Folgendes Problem: Ich habe einen kleinen Streifen Brachland gepachtet, von dem ich einen Teil als Abstellplatz nutze. Den Rest (ca. 10 x 3m) soll/muss/will ich einigermaßen ordentlich beflanzen. Probleme
Der Streifen liegt im Schatten zwischen zwei Häusern
Es ist nur eine dünne Schicht Mutterboden vorhanden - der Rest ist Bauschutt (dazu noch keine glatte Fläche)
ich habe wenig Zeit und keine Ahnung von Garten und Pflanzen!
Betonieren und grün anstreichen wäre leider zu teuer, sonst würde ich es in Erwägung ziehen! )
Wer hat gute Tipps für mich, wie ich das Ding mit möglichst wenig Arbeit in Schuss bringe/halte. Oder kann ich das aufgeben?
Hallo!
Versuch´s doch mal mit Efeu, der wächst im Schatten gut (allerdings grundsätzlich relativ langsam) und ist billig. Sogar wintergrün!
Tschüß,
die Katz
Hmmm, werd’ ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Allerdings habe ich die Vermutung, dass das Unkraut (was dort hervorragend gedeiht!) ihn schnell überwuchern wird.
Gruß und Danke
Stefan
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Frage mal im Gartencenter oder einer Baumschule nach Bodendeckern. Es gibt sehr viele Arten, die recht robust sind, anspruchslos in Bezug auf Standort und Boden.
Wir haben unter ähnlichen Bedingungen gute Erfahrung gemacht mit Euonymus fortunei und Hedera ‚Hibernica‘.
Beide wachsen eigentlich wie Dreck. Natürlich mußt Du das Unkraut entfernen (jäten), aber das wird weniger, je mehr sich die Pflanzen ausbreiten.
Vorsicht beim Abdecken des Bodens mit Rindenmulch! Wir haben uns damit jede Menge Ackerwinde eingeschleppt und die ist wirklich nicht ohne!
Also zum einen habe ich noch nie Unkraut durch Efeu wachsen
sehen, das geht sicher.
Zum anderen habe ich noch eine andere Idee: Immergrün.
Das ist ein sehr schöner Bodendecker, der sogar himmelblaue
Blüten hat, nicht zu stark wächst, sehr genügsam ist (der karge
Boden und der Schatten sind kein Gegner) und - wie der Name sagt
auch im Winter grün ist.
Ich habe das an manchen Stellen im Garten, und da hat es keine
Konkurrenten.
Zur Sicherheit würde ich den Streifen einfach aufhacken und die
Schollen etwas umdrehen. Dann hast du das Unkraut erstmal
gestört. Wenn du dann Efeu oder Immergrün einpflanzt, haben die
schon einen Vorsprung und das Unkraut keine Chance mehr.
Hmmm, werd’ ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Allerdings
habe ich die Vermutung, dass das Unkraut (was dort
hervorragend gedeiht!) ihn schnell überwuchern wird.
Efeu ist ziemlich hartnäckig. Außerdem ist es wintergrün und läßt ab einer gewissen Größe kaum noch Licht an den Boden --> kaum was keimt.
Ein Teil unseres Zwischengartens hat einen ähnlichen „Boden“. Die schon erwähnten Bodendecker haben sich hier trotzdem gut gemacht. Efeu wird Dir (wenn Du magst) mit der Zeit auch die Wand begrünen. Neben dem schönen optischen Effekt, werden sich dann dort eine Unzahl von Tieren ansiedeln und Probleme mit Mücken und anderen Stechzeugs deutlich verringern.
Ein Teil unseres Zwischengartens hat einen ähnlichen „Boden“.
Die schon erwähnten Bodendecker haben sich hier trotzdem gut
gemacht. Efeu wird Dir (wenn Du magst) mit der Zeit auch die
Wand begrünen. Neben dem schönen optischen Effekt, werden sich
dann dort eine Unzahl von Tieren ansiedeln und Probleme mit
Mücken und anderen Stechzeugs deutlich verringern.
allerdings aufpassen, dass der Efeu nicht in Fenster- oder
Türnähe kommt. Er ist nämlich ein Spreizklimmer und stemmt die
ohne Mühe das Holz aus dem Mauerwerk!
R.B.
Türnähe kommt. Er ist nämlich ein Spreizklimmer und stemmt die
ohne Mühe das Holz aus dem Mauerwerk!
Also ich hab’ zwar von Garten keine Ahnung - aber aus meinem (lange zurückliegenden) Bioleistungskurs kann ich mich noch daran erinnern, das Efeu ein Haftkletterer ist. Spreizklimmer sind z.B. Rosen und Brombeeren.
Türnähe kommt. Er ist nämlich ein Spreizklimmer und stemmt die
ohne Mühe das Holz aus dem Mauerwerk!
Also ich hab’ zwar von Garten keine Ahnung - aber aus meinem
(lange zurückliegenden) Bioleistungskurs kann ich mich noch
daran erinnern, das Efeu ein Haftkletterer ist. Spreizklimmer
sind z.B. Rosen und Brombeeren.
Hast Recht, der Efeu ist kein Spreizklimmer. Ich hatte das
verwechselt wegen der unangenehmen Eigenschaft (wie beschrieben)
in Ritzen einzudringen, dort Wurzeln zu schlagen und sich dann
dort dick zu machen und alles zu sprengen (zu spreizen). Er
gehört aber auch nicht eigentlich zu den Haftkletterern wie z.B.
der Wein (mit eigenen Haftorganen), sondern, wie der Brockhaus
weiß, zu den Wurzelkletterern.
Gruß und trotzdem viel Erfolg
R.B.