Hallo Gartenfreunde!
Ein Forsythienbusch ist eingegangen. Im Schweiße meines Angesichts habe ich ihn gestern ausgegraben und „darf“ jetzt an der Stelle endllich einen Obstbaum pflanzen. Im Herbst will ich das angehen. Gibt’s heiße Tips, was man bis dahin zur Bodenvorbereitung machen kann oder würdet ihr die Grube (ca 40 cm tief) einfach wieder zuschütten?
Danke & Gruß
Peter
Hallo Peter,
gänzliche Zustimmung zum Vorschlag von Andreas, mit der kleinen Anmerkung: Die große vorbereitete Pflanzgrube wird im Herbst nicht wieder ganz ausgehoben werden müssen, um den Kleinen & Pfahl zu versenken. Von daher täte ich nicht mulchen, sondern den frisch aufgemischten Boden über Sommer gleich ein wenig präparieren: Mit Kompost aufgemischter Boden bekommt schon eine ganz ordentliche Struktur und wird nicht so sehr von Sommergewittern und Winterniederschlägen vergossen, wenn man gleich nach dem Ausheben und Aufmischen einen geeigneten Gründünger - Weißklee, Phacelia, Roggen - auf der künftigen Baumscheibe einsät. Zum Aufmischen übrigens auch Hornspäne interessant, die ihren N langsam freisetzen und dem Kleinen zu Beginn nicht zu viel, aber im zweiten-dritten Standjahr grade richtig Stickstoff zukommen lassen; außerdem ein langsam verfügbarer K-Dünger wegen Widerstandsfähigkeit gegen Frost und Läuse.
Bei meiner Boscs hats mit dem Pflanzloch pressiert, sie kommt im vierten Standjahr immer noch nicht in Schwung und wird wohl ein Spalier-Bonsai bleiben.
Die Feige aus diesem Frühjahr, die in ein im vergangenen September präpariertes großes Pflanzloch kam, legt gleich vom Start weg los, als müsse sie schon nächstes Jahr alle Sündenfälle der Kolonie mit Blättern versorgen.
Moral: Lieber jetzt einen cbm mehr Boden bewegen…
Schöne Grüße
MM
Vielen Dank!
Hallo!
Danke für die Tips. Bin mal gespannt, wie das Bäumchen angeht.
Gruß
Peter