Hallo!
Ich beziehe bald eine Wohnung mit Garten, der jedoch lange nicht gesplegt wurde und in dem die Unkräuter wild wachsen. Nun überlege ich, wie ich den garten gestalte. Was würdet ihr machen? Ich dachte auf jeden fall an einen Teil Gemüsebeet. Und den Rest irgendwie pflegeleicht, aber gepflegt! Muss ich einen extra Boden für ein Gemüsebeet kaufen?
Wie habt ihr eure Gärten gestalten? Gibt es Seiten mit Ideen zu diesem Thema?
Danke!
Coco
Hallo, Cocinella:smile:
Hier gibt es viele Gartenexperten, die gute tips zu speziellen problemen geben!!!
Aber gerade zum Thema *Garten* gibt es tausenden websites. Da findest du alles: vom kleinen, über den grossen Garten, vom Anlegen des ersten Gartens bis zum Pflegen des fertigen Gartens. Es gibt tausende Tips für Kräuter-, Gemüse-, Obst- und Ziergärten, Englische Gärten, Bauerngärten, Klostergärten, Wasser im Garten, ökölogische Gärten, Naturgärten, etc.
Vielleicht verschaffst du dir erst einmal einen Überblick.
Bei speziellen Fragen wird dir dann hier sicher gerne geholfen:smile:
lieben Gruss aus Wien, jenny
Hallo Coco,
einen Anstoss gab dir ja Jenny schon. Um dir weiter zu helfen, wären Angaben zur Größe der zu gestaltenden Fläche nötig, ferner der jetzige Bewuchs, Angaben zur Lage (sonnig, schattig, in welchem Bundesland…), eben eine Beschreibung des Ist-Zustandes. Wieviel Zeit kannst du zur Pflege investieren, wie sind deine Kenntnisse? Was bedeutet für dich pflegeleicht? Die gestalterischen Momente wie Wege, Sitzplatz, Teich, Bachlauf, Beete ergeben sich dann, wenn du in etwa einen Trend aufzeigst, in welche Richtung die Anlage gehen soll. Wie hoch ist dein Etat?
Zum Gemüsebeet kannst du dich mal bei Hochbeeten oder Hügelbeeten umschauen, sehr ertragreich und pflegeleichter als die reine Erdkultur.
Gruß
Horst
Nochmal Hallo, Coccinella:smile:
Zusätzlich zu den von Horst gestellten Fragen (wie so oft: auf den Punkt gebracht…*lächel*) noch ein Tip: In deiner Umgebung gibt es sicher Gärtnereien - schau dich dort mal um, mach dich vertraut, stelle Fragen, beobachte, ob du gut beraten wirst, selbst wenn du (noch) nichts kaufst. Ein Gärtner kann zum Freund werden:smile:
Noch zwei Fragen: Hast du Kinder? Hast du einen Hund? Auch diese beiden Fragen können die Planung beeinflussen.
Hast du hier schon mal in die FAQS geschaut?
Ich habe dir mal für den Anfang unter dem Stichwort *Garten anlegen/planen* ein paar websites rausgesucht…Vorsicht: selbergooglen kann in dem Falle süchtig machen…*lach*
http://www.gartenatelier.de/gemuesegarten.htm
http://www.meinbuntergarten.de/html/body_gemusegarte…
http://www.hausgarten.net/gemuese-gemuesegarten.html
http://www.gartendatenbank.de/probleme/index.htm
http://haus.de/PH2D/ph2d.htm?snr=4736
http://msg.icpro.de/PM4G/PM4GA/pm4ga.htm?snr=384&rub…
http://www.rhs.org.uk/advice/design/design1.asp
http://www.wolf-garten.de/public/magazin/mag02.hbs?a…
http://www.gartenblick.de/gartenplanung.html
ich muss aufhören, ich hab mich schon wieder festgelesen…*lach*
lieben gruss aus Wien, jenny
Hi,
zuerst mal eine ordentliche Planung auf dem Papier machen (was bleibt vom vorhandenen Bewuchs, was kommt wo hin…) Und das am besten mit ein paar Leuten besprechen, die Gaertenerfahrung haben. Danach kanst du diesen Plan dann nach und nach umsetzen. Gerade am anfang wirst Du erst mal die Wohnung machen wollen.
Erst mal müsstest du den in nächster Zeit zu nutzende Gartenteil möglichst sorgfältig von den mittlerweile darauf wachsenden Kräutern incl Wurzeln von Wurzelunkräutern befreien. Damit sparst Du später viel Arbeit. Also ist Umgraben angesagt, ggf. gleich noch einen Spatenstich tiefer lockern.
So, dann würde ich erst mal nur ein Kräuterbeet, ein paar Tomatenstöcke, einige Köpfe Pflücksalat, ein paar Blumen pflanzen. dann würde ich den geplanten Rasen + Sitzecke + Wege anlegen, da es bis zur Begehbarkeit einige Zeit dauert. Wenn du als Gartenungeübte gleich im Überschwang zu große Beete anlegst, hast du schnell ziemlichen Stress.
Alles andere würde ich dann erst nach und nach machen.
Ob du für das Gemüsebeet eine Aufbesserung mit Kompost brauchst, hängt nur vom Zustand der Erde ab, kann aber nie schaden. Ich hab mir ab und zu einen Hänger Kompost aus der Kompostanlage kommen lassen.
Am besten erst mal ein paar Gartenbücher aus der Bücherei durchschmökern.
A.
Hi,
Habe letztes Jahr angefangen einen verwilderten Garten in einen Gemüsegarten zu verwandeln.
Einen Tip erhielt ich von meiner Nachbarin (dummerweise erst im Sommer als sie mich verzweifelt gegen das ganze Unkraut ankämpfen sah): Kartoffel rein wo mal Gemüse wachsen soll. Da würde sich das meiste Unkraut „verziehen“.
Konnte ich nicht mehr testen daher ohne Gewähr, aber wenn ich den Garten der Nachbarin sehe…müßte tun, die kennt sich aus bei Grünzeugs.
Oder gründlich rigolen, aber das ist harte Arbeit!
Super Lektüre: Seymours Bücher zum „Leben auf dem Lande“. Hat mir sehr geholfen.
Grüße
Andrea
Hallo Coco !
Ich habe mir vor 3 Jahren einen total verwilderten, mannshoch mit Weißdorn, Holunder und Brennesseln bewachsenen Garten gekauft. Alles einebnen und einen platten „Rasenundgemüsevorzeigegarten“ daraus machen wollte ich nicht.
Ich habe zuerst ein paar Wege durch die Wildnis angelegt. Aber nicht schnurgerade, sondern schön verschlungen, da wirkt der Garten nämlich größer. Zuerst als Trampelpfade, dann mit Bruchsteinplatten oder geschredderten Ästen belegt.
Mehrere größere „Inseln“ habe ich, so wie sie waren, belassen. Das ist dann immer noch ein undurchdringliches Gestrüpp, in dem zwischen den wilden Sträuchern Brennesseln und andere Pflanzen wachsen dürfen. Zum einen spart es Arbeit, da ich nicht den ganzen Garten beackern und bei Trockenheit gießen muss. Zum anderen haben dort verschiedenste Tiere ihr Rückzugsgebiet (Vögel, Igel, Insekten), die ganz nebenbei auch noch Schädlinge vertilgen.
Flächen zum Gemüseanbau habe ich oberflächlich vom Bewuchs befreit, mühsam die größeren Wurzeln ausgegraben. Dann alles schön umgegraben und relativ pflegeleichte Dinge angebaut (Kartoffeln, Möhren, Tomaten etc.). Natürlich muss man immer wieder dazwischen wachsendes Unkraut entfernen. Extra Boden brauchst du nicht zu kaufen. Der vorhandene, natürlich gewachsene Boden ist eine ideale Ausgangsbasis. Nur nicht zu tief umgraben, dass keine magere, unfruchtbare Erde aus tieferen Schichten nach oben kommt.
Auf einer Teilfläche habe ich verschiedene Blumenmischungen gesät. Wahllos gemischt, das sieht dann ganz interessant aus.
Einen Steinhaufen mit wenig magerer Erde habe ich mit „Dachbegrünung“ (Samentütchen in fast jedem Baumarkt erhältlich)gestaltet.
Ich habe dazu noch einen kleinen Teich mit angrenzendem Sumpfbeet angelegt, da finden sich dann im Sommer Frösche, Kröten, Libellen etc. an. So ein bisschen was mit Wasser macht sich in jedem Garten gut. Es muss ja kein aufwändiger Teich sein, ein eingegrabenes Gefäß (Schüssel, Eimer, Kübel o.ä.) tut es oft auch schon.
Viel Spaß mit deinem neuen Garten wünscht dir
Uwe