Verlegen von Pflastersteine

Hallo Experten,

Ich bin so bewundert, wie Pflastersteine in öffentlichen Flächen verlegt werden: es kommt keine Unkrauten aus der Rissen. Alles so glatt sauber

Bei meinem Garten ist es sehr mühsehlig, die Unkrauten weg zu machen. Was muss man den Boden vorbereiten vor der Verlegung, damit danach Unkrauten oder Moos aus den Rissen der Steinen nicht rauskommen können.

Danke für die Antworte

Xiu Mai

Hallo !

Regelmäßig mit Gift spritzen!!!

mfgConrad

Hallo Xiu Mai,
lass Dich von Conrads kurzer Anmerkung nicht irritieren. Auf dauer wird sich in jeder kleinen Ritze ein Samenkorn einnisten und nafnagen zu wachsen, dann hilft entweder regelmässig zupfen, mit dem Messer auskratzen oder mit Unkrautvernichter spritzen.

Auf öffentlichen Plätzen ist es sicher so, dass dort durch das viele Drauftreten /-fahren Unkräuter usw. wenig Chancen haben zu wachsen. Vermutlich wird auch dem Reinigungswasser, mit dem in den Städten öffentliche Plätze gereinigt werden, etwas beigemischt, womit das Wachstum von Unkraut verhindert wird.

Wir haben seit ca. 5 Jahren eine selbst verlegte Terrasse und Gehweg; mein Mann hat 40-50 cm tief Erde ausgehoben, und dieses Loch wurde dann mit Lavakies aufgefüllt, eine mittlere Grösse, ich schätze etwa 5-10mm Durchmesser. Das wurde dann verteilt und festgedrückt. Dann hat er glaube ich Sand genommen und darauf verteilt und dann die Platten (40*40cm) verlegt, mit einem speziellen Gummihammer werden die Platten festgeklopft ( keinen zu kleinen hammer wählen, ruhiog einen schweren, sonst wird das nichts; aber dafür bekommst du kräftige Armmuskeln :wink: ). Es war eine Knochenarbeit (anstrengend: gebückte Haltung, immer auf den Knien -> Knieschoner kaufen!) und dass alles schön gerade liegt (wir hatten noch eine kleine Niveauanpassung zu berücksichtigen). Hinterher muss man ziemlich viel Sand in die Fugen fegen, das dauert auch nochmal und ist etwas zeitaufwendig.

Bis jetzt ist kein Unkraut gewachsen, obwohl die Terrasse an den Rasen grenzt und die Fugen einige Millimeter breit sind.

Früher oder später wird es aber kommen… :wink:

Gruss,
Kleiner_König

Warum sollte ihn das irritieren??

Du schreibst selbst, dass diese Arbeit bei Euch für die Katz ist und Unkraut nachwächst.
Wenn selbst auf dem Kölner Dom Birken wachsen und dort oben eine Unkraut/Rasenfläche von ungeahnten Ausmassen vorhanden ist, kannst Du einen Platz, (ebenerdig) davon nicht verschonen.
Und so gleichmässig betrampelt wird kein Platz, dass wirklich nirgends mehr Gras wächst.

Es hilft nur Unkrautvernichter und der wird von allen Stadtbauhöfen benutzt. Anders sind die Kosten dagegen überhaupt nicht in den Griff zu bekommen. Vorbeugend ist da nichts zu machen.

Man sollte hier bei www endlich aufhören, nur von ökologischen Mitteln zu reden! Die gibt es nicht, wenn sie wirksam sein sollen.

Ich arbeite in unserer Stadt ehrenamtlich bei der Grünflächenpflege mit und sehe regelmäßig, dass Unkraut mit Chemie beseitigt wird, bzw vorbeugend der Boden behandelt wird. Nichts funktioniert ohne Gifte!!!

Selbst der Erdbeerbauer nebenan spritzt während der Pflückzeit morgens um 06.00 die Erdbeeren. Zwei Stunden später stecken die Kinder sich die Erdbeeren in den Mund.
Die schädlichen Zikaden der Rhododendren können nur mit Chemie beseitigt werden.
Gartenbau wäre ohne Chemie längst tot. Oder eine Pflanze unbezahlbar.
Jeder, der sich im Baumarkt oder Gartenfachgeschäft ökologische Vernichter anschwatzen läßt, wir/wurde über den Tisch gezogen.
Wenn der Bauer von nebenan den Grenzzaun zu unserem Grundstück im März spritzt, wächst bis November dort kein Grashalm mehr. Und das macht er mit Genehmigung der Landwirtschaftskammer und sämtlichen anderen Aufsichtsbehörden.

Sämtliche Vernichtungsmittel aus dem Kaufhaus an Gartenbesitzer tropfenweise für teure 20,-Euro und mehr verkauft, sind nur für den Hersteller nützlich.

mfgConrad

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Hallo,
in so gut wie allen öffentlichen Flächen werden die Pflastersteine in Beton bzw. Mörtel gelegt oder aber zumindest mit Mörtel eingefegt. Dadurch kommt dann auch kein/kaum Unkraut hoch. In privaten Flächen finde ich dies aber zu „massig“ an Untergrund.

  • und zur Stadtreinigung, wie es einer hier gepostet hat: die haben kein Spritzmittel o.ä. in ihrem Tank. Ist verboten. Ich arbeite bei der Stadt.
    Viel Glück mit deiner Pflasterfläche
    Skippy
  • und zur Stadtreinigung, wie es einer hier gepostet hat: die
    haben kein Spritzmittel o.ä. in ihrem Tank. Ist verboten. Ich
    arbeite bei der Stadt.

Lach mich tot!!!

nun, hier kommt es sicher drauf an, woher man ist. Die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln im öffentlichen Grün ist Ländersache. In Baden-Württemberg ist dies beispielsweise verboten. Das ist allgemein auch hnireichend bekannt, so dass sich es wohl hier keine Stadt leisten kann mit Gift wild umherzuspritzen wie das den Anschein bei dem Postig von Conrad erweckt. Ich bin sehr froh darüber, dass hier mal an sinnvoller Stelle reglementiert wurde und würde nicht zögern ein Zuwiderhandeln zu melden. Hier werden Unkräuter innerhalb von gepflasterten Wegen und Plätzen in der Regel so entfernt, dass ab und an eine Kehrmaschine drüber fährt. Die Drahtbürsten scheuern so alles aus den Ritzen, was da nicht reingehört. Ich denke von den Schwaben mit dem bekannten Sauberkeitsfimmel kann da vielleicht der ein oder andere noch was lernen. Gott sei dank gibt es immer noch Leute, die bewusst mit der Natur und der Lebenswelt anderer umgehen. Schade, dass manche Leute immer nur vom Schlechten in anderen Menschen ausgehen.
Gruß
Christoph

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