Buchsbaum

Von: , Frage gestellt am Mo, 24. Jul 2000

Kann mir jemand was über Buchsbaum sagen ?
Warum gilt er als giftig und gefährlich für Kinder und Haustiere und was mache ich mit den Trieben, die ich abgeschnitten habe, wenn ich sie nicht einpflanzen möchte ?
Danke.

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 14 Stunden hilfreich
    Re: Buchsbaum

    Kann mir jemand was über Buchsbaum sagen ?
    Warum gilt er als giftig und gefährlich für Kinder und
    Haustiere und was mache ich mit den Trieben, die ich
    abgeschnitten habe, wenn ich sie nicht einpflanzen möchte ?
    Danke.
    Hallo Birgit!

    Wir haben eine Blumengartenhecke aus Buchsbaum von ungefähr 120 Metern Länge.
    Wir hatten bis jetzt einen Hund.
    Wir haben oft Besuch von Leuten mit Kindern.
    Also, für uns ist Buchsbaum möglicherweise giftig (keine Ahnung), aber nicht gefährlich.
    Ein Hund frißt im Gegensatz zum Pferd keine Pflanze, die schädlich für ihn wäre. Kinder gehen doch nicht zum Buchsbaum, reißen einen Zweig ab und essen ihn.
    Die Triebe, die Du abgeschnitten hast, laß liegen oder in den Biomüll oder in den Restmüll damit.
    Ich kann Dich eigentlich nur beruhigen, es passiert nichts. Selbst die Schnecken durchwandern die Buchsbaumhecken ohne Schaden (leider).
    Gruß Werner

  2. Antwort von nach 22 Stunden hilfreich
    Re: Buchsbaum

    Kann mir jemand was über Buchsbaum sagen ?
    Warum gilt er als giftig und gefährlich für Kinder und
    Haustiere und was mache ich mit den Trieben, die ich
    abgeschnitten habe, wenn ich sie nicht einpflanzen möchte ?
    Danke.
    Angeblich ist Buxus sempervirens als Malariaheilmittel vergleichbar dem Chinin, er wird aber wegen seiner Toxizität heutzutage nur noch selten als Heilkraut verwendet. Um ihn als Heilmittel (bzw. als Gift) zu verwenden, müßtest Du einen Aufguß aus den Blättern herstellen (tut man ja vermutlich nicht versehentlich). In "Dumont's Grosser Kräuterenzyklopädie" heißt es zwar: "Die ganze Pflanze ist giftig; Hautreizungen und allergische Reaktionen möglich." Dasselbe ließe sich allerdings auch von einer solchen Unzahl anderer beliebter Garten- und Topfpflanzen sagen, daß Du keinen Garten haben könntest, wenn Du darauf Rücksicht nehmen wolltest. Und wenn Du beim Schneiden keine allergischen Reaktionen bemerkst, dann bist Du eben vermutlich nicht allergisch, also mach' Dir keine Sorgen.
    Gruß, Susanne

  3. Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
    Re: Buchsbaum

    Hallo Birgit, den anderen Beiden kann ich nur zustimmen. Und noch was: Bitte - und das gilt für alle anderen, die sich immer mal wieder Sorgen darüber machen, ob ihre Kinder im Garten Schaden nehmen könnten - bringt Euren Kindern bei, was sie tun dürfen und was nicht! Ich weiß genau, das ist leichter gesagt als getan, aber bedenkt, daß Ihr sie im Garten noch eher im Auge habt als wenn sie im Wald oder auf Brachflächen (großes Giftpotential!) spielen. Sie müssen lernen, daß sie FRAGEN, bevor sie was in den Mund nehmen. Wenn Ihr im Garten keinerlei Giftpflanzen habt und sie überall hinlangen dürfen, dann lernen sie nie, daß es "draußen" anders ist und erwischen dann womöglich gleich das ganz falsche. Und ehrlich: ich war weder folgsam noch jemals übervorsichtig, aber ich lebe noch. Ich kann mich erinnern, daß ich genau 2 Mal nach dem (verbotenen) Verzehr von Holunder gebrochen habe. Danach nie mehr. Ihr braucht ja nicht gleich Bilsenkraut und Stechapfel in den Garten pflanzen, falls die Kids es doch mal probieren.

    also: lange Rede, kurzer Sinn: wenn Du nicht grad allergisch bist auf Buchs, tut er nix! Nimm doch die abgeschnittenen Zweige zum Binden von Kränzen (irgendwann wirds wieder Advent), hält besser als Koniferen.

    schönen Sommer noch, Claudia

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