erdmieten

Von: , Frage gestellt am Fr, 4. Feb 2005

hallo!

auch wenn jetzt nicht gerade die richtige jahreszeit ist, ich hätte gerne ein paar tipps für das anlegen von erdmieten.
ich würde im nächsten herbst/winter gerne vor allem möhren, sellerie, fenchel, kohlrabi und rote beete in erdmieten lagern. eignen sich diese gemüsesorten dafür überhaupt? was könnte man noch gut einlagern? und vor allem, wie lege ich so eine erdmiete an (größe, material)?

her mit eurem wissen ;o)

lieben gruß

anke

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
    Re: erdmieten

    Hallo Anke,

    Gemüse ist nun nicht mein Gebiet, aber ich kann mich erinnern, dass meine
    Eltern im Keller eine Holzkiste (2x3x0,5 ungefähr) hatten, die mit Sand
    gefüllt war und zur Lagerung von Kartoffeln und Möhren und ??? diente. Nun
    ist das schon ein paar Jahrzehnte her, aber ich weiß, dass dieses
    Verfahren ganz gut funktionierte.

    Mehr kann ich dir dazu leider nicht sagen, vielleicht hat ja jemand
    anderes Erfahrung damit.

    Gruß
    Horst

  2. Antwort von nach 2 Tagen 2 hilfreich
    Re: erdmieten

    Hallo Anke,
    ich hoffe, wir gehen beim Begriff Erdmieten vom selben Inhalt aus:
    Aufbewahrungsmöglichkeit für Gemüse, Kartoffeln ect. im Garten unter heimischen Bedingungen.
    Grube ausheben ca. 80 bis 100 cm breit, etwa 15 - 20 cm tief, Länge
    in Abhängigkeit vom zur Verfügung stehenden Platz 150 bis 200 cm.
    Der Bogen der Grube soll relativ fest sein. Nur erstklassige Ware
    (die Früchte ohne Quetschstellen ect. Möhren und andere Früchte ungewaschen, unbehandelt und ohne Kraut) vorsichtig einschichten.
    Die Schichtung so vornehmen, dass ein gleichmäßiger, locker aufgebauter Hügel entsteht und das Lagergut nicht zur Seite wegrutschen kann. Befüllt wird die Grube von hinten nach vorn. Nach vollständiger Befüllung wird sauberes Stroh gleichmäßig über der Miete ausgebracht. Schichtstärke ca. 10 - 20 cm - je nach örtlicher Witterungslage, dann Mutterboden oben drauf, nochmals Stroh und zum Abschluß wieder Mutterboden. Zum Schluß sieht die Miete formmäßig in etwa wie ein frischer Grabhügel aus (ich möchte nicht pietätlos erscheinen, aber das ist der beste optische Vergleich, den ich finden kann). So eingepackt, haber früher die Bauern Kartoffeln, Rüben, Möhren, Weiß- und Rotkohl ect. vom Herbst an gelagert bis ins Frühjahr zur nächsten Ernte. Da meine Kindheitserinnerungen an diese Aufbewahrungszeit etwa 25 Jahre alt sind, hoffe ich, dass mir meine Erinnerung keinen allzu großen Streich spielt. Gutes Gelingen.
    MfG M.P.

    • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: erdmieten

      hallo!

      wow, das hat mir super geholfen, genau das habe ich gesucht.
      dann werde ich mich im herbst mal daran versuchen!

      lieben gruß

      anke

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