Weihnachtsstern
Von: , Frage gestellt am Di, 23. Nov 2004
Hallo!
Meine Weihnachtssterne gehen in der Regel schon nach zwei Wochen ein. Wie sieht es hier mit der Pflege und dem Gießen aus. Was muß man berücksichtigen?
Hallo!
Meine Weihnachtssterne gehen in der Regel schon nach zwei Wochen ein. Wie sieht es hier mit der Pflege und dem Gießen aus. Was muß man berücksichtigen?
Hallo,
mit Weihnachtssternen ist das so eine Sache. Eigentlich müßten sie relativ kalt stehen, also für das geheizte Wohnzimmer sind die eigentlich nichts, eher fürs Schlafzimmer. Außerdem darf man sie nur ganz spärlich gießen, am besten erst, wenn sie fast schon die Blätter hängen lassen.
Da du aber nie weißt, wie lange dein spezieller Weihnachtsstern schon im Laden rumsteht, kannst du eigentlich nicht viel dafür, wenn er eingeht.
Ich habe mit den W.-sternen schon die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht, teilweise halten sie kaum zwei Wochen durch. Manchmal halten sie bis ins nächste Jahr, manchmal hatte ich schon welche, die haben das ganze Jahr durchgehalten und erst kurz vor dem nächsten Weihnachten sind sie eingegangen.
Gerhard
Hallo,
kann mich Gerhard nur anschließen, Wärme mögen sie wirklich nicht. Allzu dunkel vertragen sie aber auch nicht, also ein kühles Plätzchen am Fenster wäre prima, das hat nur fast keiner, schließlich will man ja auch eine warme Bude haben und die Heizung ist halt meist unter dem Fenster. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, daß es inzwischen Weihnachtssterne von Gärtnereien gibt (sie spezialisieren sich oft darauf), die nicht so empfindlich sind und nicht so schnell die Blätter abwerfen, dafür sind sie ein wenig teurer. Meiner steht derzeit am Küchentisch, in der Küche ist es zwar auch warm, aber halt nicht direkt an der Heizung. Wasser kriegt er meist nur 1 x pro Woche, es scheint ihm zu gefallen. Probier einfach aus, so teuer sind sie ja auch nicht, wenn er eingeht kauf einen neuen und stell ihn an einen anderen Platz.
Liebe Grüße
Sabine
Hallo, hier ein paar detaillierte Pflegetipps, die sich bewährt haben. Ich
schaffe es jedes Jahr, sie bis zum Herbst gedeihen zu lassen, sie fühlen
sich im Sommer draußen am wohlsten. Aber genauso kriege ich es nie hin,
sie rechtzeitig rein zu holen, und die Spätherbstkälte rafft sie dann
dahin, sie sind äußerst zugempfindlich.
Wasser: Euphorbia pulcherrima benötigt nur wenig Wasser. Das Substrat
sollte wirklich nur leicht feucht sein. Wenn man den Finger in das
Substrat bohrt und dabei schon Nässe spürt, ist es deutlich zu nass.
Häufigster Pflegefehler ist zu häufiges und zu reichliches Gießen.
Insbesondere vertragen Weihnachtssterne keine Staunässe. Gelbwerden der
Blätter und schlimmstenfalls Absterben der Pflanze wäre die Folge.
Sehr gut funktioniert die Tauchmethode, bei der der Wurzelballen solange
in Wasser getaucht wird, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Danach läßt
man das überschüssige Wasser mehrere Minuten lang ablaufen und stellt dann
die Pflanze erst wieder in den Übertopf. Das nächste Mal getaucht wird
erst, wenn das Substrat ziemlich trocken geworden ist, je nach
Umgebungsbedingungen mitunter nach mehr als einer Woche. Solange das fast
immer verwendete Torfkultursubstrat an der Oberfläche dunkel ist, ist es
mit Sicherheit noch feucht genug.
Licht: Ein heller, gern auch sonniger Standort ist ideal. Auch
Halbschatten wird toleriert, sofern die Temperatur nicht zu hoch ist.
Temperatur: Während der Blüte sollten es zwischen 15 und 22 °C sein. Bei
zu hohen Temperaturen und zu wenig Licht (Euphorbia mag am liebsten
tropische Sonne!) vergeilt die Pflanze und bekommt gelbe Blätter.
Düngung: Während der Blütezeit und immer dann, wenn die Pflanze wächst,
ein- bis zweimal pro Woche mit einem beliebigen Volldünger, der nach
Herstellervorschrift angesetzt wird.
Vielen Dank für alle Antworten