Cherimoya verliert Blaetter

Hallo!

habe hier im Buero eine rd. 1 Meter hohe Cherimoya, bis zum Herbst schoen verzweigt und belaubt.

Im Januar habe ich festgestellt, dass die beiden Triebspitzen, die zum Fenster zeigen irgendwie duerr sind, ich hatte vermutet/befuerchtet, dass die Spitzen (und nur die) sich ne kalte Nase bei den Frosttagen geholt haben und mir nix weiter gedacht…

Als ich jetzt ein paar Tage nicht da war hat die Pflanze einen Grossteil der Blaetter abgeworfen (verdorrt, gruen/braunfleckig) und jetzt sieht sie gar jaemmerlich aus ;-(((

Die noch vorhandenen Blaetter (querbeet verteilt) sind meist noch ganz gruen (ich hoffe daher, sie bleiben), nur etwas eingerollt…

Ein paar Seitenzweige (der groesste davon auch direkt Richtung Fenster) scheinen gar nicht betroffen zu sein und haben noch verhaeltnismaessig viele Blaetter…

Was ist mit meiner armen Pflanze passiert? und erholt sie sich wieder?

wer kennt die Art etwas besser und kann mir Tips geben?

danke
cu
kai

Moin Kai,

zu nass? Substrat zu wenig sauer?

Das Substrat sollte durchlässig und leicht sauer sein, bei größeren
Pflanzen auch lehmig.
 
Der Wasserbedarf ist gering bis mittel. Cherimoyas sind empfindlich
gegenüber Staunässe. Grundsätzlich kalkarmes, temperiertes Wasser
verwenden. Im Winter eher trocken halten.
 
Der Standort sollte im Sommer möglichst sonnig. Jungpflanzen mögen jedoch
keine pralle Sonne. Im Winter ebenfalls möglichst hell.
 
Während der Wachstumsphase sollte sie warm stehen aber gerne mit kühlen
Nächten. Überwinterung sollte bei Raumtemperatur erfolgen. Ältere Pflanzen
können bei mindestens 10 °C überwintert werden.

Ich hoffe, das hilft bei der Ursachenforschung.

Gruß
Horst

Moin Kai,

zu nass? Substrat zu wenig sauer?
Cherimoyas sind empfindlich gegenüber Staunässe

aha, klingt also eher nach ersaeuft als nach erforstet :frowning:

ich hoffe, die Cherimoya erholt sich wieder!

die Pflanze steht in einem grossen Topf zusammen mit dem „Erdstueck“ einer grossen Efeutute - die hat bei mir (ich habe keine Ahnung warum) an dem einen Ende ganz normale (5-10 cm lange) Blaetter, am anderen „Zweig“ aber welche bis 40 cm Länge, die saeuft schon was weg…

bisher hatte ich eigentlich keine „Kümmerprobleme“ bei meiner Cherimoya, die beiden schienen sich ganz gut zu vertragen, aber vllt. hat die Tute auch weniger „weggesoffen“ im Winter…

Wasser bekommen die hier Regenwasser oder - im Winter - weiches Leitngswasser, das ich vom Wohnort (50 km einfach) mit ins Buero nehme :wink:

DANKE fuer den Tip, werde sie kuenftig also eher trockener halten und vllt. mal ein wenig saures Substrat mitbringen (kann man da auch Erde/Nadelrohhumus „von unter ner“ Fichte nehmen/zufuegen?)

Ich hoffe, das hilft bei der Ursachenforschung.

jep *sternchen kriegt hast*

cu
kai

Kai, hol dir lieber Azaleen-Erde und mische sie mit normalem
Einheitssubstrat, da ist der pH-Wert vorgegeben und du holst dir keine
„Gäste“ ins Haus. Übrigens kannst du deinen Patienten auch
zurückschneiden, falls er sich nicht mehr richtig erholt.

Gruß
Horst