, Hacken, Aufkalken, Humuswirtschaft.

Wegen dem Vorschlag, auf dem für Pflanzenschutzmittel eher unorthodoxen Vertriebsweg ebay „irgendein“ Herbizid zu besorgen, rate ich zur Vorsicht. Oxalis überlebt die meisten Herbizide und kommt dann umso besser vorwärts, wenn er keine Konkurrenz mehr hat.

In Kombination mit Jäten (bzw. die Stöcke mit einem Messer ausstechen) könnte ich mir Mitte April - Mitte Mai ausgebrachten (nicht gekörnten) Kalkstickstoff vorstellen, der mit Wasser in den oberen Bodenschichten Zyanidverbindungen macht, die ziemlich viele Keimlinge abtöten, unter anderem auch die von Oxalis (das einzige Stadium, in dem er empfindlich ist).

Beim Arbeiten mit Kalkstickstoff Handschuhe und Mundschutz tragen, der Staub macht in der Lunge das gleiche wie bei Berührung mit der Bodenfeuchtigkeit. Und: Bierchen nicht bloß während, sondern auch eine Zeit nach der Arbeit mit Kalkstickstoff ist Tabu. Es geht einem so dermaßen schlecht davon…

Schlagkräftigeres oder Prägnanteres hab ich leider nicht zu bieten.

Schöne Grüße

MM