Hallo
Fragen kostet nix.
genau, wollte dort nur nicht ganz doof anfangen 
da Mist Platz braucht und stinkt …
ja, das waere ja in meinem Sinne (wenn die froh ueber Abnehmer sind)
(bei uns daheim (Eltern) gabs/gibts keine nennenswerten Pferdebestände, da sah das Nachfrage-Angebot-Verhältnis wohl anders aus…
brichst Du über Entasten/Entborken im Wald in Jubel aus?
nö, ersteres ist normale Arbeit beim Holzfällen, letzteres wird nur im Ausnahmefall im Wald gemacht (z.B. bei Borkenkäfergefahr…)
Nebenbei: was hat die Forstwirtschaft vor Entdeckung des
Rindenmulchs im Garten mit dem Abfall gemacht?
Flagge’ lasse’ !!
Rinde und (Fein-) reisig ist kein Abfall sondern wichtige Nährstoffquelle (verrottet in der Streu)…
Rindenmulch kommt nie aus dem Wald sondern ist ein Abfall im Sägewerk (nur dort isses Abfall), weil die meisten Stämme in Rinde verkauft werden und erst im Werk entrindet werden… -> Verkauf als Rindenmulch schafft Platz und ist ein Zusatzverdienst…
aber das ist ein anderes Thema…
was fällt den so pro Pferd überhaupt für ne Menge an?
http://www.reitverein-karben.de/Pferdemist.htm
hm, ganz schlau wurde ich nicht, aber wenn 30 Pferde bzw. 30-50 cbm/Monat für 5 ha Acker „reichen“, dann reicht eines locker für 1000qm Garten (1/10 Pferd reicht für unseren 100qm-Garten), also hat son ein Reitverein/seine Halle mehr als genug… 
oder anders herum: 100 qm x 0,05m(5cm) x 2(Verrottungsfaktor angenommen)=10cbm im Jahr -> da entspricht aber schon einem ganzen Pferd… - es dürfte aber immer noch genug da sein…
Ich glaube nicht, dass das jemand trennt. Vergiß nicht: Pferde
hinterlassen nicht nur Äpfel, sie pinkeln auch ganz schöne
Mengen Urin in die Einstreu. Muss alles raus aus der Box.
schon klar ich wollte auch nicht trennen sondern hatte angenommen, dass der eine (z.B. tierärztlich) von soundsoviel Mist spricht, aber Kot ohne Streu meint, der andere (angesichts der Arbeit) aber natürlich Mist INCL. Streu meint…, die Daten also evtl. nicht vergleichbar sind…
…Bodenauflockerung?
ja, wäre. Aber man wirft keinen frischen Pferdemist auf Beete.
Die Inhaltsstoffe verbrennen die Pflanzen.
ein Einbringen im Herbst reicht also nicht, dass das im Fruehjahr nimmer passiert?
Wenn der Boden dann immer noch klumpt, empfehle ich Sand einzuarbeiten.
dachte ich auch schon dran, aber jetzt haben wir keinen Sand und es kann nicht in den Zaehnen knirschen, wenn man mal was uebersieht (Salat, Erdbeeren…)
- welche Mengen braucht man für rd. 100 qm Garten im Jahr
Eine Mistkammer handelsüblicher Größe höchstens. Also 2x2 Meter
das ist 4qm - und wie hoch? -> 5 cbm oder so?
Wenn was übrig bleibt, kannst es im nächsten Jahr auch noch verwenden
bringt man den Mist nur einmal aus oder jährlich?
- oder ist es besser das Zeugs im Herbst beim Umgraben tiefer
in den Boden zu bringen?
Genau wie Kompost wird durchgerotteter Pferdemist
oberflächlich aufgebracht und nur leicht eingehackt.
hm, wir haben einen Boden, der in Spatentiefe schon splittrig wirkt, so tonig ist der -> also auch NULL Anreiz für Würmer und Mikroorg. in der Tiefe
Daher hatte ich vor, zumindest einmal das Zeugs nach unten zu bringen (so las ich es auch in einem Buch bezueglich Neuanlage eines Gartens, allerdings haben die Torf und Gartenerde reingetan…).
nach „unten“ komme ich aber nur beim Umgraben, das muss aber (zumindest bei uns) im Herbst passieren; das was ich heuer im Frühjahr umgegraben habe, da liegen jetzt noch die Schollen rum und sind steinhart…
Alle Rosengewächse lieben Pferdemist…
Salat und Kräuter dagegen kommen damit nicht klar.
ok, das versuche ich mir zu merken!
Danke fuer die Tips! *Sternchen bekommen - und verdient! - hast*
cu
kai