Andenbeeren im Winter im Garten lassen ?

Wer kann mir einen „guten Tipp“ geben?

Ich habe Andenbeeren im Garten, die gut gewachsen sind? Muß die Pflanzen im Winter ausgraben und ins Haus holen oder kann ich sie im Garten stehenlassen? Oder sind die Pflanzen sowieso einjährig, so dass ein Überwintern nicht möglich ist? Ich hörte, dass die Andenbeere mehrjährig sein soll?
Wer kannn mir sagen, was ich am besten machen soll?
Danke für Eure Hilfe!

Hallo
Also wir haben so einen Strauch seit mindestens 8 Jahren im Garten stehen. Mein Vater hat ihn nie ausgebuddelt. Getragen hat er auch immer. Also denk ich mal, es schadet nix ihn stehenzulassen.
Gruss
Luna

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Hallo,

ich kenne die Pflanze im Gegenteil als frostempfindlich. Nach den ersten Frösten - also jetzt so um die Zeit - sind sie nur noch brauner Matsch. Dass sie den Winter in Deutschland überstehen, kann ich kaum glauben.
Wir reden schon über die gleiche Pflanze, oder? Orangene Früchte in einer braunen, trockenen, papierartigen Hülle? Physalis?

Gruß, Jens

Hallo Jens & Codiskutanten,

bissel nachgeblättert und kann bestätigen:

Dass sie den Winter in Deutschland
überstehen, kann ich kaum glauben.

Der physiologische Nullpunkt liegt bei 10°C, Schäden bereits bei 5°C, Frost ist der Tod von Physalis peruviana.

Man kann sie tatsächlich mehrjährig kultivieren, wenn man sie im Winter sehr hell und bei etwa 12°C stellt.

Schöne Grüße

MM

Hups, Hallo Jens
Da ist mir wohl ein Fehler unterlaufen:frowning: Ich hatte die Jostabeere im Kopf *gg*
Stimmt, Andenbeere is nix für den Winter!
Gruss
Luna

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Hallo,

Meine Physalis sah Montag (ca +1°C) noch grün und gesund aus. Sie hängt voller früchte die aber ncoh grün sind.

Soll ich die Früchte jetzt wie bei den tomaten ernten und drinnen ausbreiten auf dass se nachreifen???

Reif erten konnte ich nämlich nur 4 Stück. :o(

Grüße

Andrea

Hallo Andrea,

in Ermangelung eigener Experimente damit, spekulativ: Auch wenn die Pflanzen nicht unmittelbar geschädigt ausschauen, dürfte der Tonus in den Pflanzen in der Folge der Schocktemperatur sehr schnell nachlassen, d.h. sie können sich nicht mehr gegen den Ansturm von z.B. Fäulniserregern wehren.

Lieber früher als später mit Nachreifen versuchen, ganze Pflanze überkopf aufgehängt, damit den Früchten für die Notreife möglichst auch zur Verfügung steht, was in der Wurzel und in anderen Pflanzenteilen noch an Assimilaten rumschwimmt.

Vorsicht bei noch grünen Beeren - es gibt unterschiedliche Ansicht über deren Giftgehalt, die ich nicht überprüft habe. Möglicherweise bloß eine zufällig oder willkürlich hergezogene Parallele zu Kartoffeln, bei denen Grün = Solanin = Gift heißt.

Auf der sicheren Seite ist der Verzehr nur derjenigen Früchte, die nachgereift noch richtig Farbe nehmen.

Schöne Grüße

MM
mit einem Karton voll grünem Paprika im Küchenschrank - bei denen klappts immer, ist aber eine andere Pflanze

Hallo,

Meine Physalis sah Montag (ca +1°C) noch grün und gesund aus.
Sie hängt voller früchte die aber ncoh grün sind.

ich fürchte, Andenbeeren sind in deiner Gegend jedes Jahr ein Experiment. Erwischst du einen guten Sommer, kannst du ganz ordentlich ernten, bei einem schlechten Sommer ist eher nix mit Ernte. Man könnte auf den Gedanken kommen, die Pflanzen im Gewächshaus anzubauen. Da habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass sie kräftig ins Kraut schießen und große fade Früchte bringen.

Gruß, Niels

Hallo!

Der physiologische Nullpunkt liegt bei 10°C, Schäden bereits
bei 5°C, Frost ist der Tod von Physalis peruviana.

Schade!
haette ich vorher wissen (lesen) muessen ;-((

jetzt ist meine sicher auch hin…
-> oder nutzt es noch was, den Stock doch noch auszubuddeln?

cu
kai