mir sind in letzter Zeit einige Pflanzen eingegangen. Was sich bei mir noch hält ist eine Yucca-Palme, mehrere Usambaraveilchen (sogar selbst vermehrt) und eine kleine Palme. Die Kalanchöe bekommt weiche Blätter, ein Farn ist an der Erde verschimmelt, ein andere Farn ist komplett braun, die Blüten der Primeln werden braun und eine andere Pflanze lässt die Blätter und Blüten hängen.
Die Pflanzen stehen mitten im Raum auf einem Regal. Normalerweise stehen sie hell genug.
Ich dünge gar nicht, aber daran kann es nicht liegen, da einige Pflanzen noch sehr neu sind.
Habt ihr ein paar Tipps?
Woran könnte es liegen?
Gruß
Tato
PS: bitte überseht die Rechtschreibfehler bei den Pfanzennamen…
auf den ersten Blick würde ich sagen: zu nass und zu dunkel. Gerade die Kalanchoe braucht Licht und verträgt kein nasses Substrat; zu den Farnen kann ich nichts sagen, da deren Kulturansprüche unterschiedlich sind und ich nicht weiß, was für Arten du hattest. Generell kann ich dir sagen, was dir als „hell“ erscheint, bedeutet für die meisten Pflanzen tiefes Dunkel. Etwa 60cm vom Fenster entfernt bekommen sie nur die noch die Hälfte des Lichts und vergeilen oder verkümmern. Die Yucca (zum 100sten Mal - keine Palme) ist ziemlich zäh und verträgt Kulturfehler über Jahre hinweg, Palmen sind da schon wesentlich zickiger, aber vielleicht *Glaskugel suche* hast du ja eine Kentia oder Hanfpalme o.ä.
Du musst dich mal mehr über die Arten der Pflanzen und dein Pflegeverhalten outen, sonst kann dir kein Mensch richtig helfen.
Generell kann ich dir sagen, was dir als
„hell“ erscheint, bedeutet für die meisten Pflanzen tiefes
Dunkel. Etwa 60cm vom Fenster entfernt bekommen sie nur die
noch die Hälfte des Lichts und vergeilen oder verkümmern.
Dann erscheint es mir wohl bloß als hell. Sie stehen 3 Meter vom Südfenster entfernt.
Du musst dich mal mehr über die Arten der Pflanzen und dein
Pflegeverhalten outen, sonst kann dir kein Mensch richtig
helfen.
Wenn du mir einen Tipp gibst, wie ich die Namen herausbekomme, kann ich auch mehr darüber sagen. Ich kenne nur Gartenpflanzen beim Namen.
Ich muss auch zugeben, dass ich manche davon bei IKEA gekauft habe, mit der Hoffnung, dass alles gut geht.
Aber nachdem bei der gerade erworbenen Primeln die Blüten braun werden und die Aschenblume (Cineraria) - den Namen habe ich schon herausgefunden - alle Blätter hängen lässt, mache ich mir doch ein paar Gedanken. Feucht ist sie - zu feucht?
3m? Vergiß es, einfach zu dunkel. Vielleicht kannst du dir mal ein Lux-Meter borgen, ein Gerät zur Helligkeitsbestimmumg, 700 Lux ist das Minimum. Zur Gießmethode siehe Archiv oder ein paar Meter weiter unten, wo ich die ideale Gießmethode gepostet habe. Mein Tipp: Raus mir dem Grünzeug aus den Regal und ans Fenster. Pflanzen sind kein Deko-Material, sondern lebende Organismen, die zur Aufrechterhaltung Licht brauchen. Sie leben durch die Photosynthese, heißt die Umwandlung von Wasser und Nährstoffen von Licht in Kohlehydrate und Mineralien.
Die Biochemiker mögen mir weiterhelfen und Gruß
Horst
als ich nur deine Überschrift gelesen habe, kam mir sofort der gleiche Gedanke wie Lantanos: Zu feucht. Typischer Fehler der „ohne grüne Daumen“-Gärtner. Sie bemühen sich redlich und tun damit einfach zu viel des Guten.
Es gibt nur wenige Pflanzen, die wirklich gehätschelt werden müssen. Und die wenigsten Pflanzen gehen ein, wenn sie mal kurzzeitig zu trocken stehen, auch wenn sie dann mal vorübergehend die Blätter hängen lassen. Selbst unsere Tomatensetzlinge verkraften sowas. Ständig zu feucht ergibt aber meist irreversible Schäden.
Zu den Palmen: Wir habe eine Hanfpalme und eine Kanarische Palme. Beiden macht es nichts aus, auch mal 2 Tage im ausgetrockneten Substrat zu stehen. Also lieber tendenziell zu trocken als zu feucht. Ich hebe immer den Topf an und merke am Gewicht, ob sie mal wieder Wasser brauchen (der Topf ist dann ganz leicht). Bei der Hanfpalme geht das allerdings nicht mehr. Schließlich will ich mir keinen Bruch heben )