Ich finde es nur unverantwortlich, wenn hier einfach der Rat
zur
Verwendung von Herbiziden laut wird, als wäre dies die allein
seeligmachende Methode. Nicht jeder ist ein Fachmann und man
sollte nicht
jedem Laien (wofür niemand was kann) die Giftspritze in die
Hand drücken
und hemmungslos die Natur platt machen lassen. Die mechanische
Methode ist
zwar zeitaufwendig und arbeitsintensiv, aber schonender für
unsere ohnehin
schon verseuchte Umwelt.
Ich habe mich beim Brombeer-Thread von Beresina schon
zurückgehalten, auch
hier wurde die Hauruck-Mentalität mit dem Ruf nach Round-up
laut. Dass es
anders gehen kann, siehe die Verwendung eines
"Flammenwerfers", weiß
nicht, wie die Dinger heißen.
Ich will nicht die Allwissenheit raushängen lassen, sondern
plädiere nur
für einen überlegteren Einsatz von Mitteln, die alles andere
als harmlos
in der Hand von Laien sind. Ok?
Hallo Horst,
ich kann damit leben, wenn Du auch im Einzelfall die Verwendung von Roundup als „hemmungslos die Natur platt machen“ bezeichnest. Das ist dann Deine Meinung.
Ob die Flammenwerfermethode besser ist, wage ich mal zu hinterfragen. Die tiefer sitzenden Wurzeln erreichst Du nicht. Höheres tierisches Leben wird aber wahrscheinlich vernichtet.
Im Gegensatz zu anderen Herbiziden ist Roundup für Mensch und Tiere weitgehend ungiftig. Wenn nur die Blattmasse der betreffenden Pflanze behandelt wird, schädigt es auch keine anderen Pflanzen.
Roundup kam berechtigt in Verbindung mit genmanipuliertem Mais in Verruf. Da geht es aber um großflächigen Einsatz. Die größte Gefahr kommt daher, dass die Firma, die Roundup herstellt, auch Roundup-resistentes (patentiertes) Saatgut verkauft und somit eine erhebliche Abhängigkeit der Bauern schafft.
Mit freundlichen Grüßen
Ulf