Hallo,
mein kleiner (5cm) Apfelbaum überwintert zur Zeit in der Garage dort hat er genügend Licht und da er noch so klein ist ist er vor Frost weitgehend geschützt.
Eigentlich habe ich damit gerechnet, dass er trotz Frostschutz seine Blätter verliert doch bis jetzt sind nur die unteren beiden Keimblätter abgefallen und ich bin mir nicht sicher ob das nun am Winter liegt oder daran, dass ich z.B zu viel bzw. zu wenig gegossen habe.
Was meint iht dazu? Hab ich etwas falsch gemacht?
Eigentlich habe ich damit gerechnet, dass er trotz Frostschutz
seine Blätter verliert doch bis jetzt sind nur die unteren
beiden Keimblätter abgefallen und ich bin mir nicht sicher ob
das nun am Winter liegt oder daran, dass ich z.B zu viel bzw.
zu wenig gegossen habe.
Hallo !
Wenn Sträucher oder Bäume die Blätter nicht normal abwerfen, sind sie meistens im Ganzen vertrocknet.
Mit dem Blattabwurf im Herbst schützt der Baum sich. Vertrocknet er aber, bleiben die vertrockneten Blätter oft dran.
Warum einen Obstbaum in die Garage? Er kann Frost ab.
Du hast ihn wahrscheinlich vertrocknen lassen. Das würde draussen nicht passieren.
mfgConrad
Hallo Renette,
nein, das ist sicher kein Fehler. Apfelbäume kommen auch gänzlich ohne Winter klar.
Ein Gringo, der im Hochland der Dominikanischen Republik im großen Stil Golden Delicious bauen wollte, musste allerdings feststellen, dass die Kerle ohne Jahreszeiten nicht blühen, so dass er eine trefflich gedeihende Brennholzplantage hatte.
Da Renette junior in der Garage keine volle Winterruhe hatte, täte ich sie allerdings erst im April/Mai ins Freie verbringen.
Schöne Grüße
MM
Hallo !
Wenn Sträucher oder Bäume die Blätter nicht normal abwerfen,
sind sie meistens im Ganzen vertrocknet.
Mit dem Blattabwurf im Herbst schützt der Baum sich.
Vertrocknet er aber, bleiben die vertrockneten Blätter oft
dran.
Warum einen Obstbaum in die Garage? Er kann Frost ab.
Du hast ihn wahrscheinlich vertrocknen lassen. Das würde
draussen nicht passieren.mfgConrad
Vertrocknet ist sie wohl nicht denn sie ist sonst noch sehr grün und steht auch sehr kräftig da. Und genug Wasser bekommt sie auch es ist doch außerdem denke ich ist es relativ normal das sie die Blätter nicht so schnell verloren hat denn in der Garage ist es nicht frostig.
Also das würde mich jetzt wirklich wundern…
Vertrocknet ist sie wohl nicht denn sie ist sonst noch sehr
grün und steht auch sehr kräftig da. Und genug Wasser bekommt
sie auch
Das alles ist aus der Frage nicht herauszulesen!!
mfgConrad
Das alles ist aus der Frage nicht herauszulesen!!
mfgConrad
Ja stimmt *schäm* war auch nicht böse gemeint…
in diesem Forum.
schau mal hier (.-):
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
Uebrigens Jana wird noch viele Jahre Geduld haben müssen mit diesem „Jungelchen“ bis sich ein Ertrag einstellt.(ca.10-15 Jahre)
Verkürzen kann man diese Zeit, wenn man den in diesem Jahr wachsende Trieb, im nächsten Jahr auf einen älteren
Apfelbaum aufpfropft.(Erfolg sicher in 3-4 Jahren)
Gruss
Fritz
a.d.Uw.
ich weiß *gg*
Ich möchte aber das Bäumchen nicht veredeln
- Weil ich nicht weiß wie das geht.
- Weil ich befürchte das man die Äste/ Blätter meines Baumes dann irgendwie abschneidet die Stellen versiegelt und dann noch irgendwas anpfropft…
Hallo Jana,
das Gegenteil würde dabei gemacht: Deine Kleine würde als Trieb auf einer für diesen Zweck vermehrten sog. Unterlage weiterwachsen: D.h. für Nährstoffzufuhr und Vitalität wäre bis zum Stamm ein „Fremder“ zuständig, der schon weiß wies geht, und der eigentliche Baum „obenrum“ wär Deiner.
Wenn Du zu diesem Zweck Fritz i.Uw. besuchen willst, hast Du eine Wahrscheinlichkeit von ungefähr 100%, dass das kopulierte Bäumchen angeht: Der hat das schon lang vor Deiner & meiner Geburt gemacht, und ich könnte mir vorstellen, dass es reicht, wenn man ihn freundlich darum fragt?
Alldieweil Du aber noch Zeit zum Zuwarten hast, kannst Du Deine Kleine schon auch wurzelecht stehen lassen.
Schöne Grüße
MM
Würde mein Baum denn Holzäpfel bekommen wenn er nicht veredelt würde
Hallo Jana,
das weiß man nicht vorher.
Sicher ist: ob er veredelt wird oder nicht, er bekommt die gleichen. Veredeln in dem Sinn, wie Fritz vorschlägt, heißt den Trieb von dem Baum, den Du hast, auf eine Unterlage auf-veredeln: Das heißt, er bekommt Wurzelwerk und Stammgrundlage von einem „halbwilden“ Baum (= Unterlage), der vital und stark ist, und kann darauf sein eigene Sach machen.
Deinem Nick entnehme ich, dass (a) Dein Junior von einer Renette abstammt, und (b) dass Du diesen sehr liebst.
Wegen (b) schlage ich Dir vor, wegen des Kopulierens Dich direkt an Fritz i.d.Uw. zu wenden: Weil der nicht das macht, was „Gewinnmaximierung“ verspricht, sondern was er mag (können tut er noch ganz andere Sachen!) - insofern schon eine gute gemeinsame Grundlage. Jedenfalls: Ein Schnitt von ihm sitzt sauber und genau. Was Du schon seinem Wahlspruch „Kai Flurschade mache“, (a.a.O.)" entnehmen kannst. (Vergebung, Fritz, aber ich glaub sie ist es wert, oder?)
Wegen (a): Wenn Dein Sämling tatsächlich aus der Renetten-Familie kommt, hast Du einigermaßen gute Hoffnung, dass es keine Holzäpfel werden. In diese Gruppe gehören (aus Deutschland) Cox Orange und Berlepsch und (aus Frankreich) eine große Zahl von hier kaum mehr zu findenden Reinetten, die alle ziemlich nah bei der Naturform sind und von daher eine vergleichsweise hohe Wahrscheinlichkeit versprechen, dass der Sämling auch wieder etwas Gutes bringt. Reinetten sind wenig lagerfähig, aber meistens - wenn voll ausgereift - recht wohlschmeckend, mit einem hautgoût von Cidre, Moscht oder Äppler.
Es kann natürlich das Gegenteil genauso eintreten, weil die Äpfel, die seit etwa 200 Jahren kultiviert werden, allesamt vegetativ vermehrt werden, also nicht sämlingsecht sind.
Es gibt Ausnahmen von Äpfeln, die als Zufallskreuzung „wild“ gefunden wurden: Beispiele Brettacher und mein heiß geliebter Jakob Fischer („Schöner vom Oberland“), dessen „Ur-Baum“, über achtzig Jahre alt und arg zerzaust, aber auch nach einem Bitzschlag immer noch vital, ich vor ein paar Jahren mal gesehen habe. Der Züchter Jakob Fischer hat ihn als Zufallssämling einmal auf einem Sonntagsspaziergang an einem Waldrand gefunden und ihm angesehen, dass er ebbes werden könnte. Drei Generationen von Oberländer Obstbauern haben davon profitiert, bevor ihm Golden Delicious, Jonathan, Gloster und Elstar den Rang abgelaufen haben. Heute darf der Jakob Fischer zu ihnen sagen: „Lachet Ihr jetzt, ich lach später…“: Um die wenigen Edelreiser des alten Baumes reißen sich ichweißnichtwieviele, die ihn wiederentdeckt haben.
Um Dir die Hoffnung auf ordentliche Äpfel nicht von vornherein zu nehmen: Eine noch sehr junge „neue Sorte“, der einzige bekannte Apfel, aus dem sich ein Apfelwein von klarer roter Farbe und mit einem schönen Gerbsäureton gewinnen lässt, ist ein in Weihenstephan selektierter Zufallssämling namens „Weirouge“.
Hoffen wir das Beste!
MM
Hallo Jana,
das weiß man nicht vorher.
Sicher ist: ob er veredelt wird oder nicht, er bekommt die
gleichen. Veredeln in dem Sinn, wie Fritz vorschlägt, heißt
den Trieb von dem Baum, den Du hast, auf eine Unterlage
auf-veredeln: Das heißt, er bekommt Wurzelwerk und
Stammgrundlage von einem „halbwilden“ Baum (= Unterlage), der
vital und stark ist, und kann darauf sein eigene Sach machen.
Also ist diese Art von Veredlung mehr eine Stärkung für den Baum.
Deinem Nick entnehme ich, dass (a) Dein Junior von einer
Renette abstammt, und (b) dass Du diesen sehr liebst.
a)Da bin ich mir eben nicht sicher ob der Baum von einer Sternrenette ist da ich verschiedene Apfelsamen eingepflanzt habe b) da hast du recht
Ich werde mich auf jeden Fall an Fritz wenden und dann könnte ich z.B auch noch Wildlinge züchten die eine besonders hohe Chance auf Bildung der selben Sorte haben, da es wohl doch sehr unwahrscheinlich ist, dass dieser Wildiling von einer Sternrenette abstammt.
mvg
Jana